Meine Katze frisst nicht

Verweigert eine Katze kurzfristig ihr Futter, muss der Grund dafür nicht direkt eine ernste Angelegenheit sein. Wird das Futter aber den ganzen Tag lang verweigert und auch Leckerlies und Snacks, die normalerweise gierig gefressen werden, spricht man von einer Inappetenz oder Anorexie (Appetitlosigkeit), die es abzuklären gilt. Die Katze wendet sich von dem Futter ab und zeigt Desinteresse. Unter Umständen machen sich auch andere Verhaltensauffälligkeiten oder Krankheitssymptome bemerkbar.

Dieses Thema könnte Sie auch interessieren:


Ursachen

Prinzipiell ist die Katze von Natur aus darauf ausgelegt, als Jäger ihrer kleinen Beute aufzulauern und so mehrere kleine Happen über den Tag verteilt zu erbeuten. Der Alltag einer Wohnungskatze hingegen stellt eher ein Fütterungsschema aus der Hundehaltung dar- was aber nicht dem natürlichen Fressverhalten einer Katze entspricht. Einige Katzen- vor allem Wohnungskatzen- bringt es dazu, ihren Besitzer regelrecht zu konditionieren ihnen mehrere verschiedenen Futtersorten zu kredenzen.

Wird die Futteraufnahme also nur kurzfristig eingestellt, handelt es sich oft um harmlose Ursachen: Freigänger Katzen bedienen sich gerne an den gefüllten Näpfen der Nachbarschaft. Ist die Katze unkastriert und in einer sexuell aktiven Phase, kann auch das dazu führen, dass sie zu abgelenkt fürs Fressen ist.

Da Katzen sehr sensibel auf Veränderungen in ihrer gewohnten Umgebung reagieren, können sich Stress oder Unruhe auch auf das Fressverhalten auswirken. Ursachen dafür könnten z.B. ein Umzug, ein neues Haustier oder Hitzestress bei hohen Temperaturen sein.

Wird das Futter allerdings schon 24 Stunden verweigert, können ernstzunehmende Erkrankungen Ursache sein.

  • Schmerzhafte Erkrankungen in der Maulhöhle, wie z.B.  Entzündungen der Maulschleimhaut oder Zahnprobleme

  • Respiratorischen Erkrankungen: Katzen prüfen ihr Futter hauptsächlich über den Geruchssinn auf Verzehrtauglichkeit- ist dieser blockiert, wird das Futter verweigert

  • Magen-Darm-Erkrankungen

  • Nierenerkrankungen

  • Lebererkrankungen

  • Diabetes mellitus u.v.m.

Wichtig ist, dass früh genug der Tierarzt konsultiert wird, um die tatsächliche Ursache mit der entsprechenden Diagnostik herauszufinden und therapiert werden kann.

Meine Katze frisst nach einer OP nicht

Wurde eine Katze operiert, soll sie in der Regel den Tag der Operation über nüchtern bleiben bzw. je nach individueller Absprache mit dem behandelnden Tierarzt erst am Abend nach der Operation eine kleine Menge Futter gefüttert bekommen. Manchen Katzen ist durch die Narkose bedingt übel, was nicht gerade Appetit auf Futter macht. In der Regel kommt in diesem Fall der Appetit wenige Tage nach dem Eingriff wie gewohnt zurück. Je nach Operation kann Schonkost angeordnet werden, um den Magen-Darm-Trakt der Katze zu entlasten. Wichtig ist in erster Linie, dass Tiere nach einer Operation Urin absetzen.

Eine Narkose wird in der Regel über die Nieren verstoffwechselt und im Zusammenhang mit dem Eingriff und der weiteren Medikamente die verabreicht wurden und mitunter Nierenbelastend sind, ist wichtig sicherzustellen, dass die Nierenfunktion intakt ist. Da allerdings die Tiere unterschiedlich lange brauchen, bis sie sich von der Narkose wieder vollständig erholen und wach sind, kann das Absetzen von Urin mitunter etwas dauern, sollte aber zeitig nach dem Eingriff stattfinden.

