Ist ein Chip für meine Katze sinnvoll?

Was ist ein Chip für eine Katze?

Ein Chip für die Katze ist eigentlich eine Art von Transponder. Aufgebaut ist das Ganze aus drei Bestandteilen: einem Chip im Inneren, einer magnetischen Spule in der Mitte und einer Außenhülle. Diese Außenhülle ist so beschaffen, dass sie vom Gewebe verträglich aufgenommen wird. Auf dem Chip befindet sich ein Code mit fünfzehn Stellen. Der Chip benötigt allerdings keinen Strom, sondern wird beim Auslesen mit einem Lesegerät aktiviert.

Er überträgt dann diese fünfzehn Stellen an das Lesegerät, auf dem der Code angezeigt wird. Die Chips sind Millimeter klein und werden mit einer Art Spritze unter die Haut implantiert. Dies erledigt der Tierarzt für Sie. Wofür aber nun das Ganze? Der Chip ist wichtig, falls die Katze einmal entlaufen sollte. Dies kann bei Freigängern, aber auch bei Wohnungskatzen vorkommen. Findet eine fremde Person die Katze und ist sie gechippt, so kann der nächste Tierarzt den Chip mit einem Lesegerät auslesen und den Besitzer der Katze ermitteln. Dafür ist es wichtig, dass die Chipnummer auch in einer Datenbank registriert wird.


Wofür ist der Chip gut?

Wie bereits erwähnt, ist der Chip wichtig, um das Haustier seinem Besitzer zuordnen zu können. Ist die Katze entlaufen und wird von einer fremden Person gefunden, kann diese Person die Katze zum Tierarzt bringen und die individuelle Nummer des Tieres mithilfe eines Lesegerätes auslesen lassen. Ist die Nummer in einer Datenbank registriert worden, kann der Tierarzt den Besitzer schnell und einfach ermitteln. Die Katze kommt somit also sehr schnell wieder zu ihrem eigentlichen Besitzer zurück.

Wichtig ist dies vor allem für Freigänger, aber auch für Wohnungskatzen. Sollte ein Urlaub geplant sein, der über die Landesgrenze hinausgeht, ist das Chippen der Katze sogar vorgeschrieben. Die individuelle Nummer des Haustieres gilt nämlich europaweit. Ansonsten ist das Einsetzen eines Chips freiwillig und dem Besitzer überlassen. Hilfreich kann ein Chip auch beim Benutzen einer Katzenklappe sein. Es gibt Katzenklappen auf dem Markt, die wie eine Art Lesegerät funktionieren. Die Katze kommt in die Nähe der Klappe, diese liest die Nummer des Tieres ab und vergleicht, ob die Nummer des Tieres gespeichert ist.

Erkennt die Katzenklappe die Nummer der Katze, die das Haus betreten oder verlassen darf, öffnet sie sich und die Katze kann hindurch laufen. Dies funktioniert nicht nur bei einer Katze, sondern auch, wenn sich mehrere Katzen im Haushalt befinden. Da der Chip unter der Haut liegt, behindert er die Katze auch nicht. Dies ist vor allem für Freigänger sehr wichtig, da sich der Chip nicht im Gebüsch verhaken oder die Katze beim Klettern und Fressen stören kann.

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Wie wird der Chip implantiert?

Der Chip sollte von einem Tierarzt eingesetzt werden. Dieser hat die nötige Erfahrung was das Handling der Katze angeht, sowie das erforderliche anatomische Wissen. Dieses ist wichtig, damit beim Einsetzen des Chips keine Gewebe oder anatomische Strukturen, wie Nerven oder Blutgefäße, verletzt werden. Zum Ablauf: der Chip wird mit einer Einwegspritze auf der linken Seite der Katze in die Nackenhaut gespritzt. Diese Stelle ist international festgelegt. Es ist wichtig, dass die Stelle genutzt wird, da es für das spätere Auslesen des Chips von Bedeutung ist.

