Ich bekomme ein Katzenbaby - Das muss ich beachten

Einleitung

Katzenbabys werden nach einer Tragezeit von durchschnittlich 66 Tagen geboren. Katzenbabys bezeichnet man auch als Kitten. Sie haben anfangs Augen und Ohren verschlossen. Das Fell ist noch sehr dünn, sie sind sehr wärme- und schutzbedürftig. Die Katzenbabys werden zunehmend aktiver und selbstständiger. Man bezeichnet sie als Katzenbabys etwa bis zur Geschlechtsreife mit etwa einem halben Jahr. Ab dann gehören sie zu den Jungkatzen, die erwachsen werden.

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Das ist die normale Entwicklung eines Katzenbabys

Katzenbabys sind nach der Geburt erstmal absolut hilflos. Die Augen beginnen sich ab dem zehnten Tag ein wenig zu öffnen, bis sie aber vollständig geöffnet sind, dauert es ein paar Tage. Auch die Ohren öffnen sich in den nächsten Tagen.

Ab der zweiten Woche werden dann erste Gehversuche unternommen. Die Aktivität nimmt nun von Tag zu Tag zu. Mit zunehmendem Alter und Geschick beginnen sie, auf Geräusche und Bewegungen zu reagieren und nehmen vermehrt an ihrer Umwelt teil. Bis jetzt haben die Katzenbabys fast den ganzen Tag damit verbracht zu schlafen, Milch zu trinken und mit Geschwistern und ihrer Katzenmama zu kuscheln. Ab etwa der vierten/fünften Woche nimmt die Aktivität weiter zu und die auch die erste feste Nahrung wird aufgenommen. Die Katzenbabys lernen durch Zuschauen bei Ihrer Mutter, wie man z.B. feste Nahrung zu sich nimmt und das Katzenklo benutzt. Mit Beginn der Aufnahme fester Nahrung werden die Kleinen immer seltener gesäugt. Die meisten Katzenbabys haben bei der Geburt blaue Augen, diese Farbe ändert sich nun auch zu der späteren Augenfarbe. Die Katzenbabys werden zunehmend wilder und frecher, sie spielen immer mehr, wobei es nun auch durch die Mutter oder andere Katzen zu erzieherischen Maßnahmen kommen kann.

Mit etwa acht Wochen sind die Katzenbabys meist vollständig von der Mutter entwöhnt. Nun ist es an der Zeit, dass sie geimpft werden, was für den kleinen Körper sehr anstrengend sein kann, weshalb man sie auch nicht gleich mit einer neuen Umgebung konfrontieren sollte. Katzenbabys können mit etwa 12 Wochen abgegeben werden, die Zeit bis dahin ist wichtig für die Sozialisation, die Entwicklung des Spiel- und Jagdtriebs und auch für die korrekte Entwicklung des Körpers. Ein zu früher Umzug in ein neues zu Hause bedeutet viel Stress, was die Entwicklung hemmt. Man sollte sie keinesfalls zu früh von ihrer Mutter trennen.

Mit etwa einem halben Jahr werden die Milchzähne ausgetauscht. Bei Katern ist nun zu beachten, dass sie ab sechs Monate geschlechtsreif werden können, bei Katzen ist der Zeitpunkt der Geschlechtsreife etwas später. Körperlich sind nun auch schon Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren zu sehen. Die Kater werden meist größer und bekommen sogenannte „Katerbacken“. Werden sie in der Wohnung gehalten, beginnen sie Ihr Revier zu markieren. Als Freigänger sind unkastrierte Kater manchmal Tage bis Wochen weg - auf der Suche nach einer rolligen Katze. Es empfiehlt sich, Freigänger zu kastrieren um dies und ungeplanten Nachwuchs zu vermeiden. Genauso sollten Kater, die in der Wohnung gehalten werden und beginnen zu markieren, schnellstmöglich kastriert werden, allein schon aus hygienischer Sicht. Mit etwa einem Jahr sind die Katzenbabys ausgewachsen, sie spielen weniger und werden langsam gemütlich.