Meine Katze frisst nach der Einnahme von Antibiotika nicht mehr

Viele Antibiotika haben einen bitteren Eigengeschmack und Besitzer müssen oft sehr kreativ werden, wenn es darum geht ihrer Katze die nötige Medizin einzugeben. Problematisch wird es, wenn die Katze aufgrund ihrer Grunderkrankung inappetent (appetitlos)  ist, und das Medikament oral eingegeben werden muss. Ist die Eingabe dennoch geglückt, können wie bei den Menschen auch, einige Antibiotika „auf den Magen schlagen“. Inappetenz kann hier also als möglicher unerwünschter Effekt auftreten.  Antibiotika werden zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen oder bakterieller Sekundärinfektionen viraler Primärerkrankungen eingesetzt.

Sie eliminieren neben den pathogenen Bakterien auch einen großen Teil der physiologischen Darmflora. Dies kann weichen Kot oder Durchfall als Konsequenz haben. Oder eine Unverträglichkeit gegenüber dem Antibiotikum kann Ursache sein. Abgekochtes, mageres Fleisch kann nach Absprache mit dem behandelnden Tierarzt Abhilfe verschaffen und die angeschlagene Katze wieder zum Fressen animieren. Darüber hinaus kann Medizinal-Futter vom Tierarzt helfen, die Magen-Darm-Entgleisung wieder in den Griff zu kriegen.

Meine Katze frisst nach einer Impfung nicht

Wird eine Katze geimpft, reagiert das Immunsystem auf den Impfstoff und bildet Antikörper. Unter Umständen können Katzen auf eine Impfung mit Abgeschlagenheit und leichtem Fieber reagieren. Allerdings bedeutet der gesamte Vorgang, nicht die Impfung allein, Stress für die Katze: die Fahrt zum Tierarzt, die Gerüche und Geräusche im Wartezimmer und die Untersuchung vor der Impfung lässt den Stresspegel einer stress-sensiblen Katze schnell ansteigen. Stress fordert das Immunsystem, sodass mit der Impfung zusammen dieses Ereignis erst einmal verdaut werden muss. Man sollte seiner Katze also erst einmal Ruhe und viel Schlaf gönnen.  

Informieren Sie sich auch über das Thema: Welche Impfungen sind für meine Katze sinnvoll?

Meine Katze hat Würmer

Katzen sollten regelmäßig ein Anthelminthikum, d.h. ein Medikament gegen Würmer, kriegen. Freigänger-Katzen können sich über Eier in der Erde oder kleinen Beutetieren infizieren. Wohnungskatzen hingegen durch eingeschleppte Eier an den Schuhen. Hat sich eine Katze infiziert, äußert sich der Befall mit Würmern durch verschiedene Symptome:

  • Dünner, breiiger Kot bis Durchfall

  • Juckender After

  • Stumpfes, mattes Fell

  • Inappetenz, Erbrechen

  • Gewichtsverlust

  • Bauchschmerzen

Wurde der Befall mit Würmern festgestellt, wird ein Anthelminthikum und je nach Schwere des Befalls werden weitere Medikamente verabreicht.

Dieses Thema könnte Sie auch interessieren: Durchfall bei meiner Katze

Meine Katze frisst nach einem Umzug nicht mehr

Katzen reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen. Steht ein Umzug an, ist die Katze im Dauerstress, was sich häufig im Fressverhalten wiederspiegelt. Dies kann sich bereits in der Planungsphase, bevor die Kisten gepackt werden, bemerkbar machen oder erst in der neuen Wohnung eintreten. Von Tier zu Tier äußert sich der Stress individuell. Manche Rassen sind per se sensibler als andere.

Wichtig ist, den Stress für die Katze so gering wie möglich zu halten, in dem man die Bedürfnisse seiner Katze mit in die Planungen einbezieht und gegebenenfalls über seinen Tierarzt Vorkehrungen trifft. Zum Beispiel können Pheromon- Präparate für die Katze in der neuen Wohnung für Entspannung sorgen und das Stresslevel reduzieren.

Wie erkenne ich eine Niereninsuffizienz bei meiner Katze?