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Sollte der Chip sich an einer anderen Stelle befinden, könnte der auslesende Tierarzt sonst eventuell zu der Schlussfolgerung kommen, dass das Tier nicht gechippt ist. Der implantierte Chip wandert dann mit der Zeit zur linken Schulter. Dort verwächst er im Gewebe und ist jederzeit ablesebereit. Das Implantieren dauert nur wenige Sekunden und kann grundsätzlich ohne Betäubung durchgeführt werden. Sollte die Katze sich jedoch wehren oder gar zu einer Bedrohung für das medizinische Personal werden, kann der Chip auch nach einer Betäubung des Tieres implantiert werden. Im Anschluss an diesen Vorgang, wird die fünfzehnstellige Nummer, die auf dem Chip enthalten ist, in einer Datenbank registriert. Dies macht entweder der Tierarzt oder der Besitzer. Wichtig ist nur, dass das Tier registriert wird, da die Nummer sonst keinem Besitzer zugeordnet werden kann.

Braucht meine Katze für das Chippen eine Narkose?

Für das Chippen ist in der Regel keine Narkose erforderlich. Das Implantieren beinhaltet einen kleinen „Pieks“ in die Halsregion der linken Seite der Katze. Es ist ein sehr schnelles Verfahren, das von geschultem medizinischem Personal einfach durchgeführt werden kann. Aber auch von dieser Regel gibt es natürlich Ausnahmen. Ist die Katze zum Beispiel sehr schwer händelbar und unruhig oder sogar aggressiv dem Menschen gegenüber, kann es sein, dass eine Narkose erforderlich wird, um den Chip zu implantieren. Der Vorteil einer Narkose kann dann sein, dass das Tier sich nicht zu sehr aufregt ist  und der Tierarzt nicht gebissen oder anderweitig werden kann. Dies entscheidet der Tierarzt, der das Einsetzen des Mikrochips durchführt - nach Rücksprache mit dem Besitzer.

 

Wo kann ich den Chip registrieren?

Das Registrieren des Chips übernimmt in den meisten Fällen der Tierarzt. Aber auch der Besitzer kann sein Tier ganz einfach in einer Datenbank registrieren. Dies funktioniert meist mithilfe eines Onlineformulars bei der gewünschten Datenbank. Ist sich der Besitzer nicht sicher, welche Datenbank die richtige ist, sollte er vorher mit dem Tierarzt sprechen, welche die geeignetste ist.

Ohne eine Registrierung ist eine Zuordnung zum Besitzer trotz Chip nicht möglich. Deshalb ist wichtig, dass das Tier auf jeden Fall „angemeldet“ wird. Beispiele für große Heimtier-Datenbanken sind unter anderem die ifta (Internationale Zentrale Tierregistrierung), TASSO und FINDEFIX – das Haustierregister. Bei diesen benötigt man zur Anmeldung über ein Onlineformular die Chipnummer, die Daten des Tieres und die Angaben zum Besitzer.

Gibt es unterschiedliche Chips?

Grundsätzlich gibt es zunächst erst einmal mehrere Möglichkeiten sein Haustier zu „markieren“. Es gibt Halsbänder an denen sich Anhänger mit der Nummer des Tieres oder der Adresse des Besitzers befinden. Es gibt Tätowierungen für Tiere, bei denen die Nummer, wie der Name schon sagt, eintätowiert wird. Und es gibt die Möglichkeit des Chips. Die Implantation des Chips ist seit dem 03. Juli 2011 vorgeschrieben, sollte das Haustier über die Landesgrenze hinaus transportiert werden. Dies kann zum Beispiel bei einem Urlaub oder Umzug wichtig sein.

Auch wenn die Katze nicht unbedingt mit in den Urlaub genommen werden soll, ist der Chip eine gute Wahl. Er ist zwar zunächst nicht sichtbar, sorgt jedoch dank seiner individuellen europagültigen Nummerierung für eine dauerhafte Zuordnung zum Besitzer. Ein Halsband kann abfallen oder abreißen. Eine Tätowierung kann verblassen. Der Chip hingegen bleibt lebenslang erhalten. In seltenen Fällen kann der Chip das Gewebe verlassen und ausfallen. In diesem Fall, kann ein neuer Chip ohne Probleme implantiert werden. Dies ist auch möglich, sollte der Chip defekt sein und somit nicht ausgelesen werden können.