Das fressen Katzenbabys

Ab der vierten Woche beginnen die Katzenbabys, feste Nahrung zu fressen. Man kann mit rohem Rindertatar, etwas Hühnchenfleisch oder weicher Dosennahrung beginnen. Des Weiteren gibt es spezielle Nahrung für die Katzenbabys. In diesem Futter ist der Energiegehalt deutlich erhöht, da die Kitten nicht viel Nahrung auf einmal fressen können und bis zur zwölften Woche etwa 90% der Energie aus dem Futter in das Wachstum stecken. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte das Futter rund um die Uhr zur Verfügung stehen, genauso wie frisches Wasser.

Ab der 12. Woche wachsen sie langsamer, man reduziert die Anzahl der Mahlzeiten langsam auf fünf- bis dreimal am Tag. Man sollte mit ganz kleinen Stückchen beginnen, dies dann langsam steigern und mit Trockenfutter mischen, damit sie dieses auch kennen lernen. Der größte Teil der Nahrung sollte allerdings Nassfutter sein, da sonst der Wasserbedarf so ansteigt, dass er nicht mehr gedeckt werden kann.

Wenn die Katzen geschlechtsreif sind, kann man vollständig auf Trockenfutter und Futter für ausgewachsene Tiere umstellen. Der Zeitpunkt der Geschlechtsreife ist sehr individuell abhängig von Rasse, Geschlecht und Entwicklung beziehungsweise Aufzucht.

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Wie häufig sollte ich sie füttern?

Wie oft man ein Katzenbaby füttern sollte, kann man so pauschal nicht sagen, denn es ist von den Faktoren Alter, Entwicklung und der Aufzucht abhängig.

Bekommt man ein mutterloses Katzenbaby zur Aufzucht, hat man alle Hände voll zu tun. In den ersten Tagen muss man die Kleinen zur Fütterung wecken, da sie fast den ganzen Tag schlafen. Der Abstand zwischen den Mahlzeiten ist abhängig vom Allgemeinbefinden der Katzenbabys. Sind sie sehr schlapp, sollte man alle 30 bis 60 Minuten tränken und anschließend das Bäuchlein ausmassieren. Am Besten holen Sie sich Milchaustauscher und kleine Fläschchen bei Ihrem Tierarzt, damit geht es am einfachsten und wird allgemein gut vertragen. Verhält sich das Baby normal, reicht eine Fütterung alle zwei Stunden bis zu einem Alter von zwei Wochen. Eine Fütterung besteht nur aus wenigen Tropfen.

Ab dem 14. Tag kann man das Fütterungsintervall auf alle drei Stunden verlängern, des Weiteren ist das Ausmassieren und das Kuscheln nach der Fütterung immer noch ein wichtiges Ritual für die Bindung und Sozialisierung.

Ab der dritten Woche können Sie den Katzenbabys schon etwas feste Nahrung anbieten, denn die Zähne brechen langsam durch. Es kann vorkommen, dass sie nicht an die feste Nahrung wollen, da kann es hilfreich sein, mal ein bis zwei Milchmahlzeiten ausfallen zu lassen.

Ab der vierten Woche reicht es aus, wenn Sie abends spät, so gegen 23 Uhr nochmal eine Milchmahlzeit geben und dann Futter anbieten und die nächste Mahlzeit morgens früh gegen fünf Uhr geben.

Ab der fünften Woche gibt es nur noch vier Milchmahlzeiten über den Tag verteilt und weiterhin ausreichend Nassfutter oder Fleisch.

Die Milchmahlzeiten werden immer weiter abgebaut, bis man mit spätestens acht bis zehn Wochen darauf verzichten kann. Nassfutter gibt es, soviel sie wollen bis zu einem Alter von etwa 12 Wochen. Dieses Alter ist auch häufig mit einem Besitzerwechsel verbunden, am besten beginnt man dann im neuen Heim mit fünf Mahlzeiten am Tag. Dies kann bis zu einem halben Jahr auf drei Mahlzeiten reduziert werden. Etwas später kann man dann auch noch auf zwei Mahlzeiten gehen.