Viele Katzen entwickeln im Alter eine chronische Niereninsuffizienz. Bis diese diagnostiziert wird, ist oftmals die Niereninsuffizienz schon weit vorangeschritten, da sich erst dann Symptome bemerkbar machen. Erste Anzeichen bei einem geringgradigen Nierenschaden werden schnell übersehen. Man differenziert zwischen einer chronischen und akuten Niereninsuffizienz. Während die akute Niereninsuffizienz erst seit kurzem besteht, können sich die Nieren durch schnelles therapieren oft ohne bleibende Schäden regenerieren.

Hat die Katze aber einen chronischen Nierenschaden, der seit Monaten oder Jahren schon besteht, sind die Nieren irreversibel geschädigt und können harnpflichtige Stoffe, wie zum Beispiel den Harnstoff aus der Proteinverdauung, nicht oder nur unvollständig über den Harn ausscheiden. Die Harnstoffkonzentration im Blut steigt (Urämie) und der Katze ist übel. Katzen mit Urämie haben einen charakteristischen Geruch aus dem Maul und gegebenenfalls gerötetes Zahnfleisch.

Dieses Thema könnte Sie auch interessieren: Nierenversagen bei der Katze

Warum erbricht meine Katze?

Katzen sind viele Stunden am Tag mit ihrer Fellpflege beschäftigt. Durch das belecken ihres Fells, werden zwangsläufig viele Haare abgeschluckt. In der Regel erbricht die Katze kleine Fellbällchen und wenn sie Freigänger ist, sonstige Bestandteile wie z.B. Fell und Knochenteile von kleinen Beutetieren. Problematisch wird es allerdings, wenn zu viele Haare in den Darm gelangen und dort zu sogenannten „Bezoaren“ (Fellklumpen) verkleben, was eine Verstopfung zur Folge haben kann. Mit speziellen Pasten zum Eingeben, hilft es der Katze das Fell zu binden und ohne Probleme auszuscheiden. Übermäßige Fellpflege kann mitunter ein Zeichen von Langeweile sein und der Besitzer sollte sich nach Beschäftigungsmöglichkeiten für seine Katze erkundigen.

Lesen Sie mehr zum Thema: Meine Katze erbricht

Da Katzen ein sehr empfindliches Brechzentrum haben, kann auch das Fressen einer zu großen Portion Futter zu einmaligem Erbrechen führen. Allerdings kann für Appetitlosigkeit und Erbrechen auch ein Magen-Darm-Infekt ursächlich sein. Erbricht die Katze also häufiger, sollte die Ursache beim Tierarzt abgeklärt werden. Nieren- bzw. Lebererkrankungen können sich auch durch permanente Übelkeit mit Erbrechen äußern und sind sehr ernstzunehmende Erkrankungen.

Meine Katze leckt sich das Maul

Leckt sich die Katze erwartungsvoll das Maul und schluckt, lässt aber jegliches Futter stehen, kann das mehrere Ursachen haben:

  • Ein Katzengrashalm liegt noch im Hals und die Katze schafft es nicht, den Halm abzuschlucken oder hervorzuwürgen. Dieser Fremdkörper stört und lässt die Katze nicht fressen.

  • Eine beginnende Infektion der oberen Atemwege: die Katze hat z.B. Halsschmerzen oder ein Kratzen im Hals. Der Appetit ist zwar vorhanden, gefressen wird jedoch nicht.

  • Bei Zahnproblemen oder Zahnfleischentzündung leckt die Katze das Maul, gegebenenfalls speichelt sie vermehrt und/oder hat Mundgeruch.

  • Eine Katze mit Fieber zieht sich gewöhnlich zurück und verweigert das Futter.

Meine Katze trinkt übermäßig viel

Da Katzen als Nachkommen der afrikanischen Steppenkatze, die ihren Wasserbedarf über die Aufnahme kleiner Beutetiere decken, sieht man sie weniger am Napf trinken. Auch unsere Hauskatzen heutzutage nehmen fast ausschließlich Wasser über ihr Futter auf. Allerdings sollte stets eine Trinkwasserquelle zur freien Verfügung stehen. Äußerst sich das Trinkverhalten der Katze stark verstärkt und muss man den Napf mehrmals täglich neu auffüllen, stimmt etwas nicht. Es sollte sofort der Tierarzt zu Rate gezogen werden, da viel Trinken ein Symptom einer ernstzunehmenden Erkrankung sein kann, wie z.B.

