Test Wie gesund ist die Ernährung meiner Katze?

Sie besitzen eine Katze und möchten wissen, wie gesund die Ernährung des Tieres gestaltet ist? Machen Sie mit bei unserem Selbsttest und beantworten Sie hierzu die folgenden 12 kurzen Fragen

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Medikamente für meine Katze

Medikamente für die Hausapotheke

  • Jodspray zur Desinfektion von kleineren Wunden
  • Rescue-Tropfen (Notfalltropfen): Homöopathische Tropfen auf Bachblütenbasis, die insbesondere in Stresssituationen helfen und das Tier beruhigen können. Sie helfen außerdem bei Panik, Angst und traumatischen Erfahrungen.
  • Evtl. ein Antiparasitikum gegen Würmer für die nächste Wurmkur
  • Evtl. ein Antiparasitikum gegen Flöhe (und Zecken) für die nächste Anwendung

Auch Homöopathika helfen zur Linderung von Entzündungen nach Zeckenstichen. Lesen Sie mehr dazu unter: Homöopathie für Katzen


Liste mit Notfallnummern

  • Nummer des behandelnden Tierarztes (Praxis + Handy)
  • Bereitschaftsdienstnummern: In der Regel gibt es Übersichten, welcher Tierarzt in Ihrem Landkreis an welchen Tagen Bereitschaftsdienst hat. Meist sind die Dienste für ein paar Monate im Voraus einzusehen.
  • Nummer einer nahegelegenen Kleintierklinik für schwere Fälle, möglichst direkt die Adresse dazuschreiben

Fieberthermometer

Ein Fieberthermometer kann sicherlich eine sinnvolle Anschaffung sein, um die Temperatur der Katze im Zweifelsfall zu Hause messen zu können. In der Regel sind Katzen zu Hause auch ruhiger als beim Tierarzt, was eine reale Messung begünstigt. Zu kaufen gibt es Fieberthermometer für Tiere zum Beispiel bei verschiedenen Online-Anbietern.

Hier sollten Sie in jedem Fall darauf achten, nicht versehentlich ein Großtierthermometer zu erwischen. Beim Messen sollte die rektale Messung bevorzugt werden, am besten die Thermometerspitze außerdem mit ein wenig Gleitgel oder Paraffinöl benetzen, sodass es leichter in den Anus eingeführt werden kann.

Die Messung mit Infrarotthermometern ist zwar ebenfalls möglich, liefert aber in der Regel keine besonders zuverlässigen Werte. Alternativ können Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten lassen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter den folgenden Artikeln:

Schere

Eine kleine, runde Schere bietet sich an, um Fitze und Fellknäule aus dem Fell der Katze schneiden zu können. Des Weiteren kann sie hilfreich sein, um eventuell das Fell an Wundrändern zu kürzen, damit dieses nicht in die Wunde gelangen kann. Hier ist darauf zu achten, dass auch die losen Haare nicht auf der Wunde kleben bleiben.

Es sollte, wie bereits eingangs erwähnt, eine runde Schere genutzt werden, um Stichverletzungen zu vermeiden. Weiterhin sollte eine geeignete Schere für Verbandmaterial vorhanden sein, um im Zweifelsfall dieses gut auf die passende Größe zurechtschneiden zu können.

An dieser Stelle empfiehlt die Redaktion den folgenden Artikel: Die Fellpflege bei der Katze

Medikamente gegen Würmer

Eine Katze sollte natürlich regelmäßig entwurmt werden. Jedoch sollte kein allzu großer Vorrat an Wurmmitteln aufbewahrt werden. Da es auch bei Würmern immer mehr Resistenzbildungen gibt, sollten die Mittel des öfteren gewechselt werden. Weiterhin wird mittlerweile eher geraten, eine Wurmkur nur dann durchzuführen, wenn sie notwendig erscheint – eben um genannte Resistenzbildungen einzudämmen.

Am besten beraten Sie sich in diesem Fall mit Ihrem Tierarzt. Wenn Wurmmedikamente eingesetzt werden, sollten Sie diese immer vom Tierarzt beziehen. Es gibt verschiedenste Präparate auf dem Markt, die gegen unterschiedliche Würmer wirken. Sie sind meist als Spot-on auf die Haut, als Tablette oder Paste zum Eingeben erhältlich.