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Bei Katzen ist es wichtig, dass sie jeden Tag fressen. Frisst eine Katze mal ein bis zwei Tage nichts, ist dies ein Grund einen Tierarzt aufzusuchen. Katzen bekommen massive Stoffwechselprobleme, vor allem mit der Leber, wenn sie mehr als zwei Tage nicht fressen.

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Wie viel trinken Katzenbabys am Tag?

Die Tränkeaufnahme der Katzenbabys ist abhängig von der Art der Aufzucht, ihrem Alter und auch der Haltung und Fütterung. Zieht man ein kleines Katzenbaby mutterlos auf, sollte man sich an die Herstellerangaben des Milchaustauschers halten, denn diese sind genau auf den Energie- und Nährstoffbedarf ausgelegt. Man sollte die Katzenbabys am Anfang täglich wiegen, um die Gewichtszunahme zu kontrollieren und die Milchmenge anzupassen.

Wichtig ist, dass immer frisches Wasser zur Verfügung steht, egal in welchem Alter. Eine erwachsene Katze sollte täglich etwa 50ml pro kg Körpergewicht trinken. Dies ist jedoch nur ein Richtwert, da die Wasseraufnahme stark abhängig von der Fütterung ist. Eine Katze die Nassfutter bekommt trinkt zum Beispiel weniger.

Wie viel sollten Katzenbabys in welcher Zeit zunehmen?

Die Katzenbabys wiegen bei der Geburt zwischen 50 und 100Gramm, dies ist sehr stark rasseabhängig. In der Regel verdoppeln die Kleinen in der ersten Woche ihr Gewicht und nehmen dann jede Woche etwa 100 Gramm zu. Das bedeutet, dass die Katzenbabys mit vier Wochen etwa 400-500 Gramm wiegen sollten, mit 8 Wochen etwa 800-900 Gramm.

Bis zur Abgabe an einen anderen Besitzer sollte jedes Junge mindestens die 1-Kilogramm-Grenze erreicht haben, um für die Umstellung auf das neue Heim gestärkt zu sein, was ja auch erst einmal mit Stress und einer eventuellen Gewichtsabnahme verbunden ist.

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Wie viel schlafen Katzenbabys?

Katzenbabys schlafen anfangs fast den ganzen Tag. Dies wird erst weniger, wenn sie mit etwa 14 Tagen die Augen und die Ohren öffnen - dann beginnen die Kleinen, an ihrem Umfeld teilzunehmen und es werden erste Gehversuche unternommen.

Ab jetzt werden die Katzenbabys von Woche zu Woche aktiver. Sie beginnen, mit sich selbst und den Geschwistern zu spielen, aber es wird, auch tagsüber, noch immer viel geschlafen. Mit vier bis fünf Wochen nimmt auch die Aktivität tagsüber zu und der Schlaf wird weniger. Man kann keine genauen Angaben darüber machen, wie viele Stunden ein Katzenbaby schläft, dies ist sehr individuell und abhängig davon wie sie groß werden. Zum Beispiel schläft eine kleine Katze, die mit der Flasche allein großgezogen wird, mehr als eine kleine Katze mit drei bis vier Wurfgeschwistern, weil ihr einfach die Animation zum Spielen fehlt, dies kann auch kein Mensch ersetzen. Allgemein kann man sagen, dass eine erwachsenen Katze 15-16 Stunden am Tag schläft. Senioren und junge Katzen sogar noch etwas mehr.