  • Diabetes mellitus

  • Chronische Niereninsuffizienz

  • Hyperthyreose

  • Infektionen

Was sollte ich tun, wenn meine Katze apathisch ist?

Ist eine Katze teilnahmslos, zurückgezogen und reagiert auf keinerlei äußere Reize, spricht man von einer „apathischen“ Katze. Sie ist weder ansprechbar, noch reagiert sie in irgendeiner Weise auf ihre Umgebung.

Ist eine Katze apathisch, muss sie sofort von einem Tierarzt untersucht werden, da eine schwerwiegende Erkrankung der sehr wahrscheinliche Grund dieser Verhaltensänderung ist. Katzen zeigen derart schwere Verhaltensänderungen erst sehr oder zu spät, da dies bedingt durch das instinktive Vermeiden von Krankheitszeichen in der Natur, ein entscheidender Faktor zum Überleben ist.

Meine Katze frisst nicht mehr und schläft nur noch

Ist die Katze schlapp, zieht sich zurück und verweigert das Fressen, kann es sich um einen Vorboten einer Infektion handeln. Auch Katzen können es buchstäblich „in den Knochen“ haben. Katzen versuchen instinktiv über ein größeres Schlafpensum ihr Unwohlsein zu kompensieren. Je nach Zyklusphase kann auch eine rollige Katze das Futter verweigern, ist allerdings eher hyperaktiv, als dass sie den Tag über verschläft.

Vor allem aber bei Freigänger-Katzen sollte man auf der Hut sein: Mögliche Rangkämpfe, ein Unfall oder die Aufnahme von verdorbenen oder gar vergifteten Futter können Katzen entsprechendes Verhalten zeigen lassen. Man sollte also gerade bei Freigänger Katzen auf eventuelle Einbiss-Stellen oder kleine Wunden achten, da sich gerade Bissverletzungen an der Oberfläche sehr schnell unbemerkt verschließen und im tieferen Gewebe starke Infektionen auslösen. Das gilt allerdings auch für Katzenbisse bei Menschen.

Ist die Katze länger als 12 Stunden derartig zurückgezogen und verweigert jegliche Leckerchen, sollte man sie besser untersuchen lassen.

Wann muss ich mit meiner Katze zum Tierarzt gehen?

Für Katzenbesitzer ist es nicht immer einfach, Verhaltensänderungen oder die Symptome ihrer Katze richtig einzuschätzen. Im Zweifelsfall ist jedoch ein Besuch zu viel beim Tierarzt besser, als ein Besuch zu wenig oder gar zu spät.

Eine gesunde Katze ist aufmerksam, verspielt frisst, trinkt und putzt sich ausgedehnt. Ebenso sind die für eine Katze so typischen Schlaf- und Spielphasen, eine uneingeschränkte Bewegung und seidig glänzendes Fell Zeichen einer guten körperlichen Verfassung. Auch sollten Nase und Augen frei von Verklebungen oder Sekreten sein und Fressen bzw. Absatz von Kot und Urin uneingeschränkt funktionieren. Die folgenden Veränderungen sollten von einem Tierarzt untersucht werden:

  • Die Katze zieht sich zurück, ist gereizt oder reagiert aggressiv auf Berührungen, allgemeine Nervosität

  • Das Fell ist matt, glanzlos, schuppig; die Katze putzt bzw. pflegt sich nicht mehr oder weniger

  • Nase und/oder Augen sind verklebt, die Katze hustet, niest vermehrt

  • Durchfall, Erbrechen, Inappetenz, Übelkeit

  • Vermehrter Durst, vermehrter Harnabsatz oder verminderter Harnabsatz bzw. Schmerzen beim Harnabsetzen

  • Gewichtsabnahme, Veränderungen der Statur oder zu tastende, neugebildete Umfangsvermehrungen

  • Lautes, klägliches Miauen, gestörter Bewegungsablauf und veränderte Körperhaltung