Droncit

Bei Droncit handelt es sich um ein Mittel mit dem Wirkstoff Praziquantel gegen verschiedene Bandwurmarten. Es ist als Tablette oder Spot-on-Präparat erhältlich. Die Anwendung erfolgt körpergewichtbezogen in unterschiedlicher Dosierung, die Sie entweder der Packungsbeilage entnehmen oder direkt bei Ihrem Tierarzt erfragen.

Da es auch hier bei zu häufiger Anwendung zur Resistenzbildung kommen kann, sollten Sie die Anwendung mit Ihrem Tierarzt besprechen. Des Weiteren hilft Praziquantel nur gegen Bandwürmer, es kommen allerdings auch andere Wurmarten wie zum Beispiel Rundwürmer vor, auch gegen diese sollte die Katze regelmäßig behandelt werden. Zum Teil sind auch Kombinationspräparate erhältlich.

Weitere Informationen über Droncit als Spot-on-Präparat finden Sie unter: Droncit Spot-on

Panacur

Bei Panacur handelt es sich ebenfalls um ein Antiparasitikum. Jedoch enthält es den Wirkstoff Fenbendazol und richtet sich gegen die sogenannten Magen-Darm-Nematoden (Nematoden = Rundwürmer). Das Arzneimittel ist verschreibungspflichtig und sollte auch nur bei Bedarf eingesetzt werden, um Resistenzbildungen zu vermeiden.

Es sind für Katzen sowohl Tabletten als auch eine Paste zum Eingeben bei Ihrem Tierarzt erhältlich. Die Paste muss an zwei aufeinanderfolgenden Tagen eingegeben werden. Über die genauen Anwendungen sollte Sie Ihr Tierarzt vorher nochmals informieren. Auf Vorrat muss die Wurmkur nicht vorhanden sein, da eine gezielte Wurmbehandlung deutlich sinnvoller ist und wie bereits erwähnt, Wirkstoffe regelmäßig gewechselt werden sollten.

Weiterhin wirkt Fenbendazol nur gegen Rundwürmer, nicht jedoch gegen häufig vorkommende Bandwürmer.

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Medikamente gegen Flöhe/Parasiten

Es ist immer sinnvoll ein entsprechendes Umgebungsspray gegen Flöhe zu besitzen. Die Umgebungsbehandlung stellt einen entscheidenden Punkt in der Flohbekämpfung dar. Da Katzen, vor allem Freigänger, sich sehr schnell Flöhe einfangen können, kann es auch Sinn machen, ein entsprechendes Flohpräparat für die Anwendung am Tier im Haus zu haben.

Allerdings sollte auch hier nicht zu viel Vorrat da sein, da auch die kleinen Insekten resistent werden können! Beziehen Sie Flohpräparate genau wie alle anderen Antiparasitika zudem am besten immer vom Tierarzt.

Dies gilt auch für Präparate gegen Zecken. Zwar gibt es in vielen Baumärkten und Zoofachhandeln ebenfalls eine große Auswahl, doch nicht immer sind die Wirkstoffe für Katzen geeignet! Im schlimmsten Fall können die Tiere sogar Vergiftungen davontragen.

Weiterführende Informationen gegen Flöhe bei Katzen finden Sie unter: Katzenflohmittel

Spot-on

Spot-on-Präparate gibt es gegen viele unterschiedliche Parasiten, beispielsweise gegen Würmer, Flöhe, Zecken u.a. Zum Teil gibt es auch gute Kombinationspräparate. Ihnen allen gemein ist, dass Spot-ons in den Nacken der Katze aufgetragen werden. Dazu wird das Nackenfell gespreizt und das Präparat auf die Haut aufgetragen. Über die Haut gelangt der Wirkstoff ins Tier und kann sich verteilen.

Der einzige Schutz der während des gesamten Frühjahrs, Sommers und Herbst genutzt werden sollte, ist der gegen Zecken. Vor allem Freigänger sind regelmäßig von Zecken befallen, weshalb die Tiere permanent geschützt sein sollten.