Das kann für Katzenbabys tötlich sein

Katzenbabys sind sehr empfindlich, da ihr Immunsystem noch nicht so ausgebildet ist. Wichtig ist, dass die Katzenbabys in den ersten paar Lebensstunden genügend Muttermilch aufnehmen, damit sie erstmals mit Antikörpern versorgt sind, um ihnen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

Am häufigsten infizieren sich die Babys mit einem Erreger des Katzenschnupfen-Komplexes, Katzenseuche oder Leukose. Vor allem virale Infektionen sind ein Problem, da man sie nur sehr schlecht bis gar nicht behandeln kann. Katzenbabys können sich auch eine bakterielle Infektion einfangen, zum Beispiel Bordetella bronchoseptica, Streptokokken oder Chlamydia felis.

Sollte das Katzenbaby kränklich und schwach wirken, sollte man schnell einen Tierarzt aufsuchen, da es sehr schnell bleibende Schäden zurückbehält oder sogar versterben kann.

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Das muss ich alles beachten

Man muss vor allem beachten, dass die Katzenbabys immer warm und trocken liegen. Des Weiteren ist es wichtig, darauf zu achten, sie keiner unnötigen Infektionsgefahr auszusetzen. Es ist empfehlenswert die Mutter während der Säugezeit nicht raus zu lassen, damit sie nichts mit reinbringen kann, was für die Katzenbabys gefährlich sein könnte. Weiterhin ist darauf zu achten, dass man in den ersten vier bis 5 Wochen nicht unnötig viel Besuch empfängt, da jede Person Krankheitserreger mit einschleppen kann.

Es ist empfehlenswert, die Schuhe vor der Tür auszuziehen, sich gründlich die Hände zu waschen und man sollte generell den Kontakt zu anderen Katzen draußen vermeiden. Wenn die Katzenbabys ein Alter von mindestens sechs Wochen, besser 8 Wochen, erreicht haben, ist es aber auch genauso wichtig, sie eben nicht von allen Keimen abzuschirmen, damit sie eine gute Immunabwehr aufbauen können.

Das sollte geimpft werden

Am wichtigsten ist die Impfung gegen Felines Herpesvirus, felines Calicivirus und felines Panleukopenievirus und bei Freigängern auch gegen Tollwut. Gegen diese Erreger sollte die Katze zu jeder Zeit geschützt sein, da sie für die Katze lebensgefährliche Krankheiten verursachen. Man nennt sie auch Core-Komponenten. Felines Herpes- und Calicivirus sind maßgeblich am Katzenschnupfenkomplex  beteiligt. Feline Panleukopenie nennt man auch Katzenstaupe oder Katzenseuche. Hinter dem felinen Panleukopenievirus steht ein Parvovirus, welcher hoch ansteckend und äußerst widerstandsfähig ist.

Die Non-Core -Komponenten sind nicht weniger wichtig, aber nicht für jedes Tier zwangsläufig notwendig. Vor allem unterscheidet man zwischen reinen Wohnungskatzen und Freigängern. Zu den Non-Core-Komponenten gehören Bordetella bronchoseptika (Erreger des Katzenschnupfen-Komplexes), Chlamydia felis (Erreger Katzenschnupfen Komplex), Dermatophytose, Microsporie, Trichophytie, feline infektiöse Peritonitis, felines Coronavirus und felines Leukämievirus.

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Wann muss ich ein Katzenbaby impfen?

Die Grundimmunisierung besteht aus vier Impfungen, die Erste mit der achten Lebenswoche, die Zweite mit der 12. Lebenswoche, die Dritte mit der 16. Lebenswoche und die Vierte mit dem 15. Lebensmonat. Danach sollte man gegen Katzenschnupfen jährlich und gegen Tollwut alle drei Jahre impfen. Die Impfung mit der achten Lebenswoche übernimmt meist der Züchter, soweit es einen gibt, eventuell übernimmt er auch noch die Impfung mit der zwölften Lebenswoche. Spätestens ab der 16. Lebenswoche wird die Impfung vom neuen Besitzer übernommen.