  • Gestörter Orientierungssinn, Blick ist nicht klar und nicht fokussiert

  • Übelriechendes Maul, würgen, vermehrtes Schmatzen und Lecken

  • Fieber

  • Verletzungen

  • Abklärung nach Stürzen aus großer Höhe bzw. Unfällen, da nicht immer eine Verletzung von außen sichtbar ist

Als Katzenbesitzer sollte die tägliche Beschäftigung mit der Katze neben dem Spiel oder Schmusen auch als Kontrolle der körperlichen Verfassung dienen. So können schon kleine Veränderungen bereits zu Beginn wahrgenommen werden, die auf eine vorübergehende Störung oder Erkrankung hinweisen. Auch Symptome, die man nicht zuordnen kann sollten von einem Tierarzt abgeklärt werden. Ist ein Termin beim Tierarzt vereinbart worden, sollten z.B. bei Durchfall eine frische Kotprobe oder bei Problemen mit dem Urinabsatz eine frische Urinprobe in sauberen Gefäßen zu dem Termin mitgebracht werden. Bei Verhaltensstörungen der Katze kann es hilfreich für die Diagnosestellung sein, diese mit dem Smartphone als Video aufzunehmen, da manche Tiere gerade bei Verhaltensstörungen beim Tierarztbesuch die Störung nicht oder nur weniger ausprägt, zeigen.

Was kann ich tun, damit meine Katze wieder frisst?

Konnten Krankheitsursachen für die Inappetenz ausgeschlossen werden, gilt es nun, die Katze wieder ans Fressen zu kriegen, da eine langanhaltende Phase des nicht Fressens durchaus schwere Folgen haben kann, wie beispielsweise eine hepatische Lipidose. Prinzipiell sollte man folgendes versuchen:

  • Futter anbieten, nach 15-20 Min. das Schälchen wegstellen. Bleibt das Futter den ganzen Tag über stehen bis das nächste Schälchen angeboten wird, suggeriert dies der Katze ein Futterüberangebot. Das spontane Fressen wird so eingestellt.

  • Nassfutter kurz erhitzen: der Geruch wird aromatischer und schmackhafter. Zudem kann man der schlafenden Katze den Duft direkt unter die Nase halten- wacht sie auf, fangen viele wieder an zu fressen.

  • Frischkäse oder Kochschinkenstückchen mit ins Futter geben.

  • Thunfisch im eigenen Saft erwärmen und anbieten oder den Saft über das Trockenfutter geben.

  • Gekochtes, ungesalzenes Hühnerfleisch ist nicht nur Magen-Darm freundlich, sondern wird von vielen Katzen sogar dem absoluten Lieblingsfutter vorgezogen.

  • Appetitanregende Medikamente oder ähnliches nach Absprache mit dem Tierarzt

Welche Hausmittel helfen, damit meine Katze wieder frisst?

Da Katzen sehr sensibel auf Veränderungen reagieren, kann sogar von heute auf morgen der Napf nicht mehr passen und die Position entscheidend sein, eine Katze wieder ans Fressen zu kriegen. Einen flachen Teller etwas höher stellen kann wahre Wunder bewirken.

Bei manchen Katzen fließt beim Fressen mit gesenkten Kopf Magensäure zurück, was den Tieren unangenehm in Erinnerung bleibt und daraufhin das Fressen einstellen. Auch ein Topf mit Katzenminze oder Katzengras wird gerne angenommen. Versuchsweise kann etwas Minze auch unter das Futter gemischt werden.

Homöopathie zur Appetitanregung

Wer bei seinem Tier Homöopathika einsetzen will, sollte sich darüber im Klaren sein, dass für die Wahl eines Homöopathikums die Ursache des Grundproblems bekannt sein muss. Ist diese bekannt, kann nach der „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“ Philosophie ein Mittel eingesetzt werden.

Zur Appetitanregung gibt es entsprechend dieser Philosophie kein konkretes Homöopathikum – ist allerdings die Ursache der Appetitlosigkeit der Katze bekannt, kann man auch entsprechendes Präparat zur Behandlung der Ursache anwenden bzw. wenn diese allein nicht ausreicht, die Schulmedizinische Therapie unterstützen.