Lesen Sie mehr darüber wie Sie Ihre Katze schützen können unter: Zeckenschutz für Katzen

Wie lange einzelne Präparate wirken, ist vom Wirkstoff abhängig. Am besten fragen Sie hierzu Ihren Tierarzt oder lesen in der Packungsbeilage nach. In der Hausapotheke müssen die Präparate nicht unbedingt vorrätig sein, da auch bei Parasiten wie Flöhen, Zecken u.a. immer neue Resistenzen hinzukommen. Es sollten also auch hier regelmäßig die Wirkstoffe gewechselt werden.

Unter dem Artikel Hausapotheke für meine Katze erhalten Sie weitere Informationen über Spot-on-Präparate.

Spartrix

Spartrix enthält den Wirkstoff Carnidazol und ist für Brieftauben für die Behandlung von Trichomonaden in Tablettenform zugelassen. Es kann jedoch theoretisch auch für die Behandlung von Giardien (= einzellige Parasiten im Darm) bei Katzen genutzt werden.

Es ist lediglich apothekenpflichtig und könnte somit zum Beispiel in Online-Apotheken günstig bestellt werden. Davon ist jedoch grundsätzlich abzuraten! Falls Ihre Katze tatsächlich von Symptomen, die auf Giardien hinweisen könnten (starker Durchfall, eventuell mit Blut- und Schleimbeimengungen) betroffen sein sollte, sollten Sie zuerst zum Tierarzt gehen und Ihr Tier untersuchen lassen.

Dieser kann auch auf Giardien testen und im Zweifel Ihre Katze behandeln. Für die Therapie stehen ihm allerdings in erster Linie Fenbendazol und Metronidazol zur Verfügung, da beide auch für Katzen zugelassen sind, allerdings in erster Linie für einen anderen Gebrauch. Lassen Sie sich in einem solchen Fall am besten von Ihrem Tierarzt beraten.

Lesen Sie mehr über das Antiparasitikum unter: Spartrix

Desinfektionsmittel für die Katze

Hat sich die Katze verletzt, sollte die Wunde gesäubert und desinfiziert werden. Generell gilt, auch bei augenscheinlich kleineren Verletzungen, nicht den Gang zum Tierarzt zu scheuen. Insbesondere Bissverletzungen u.Ä. können teilweise sehr tief sein und sich schnell infizieren!

Möchte man jedoch trotzdem ein geeignetes Desinfektionsmittel für die Katze zu Hause haben, bietet sich Jodspray an. Es wirkt relativ schnell und ist unter anderem für Wundbehandlungen sowie Schleimhäute geeignet. Jod ist als Desinfektionsmittel gegen Bakterien, Viren und teilweise Pilze wirksam.

Abzuraten ist von Desinfektionsmitteln wie Octenidin. Zwar ist dieses Mittel an sich gut wirksam, kann aber insbesondere bei tieferen Wunden zur Gewebeschädigung sowie Ödemen (= Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe) und Nekrosen (= Absterben von Gewebe) führen. Es sollte deshalb nicht vom Tierhalter angewandt werden.

Auf keinen Fall sollten bei der Katze Desinfektionsmittel auf der Basis von Phenolen genutzt werden, da Katzen Phenole nicht verstoffwechseln können und es so zu Vergiftungserscheinungen kommen kann.

Verbandsmaterial für die Katze

Man braucht kein explizites Verbandsmaterial für Tiere. Sie können einfach die normalen Verbandsmaterialien für Menschen benutzen. Dementsprechend sollten Kompressen, Polsterwatte zum Polstern von Knochenvorsprüngen sowie halbelastische und elastische Binden vorhanden sein.

Im Allgemeinen werden Sie einen Verband nur provisorisch anlegen, um eventuell eine größere Blutung bis zum Tierarztbesuch (der unverzüglich erfolgen sollte!) zu stillen. Sie sollten vor dem Verband anlegen immer darauf achten, die Wunde weitestgehend zu säubern und zu desinfizieren. Danach sollte eine sterile Kompresse (bitte beim Auspacken nicht verschmutzen) die Wunde abdecken.