Es gibt mehrere Anbieter, bei denen man die Katzenchips erhalten kann. Diese Modelle können sich im Aufbau und Aussehen der Einmalspritze unterscheiden. Unterschiedlich sind sie jedoch nicht wirklich. Was den Chip angeht, haben alle gemeinsam, dass dieser die europaweit individuelle fünfzehnstellige Nummer enthält. Im Verlauf der Zeit sind die Chips immer kleiner geworden und derzeit ca. reiskorngroß. Man nennt sie auch RFID Mikrochip oder Transponder.

In welchem Alter kann man seine Katze chippen lassen?

Grundsätzlich spielt es keine Rolle ab welchem Alter man einer Katze einen Mikrochip einsetzt, was den Chip selbst betrifft. Der Mikrochip an sich ist unbegrenzt haltbar. Er muss weder aufgeladen noch erneuert werden. In der Regel genügt eine einmalige Implantation und der Chip verwächst mit dem umliegenden Gewebe im Bereich des Nackens der Katze. Um die Katzenwelpen jedoch nicht zu früh mit einer solchen Implantation zu belasten, wartet man in der Regel bis die Tiere mehrere Wochen alt sind.

Der Tierarzt ist hierfür auf jeden Fall der richtige Ansprechpartner. Er kann den Besitzer beraten, ob es noch zu früh für einen Chip ist oder nicht. Sollten die Katzenwelpen noch keinen Freigang haben, kann die Einbringung eines Chips auch später erfolgen. Um die Katzen vor der Implantation auseinanderhalten zu können, kann man gegebenenfalls kleine, unterschiedliche Stellen im Fell leicht abrasieren oder farblich markieren.

Was kostet der Chip und das chippen lassen?

Die Kosten können je nach Tierarzt und Katze leicht variieren. In der GOT, der Gebührenordnung für Tierärzte, sind die Kosten für das Implantieren des Chips geregelt. Hinzu können, je nachdem wie händelbar die Katze ist, Kosten für eine eventuell notwendige Betäubung oder andere erforderliche Maßnahmen kommen. Auch das gewählte Modell kann die Kosten beeinflussen. Es gibt, wie in allen Bereichen, teurere Modelle aber eben auch günstigere. Diese unterscheiden sich dann anhand der Einmalspritze und ihrer Stabilität, sowie der Bedienerfreundlichkeit.

Eine Möglichkeit wäre es zum Beispiel den Chip im Voraus zu kaufen und dann mit zum Tierarztbesuch zu bringen. Sollte dem Besitzer jedoch nicht klar sein, welcher Chip der Richtige für die Katze ist, ist auch in diesem Fall eine Absprache mit dem Tierarzt wichtig. Vor diesem Hintergrund sei noch einmal erwähnt, dass es auch Chips für andere Tiere auf dem Markt gibt, die gegebenenfalls nicht für die Katze geeignet sind. Das Einsetzen an sich kostet laut Gebührenordnung um die 6 Euro. Hinzu kommen dann die Kosten für das Modell und die oben genannten, eventuell benötigten, Maßnahmen. Insgesamt liegt man dann bei ca. 30 bis 50 Euro. Für die Registrierung des Chips und die damit verbundene Identifizierung des Besitzers entstehen keine weiteren Kosten. Das Registrieren bei der gewünschten Datenbank ist also kostenfrei.

Besteht eine Pflicht seine Katze chippen zu lassen?

Es besteht keine Pflicht seine Katze chippen zu lassen, sollte diese nicht über die Landesgrenze hinaus transportiert werden. Das Chippen der Katze ist freiwillig. Gerade für Freigänger, aber auch für Wohnungskatzen, ist es sehr sinnvoll. Da entlaufene Tiere sonst keinem Besitzer zugeordnet werden können. Im Vergleich zu anderen Maßnahmen, wie dem Tätowieren oder Halsbändern, hat der Chip viele Vorteile.

Er stört die Katze nicht, das Einsetzen beinhaltet nur einen kleinen einmaligen Schmerz und der Chip ist unbegrenzt haltbar sowie gewebeverträglich. Sollte die Katze jedoch über die Landesgrenze hinaus transportiert werden, sei es aufgrund eines bevorstehenden Urlaubs oder Umzugs, ist es eine Pflicht seine Katze chippen zu lassen. Dies gilt seit dem 01. Juli 2011. Zusätzlich benötigt das Tier einen EU-Heimtierausweis.