Die erste Impfung mit der achten Lebenswoche ist sehr umstritten, da zu diesem Zeitpunkt oftmals noch genügend maternale (=mütterliche) Antikörper aus der Muttermilch vorhanden sind, sodass die Impfung nicht greifen kann und aktiv keine Antikörper gebildet werden können. Deshalb empfiehlt man, mit der Grundimmunisierung in der 12. Lebenswoche zu beginnen. Dies geht jedoch nur, wenn die Katzenbabys von der Mutter großgezogen wurden und nicht vorher schon in Ihr neues Heim ziehen. Mutterlos aufgezogene Katzenbabys sollten auf jeden Fall mit der achten Lebenswoche geimpft werden, denn sie haben wahrscheinlich nicht genügend Antikörper aufgenommen.

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Wann sollte man Katzenbabys entwurmen?

Eine regelmäßige Entwurmung der Katzenbabys ist wichtig für eine gute Entwicklung. Jedes Katzenbaby wird schon im Mutterleib über das Blut der Plazenta sowie ab seiner Geburt über die Muttermilch mit Spul- oder Hakenwürmern infiziert. Typische Anzeichen eines Wurmbefalls bei der Katze sind Durchfall, verminderte Zunahmen, Abmagerung, stumpfes Fell und ein sogenannter „Wurmbauch“.

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Man entwurmt die Katzenbabys schon mit der dritten Lebenswoche das erste Mal, dann mit der fünften und siebten Lebenswoche nochmal. Ab dann alle vier Wochen bis zu einem Alter von sechs Monaten. Ab dem sechsten Monat wird dann fortlaufend zwei bis vier Mal im Jahr entwurmt, bei reinen Wohnungskatzen kann auch ein bis zwei Mal pro Jahr ausreichend sein. Wichtig ist es, immer mal das Präparat zu wechseln, da sich Resistenzen gegen bestimmte Wirkstoffe bilden können und dies dann nicht mehr wirkt. Man sollte darauf zu achten, ab welchem Alter oder Gewicht die Antiparasitika zugelassen sind. Am besten fragen Sie direkt bei Ihrem Tierarzt nach.

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Was ist der übliche Preis für ein Katzenbaby?

Der Preis für ein Katzenbaby ist sehr unterschiedlich und abhängig davon, was man möchte. Wenn man beispielsweise ein Katzenbaby von einem landwirtschaftlichen Betrieb aufnimmt, sind diese meist geschenkt oder sehr günstig, da sie in der Regel weder entwurmt, noch geimpft oder sonst irgendetwas bekommen haben. Manchmal findet man auch ein Katzenbaby, welches die Mutter verloren hat durch einen Unfall oder ähnliches, diese sind in der Anschaffung auch günstig, aber in der Aufzucht doch relativ teuer, vor allem durch den notwendigen Milchaustauscher.

Katzenbabys aus einem Privathaushalt bekommt man meist so ab 80€, je nach Rasse, Alter und schon erfolgter medizinischer Behandlung. Wenn man sich für ein Katzenbaby aus dem Tierschutz entscheidet, liegen die Kosten zwischen 100 und 350€. Jeder Verein hat eine eigens festgelegte Schutzgebühr, manchmal auch abhängig davon, was bereits gemacht wurde, beispielsweise eine Kastration. Wenn man eine Rassekatze aus einer Zucht mit vollständigen Papieren möchte, liegt der Preis je nach Rasse zwischen 600€ und 1200€, bei seltenen Katzen auch mal bis 2500€.

Zu dem Kaufpreis kommen natürlich noch Kosten für die Erstausstattung, Futter, Tierarzt und vieles mehr hinzu. Für die Erstausstattung kann man etwa 70€ kalkulieren, wenn man noch gar nichts hat. Dazu gehören Näpfe, Decke, Korb, Futter, Katzenklo, Bürste, Kratzbaum und Spielzeug. Pro Impfung kann man auch etwa 60-70€ rechnen. Dazu kommen weiterhin laufende Kosten (Futter und Katzenstreu) ab 30€ pro Monat und Sonderkosten für beispielsweise eine Tierpension, Tierarztkosten bei Krankheit oder Unfall und Schäden, die durch die Katze verursacht werden, wie beispielsweise an der Wohnungseinrichtung.

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