Achten Sie darauf den Verband nicht zu locker, aber auch nicht zu fest anzulegen. Bei Beinverletzungen verbinden Sie immer bis zum nächsten Gelenk. Gelenke und Knochenvorsprünge sowie Krallenzwischenräume sollten außerdem immer extra gepolstert werden, um Druckstellen zu vermeiden.

Die erste Verbandsschicht ist immer eine Polsterschicht aus Watte, danach folgt eine mit elastischer Fixierbinde. Diese sollte mit Klebeband fixiert werden. Darüber kann eventuell noch eine Schicht mit selbsthaftender, elastischer Binde angebracht werden.

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Schmerzmittel für die Katze

Schmerzmittelbehandlungen sollten Sie in erster Linie immer Ihrem Tierarzt überlassen. Falls die Katze wirklich stark leidet, können Sie eventuell zur Überbrückung bis zum Tierarztbesuch ein homöopathisches Mittel geben. Niemals sollten Sie Humanpräparate wie Paracetamol oder Ibuprofen Ihrem Tier geben.

Genauso sollten Sie keine Präparate, die allein für Hunde zugelassen sind, Ihrer Katze geben. Katzen verstoffwechseln einzelne Wirkstoffe anders oder gar nicht richtig, was folglich zu Vergiftungen führen kann! Grundsätzlich gilt: Hat Ihre Katze Schmerzen, sollten Sie so zeitnah wie möglich zum Tierarzt. Dieser kann Ihr Tier behandeln und wird Ihnen, wenn nötig, ein entsprechendes Schmerzmittel für die nächsten Tage mitgeben.

An dieser Stelle könnte Sie auch der folgende Artikel interessieren: Schmerzmittel für Katzen

Metacam

Metacam ist ein für Katzen zugelassenes Schmerzmittel. Es wird als Injektion unter die Haut zum Beispiel vor oder nach Operationen gegeben. Zudem ist es als Lösung zum Eingeben (für einige Tage nach einer OP) erhältlich.

Das Schmerzmittel ist verschreibungspflichtig und wird Ihnen, wenn nötig, vom Tierarzt gegeben. Dieser sollte Sie dann entsprechend über die genaue Anwendung informieren. Keinesfalls sollten Sie Ihrer Katze Metacam ohne tierärztliche Indikation verabreichen. Dementsprechend gehört es auch nicht in eine Hausapotheke für die Katze bei Tierhaltern!

Weitere Informationen über dieses Schmerzmittel erhalten Sie unter: Metacam

Zeckenzange

Zeckenzangen  erweisen sich als sehr sinnvolles Zubehör für Katzen, insbesondere, wenn es sich um Freigänger handelt. Sie sollten deshalb, in jeder Hausapotheke vorhanden sein. Mit einer Zeckenzange können Zecken deutlich bequemer als mit Pinzette oder Hand aus der Haut des Tieres gezogen werden.

Die Gefahr, dass der Kopf der Zecke stecken bleibt, sinkt. Erwerben können Sie Zeckenzangen im Internet, in Zoofachhandeln oder oft auch direkt bei Ihrem Tierarzt. Dieser kann Sie auch noch einmal dahingehend beraten.

Alles über das Entfernen von Zecken bei Katzen finden Sie unter: Wie entferne ich Zecken bei meiner Katze?

Flohkamm

Zu den Dingen, die auf jeden Fall in einer Hausapotheke für die Katze enthalten sein sollten, zählt jedoch noch der Flohkamm. Dieser ist einfach anwendbar, wenn man den Verdacht auf Flöhe hat. Man kann ihn in Zoofachhandeln oder im Internet erwerben.

Zur Anwendung die Katze mit dem Kamm gründlich kämmen, am besten auf einer weißen Unterlage. Falls Flöhe oder, was deutlich häufiger der Fall ist, Flohkot zum Vorschein kommt, sollten Sie direkt zum Tierarzt und ein entsprechendes Flohmittel besorgen.

Ob die kleinen, schwarzen Krümel Flohkot sind, testen Sie am besten, indem Sie einen Tropfen Wasser auf diese geben. Färbt sich das Gemisch rot, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Flohkot.