Welche Risiken bestehen beim Chippen?

Grundsätzlich ist das Risiko von Nebenwirkungen oder Problemen beim Chippen eher gering. Die Chips haben eine Außenhülle, die gewebeverträglich ist und das Tier nicht weiter stört. Diese kann zum Beispiel aus Glas oder Kunststoff bestehen. Auch sind die Chips sehr klein und haben demnach keine Auswirkungen auf die Beweglichkeit der Katze. Generell verwachsen die Chips mit dem Gewebe und sind so fest verankert. Bei dünneren Katzen kann man sie an der linken Seite in der Nähe von Hals und Schulter fühlen.

Bei dickeren Katzen kann es auch vorkommen, dass man den vorhandenen Chip nicht erfühlen kann. In seltenen Fällen kommt es vor, dass der Chip nicht richtig mit dem Gewebe verwächst oder gar ausfallen kann. Dies ist jedoch nicht die Regel. Man kann vor diesem Hintergrund, gerade in der Anfangszeit nach dem Chippen, den Tierarzt beim nächsten Besuch um eine Kontrolle bitten. Ein Vorteil, aber auch ein Nachteil des Chips ist, dass er von außen nicht erkennbar ist. Personen, die also wenig Tierkontakt haben, wissen eventuell nicht, dass das Tier gechippt ist.

Bei einem Fund ist es so nicht auf den ersten Blick augenscheinlich, wer der Besitzer der Katze ist. Abhilfe kann man mit einer zusätzlichen Tätowierung schaffen. Diese verblasst zwar mit der Zeit, aber bietet dennoch einen zusätzlichen Schutzfaktor, damit das Tier seinem Besitzer zugeordnet werden kann.

Wie kann ich den Chip orten?

Den implantierten Chip der Katze kann man nicht zur Ortung nutzen. Es handelt sich um einen passiven Transponder, der nur mithilfe eines Lesegerätes für kurze Zeit mittels Radiowellen aktiviert wird. Dies ist nicht schädlich für die Katze. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Nummer des Chips nach der Implantation nicht mehr verändert werden kann.

Da manche Besitzer gerne auf Nummer sicher gehen, sollte das Tier einmal nicht nach Hause kommen, gibt es zusätzliche Peilsender oder GPS-Tracker. Diese werden am Halsband der Katze befestigt. Auch hier gibt es Unterschiede in Größe und Gewicht, Akkulaufzeit, Reichweite und natürlich auch, was den Preis angeht. Da sie am Halsband befestigt werden, kann dies die Katze jedoch bei ihren täglichen Aktivitäten stören oder sogar einschränken. Bevor man sich also für eine der beiden Möglichkeiten (Peilsender oder GPS-Tracking) entscheidet, sollte man die Vor- und Nachteile der beiden kennen.

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Peilsender sind kleiner und leichter und haben demnach einen angenehmeren Tragekomfort für das Tier. Ihre Reichweite ist allerdings begrenzt und ihre Ortung etwas aufwändiger. GPS-Tracker sind schwerer und haben eine geringere Laufzeit bevor sie geladen werden müssen. Sie sind allerdings weltweit per PC oder Handy-App auffindbar, dies allerdings auch nur unter freiem Himmel. Bevor man sich zusätzlich für eine derartige Überwachungsmöglichkeit entscheidet, sollte genau abgewägt werden, ob es hilfreich ist oder eher eine zusätzliche Belastung für die Katze.

Wie kann man den Chip auslesen?

Der Chip, der in das Gewebe der Hals-Schulterregion der Katze implantiert wird, ist ein RFID Mikrochip. Mittels Radiowellen kann ein Lesegerät den Chip aktivieren und diesen zum Auslesen bereit machen. Als Schallantwort wird die, auf dem Chip gespeicherte, fünfzehnstellige Nummer an das Lesegerät gesendet. Dieses zeigt daraufhin die Nummer auf dem Display an. Der Chip wird nur für einen kurzen Augenblick aktiviert und führt deshalb nicht zu Nebenwirkungen für die Katze.

Befindet sich kein Lesegerät in der Nähe des Chips wechselt dieser in seinen normalen passiven Status. Einmal implantiert, sind die Daten auf dem Chip nicht mehr veränderbar. Es handelt sich also um ein sehr fälschungssicheres System. Lesegeräte befinden sich in jeder Tierarztpraxis sowie in Tierheimen. Den Chip lesen können außerdem spezielle chipgesteuerte Katzenklappen, sowie Futterautomaten.

Was kann ich alles über den Chip steuern?

Der Chip der Katze ist vielseitig einsetzbar. Sehr beliebt sind hierbei das Öffnen von Katzenklappen, um das Haus zu betreten oder zu verlassen, sowie die Steuerung von Futterautomaten. All dies läuft über die individuelle Nummer, die auf dem Chip gespeichert ist. Gerade auf dem Markt der Katzenklappen gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Generell funktionieren sie jedoch sehr ähnlich. Befindet sich die Katze in der Nähe der Klappe, wird die Nummer auf dem Chip von einem Lesegerät innerhalb der Klappe abgelesen. Passt die Nummer zu der gespeicherten Nummer, öffnet sich die Katzenklappe und die Katze kann das Haus verlassen oder betreten.

Dies ist sehr komfortabel für den Besitzer, da die Katze auch wenn sie allein Zuhause ist, hinein und hinaus kann. Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Katzenklappe, liegt der Vorteil auch darin, dass keine fremden Katzen oder Wildtiere ins Haus kommen können. Hierzu muss die Nummer der eigenen Katze für die Katzenklappe registriert werden. Dies funktioniert beispielsweise über einen Knopf direkt an der Klappe. Die Preise variieren hier sehr stark je nach Hersteller und Modell.

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Auch Futterautomaten können mittels Chip gesteuert werden. Diese werfen dann genau die Menge des Futters aus, die das Tier zu einer bestimmten Zeit bekommen soll. So ist dafür gesorgt, dass die Katze auch ohne Anwesenheit des Besitzers die Menge bekommt, die für die bestimmte Zeit vorgesehen ist. Weiterhin kann der Besitzer auch mehrere Katzen je Klappe oder Futterautomat registrieren und unterschiedliche Einstellungen treffen, so dass jedes Tier bedarfsgerecht versorgt werden kann.

Wie kann man seine Katze an eine Katzenklappe mit Chip gewöhnen?

Auch, wenn sich nicht jede Katze von Anfang an traut, durch eine Katzenklappe oder Katzentür zu gehen, so ist dies doch mit einigen Hilfsmitteln relativ schnell zu erreichen. Neugierige, mutigere Katzen trauen sich meist schon zu, durch die Klappe zu laufen, wenn sie ein paar Mal in deren Gegenwart geöffnet wurde. Man zeigt der Katze also quasi was passiert, wenn sie sich der Klappe nähert. Die Klappe öffnet sich, die Katze kann hinaus / hinein.

Durch das Beisein des Besitzers nimmt es ihr eventuell auch ein wenig die Scheu vor der neuen Sache. Hilfreich ist es natürlich auch, wenn die Katze vor der Katzenklappe mit Chip bereits an eine einfache Katzenklappe gewöhnt wurde. Sie kennt dann das Prinzip und versteht schneller was sich da tut.

Aber auch Katzen, die bisher keine Erfahrungen mit Katzentüren gemacht haben, können dies schnell erlernen. Die Klappe kann so einfach für einige Zeit fixiert werden, sodass sich diese nicht schließt. Sollte die Katze dennoch nicht durch die Klappe laufen, kann man sie locken. Der Besitzer kann sich also beispielsweise auf die andere Seite der Tür setzen und die Katze mit einem Leckerchen auf diese locken. Auch mit Spielzeug kann man die Katze an die Klappe gewöhnen. Wichtig ist, dass das Tier keine negativen Erfahrungen mit der Katzentür macht. Da sich sonst gegebenenfalls eine Angst entwickelt. Die Gewöhnung an die Klappe und deren Öffnen und Schließen sollte also, in aller Ruhe und mit viel Geduld erfolgen. Wichtig ist auch, dass das Durchlaufen von beiden Seiten der Klappe geübt wird.

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