Test Wie gesund ist die Ernährung meines Hundes?

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Zähne putzen beim Hund

Da manche Hunde rasse- oder altersbedingt zu Zahnstein und damit verbundenen Entzündungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparates neigen, kann es hilfreich sein, regelmäßig ihre Zähne zu putzen, um nach der Behandlung dieser Krankheiten einen Rückfall zu verhindern.
Auch bei Hunden mit gesunden Zähnen kann man prophylaktisch Zähne putzen.


Wie putze ich meinem Hund die Zähne?

Am besten setzt man sich entspannt zu seinem Hund, in einer Position, aus welcher man problemlos an das Hundemaul kommt.
Je nachdem wie groß der Hund ist, kann es manchmal helfen, ihn beispielsweise auf einen Tisch zu setzen oder bei sehr großen Hunden selbst erhöht zu sitzen.
Ist der Hund ganz entspannt und man selbst sitzt bequem, kann man mit dem Putzen beginnen.

Dazu verwendet man eine spezielle enzymatische Zahnpasta für Hunde, die die mineralisierten Beläge auflöst, und eine weiche Kinderzahnbürste oder einen Fingerling. Alle ein bis zwei Tage werden damit die Zähne vom Zahnfleisch hin zur Zahnspitze eingerieben.
Idealerweise lernt der Hund schon im Welpenalter, sich die Zähne putzen zu lassen.
Mit etwas Geduld kann man aber auch erwachsene Hunde daran gewöhnen.

Wie bringe ich meinem Hund bei, sich die Zähne putzen zu lassen?

Auch wenn es sich anbietet, den Hund möglichst früh ans Zähneputzen zu gewöhnen, kann man erwachsenen Hunden noch problemlos beibringen, sich die Zähne putzen zu lassen.

Als erstes ist es wichtig, den Hund daran zu gewöhnen, am Maul angefasst zu werden.
Dazu wählt man eine entspannte Ausgangssituation und hebt dann vorsichtig die Lefzen an.
Das ganze wird positiv verstärkt und kann mit Streicheln oder Futter belohnt werden.
Bis ein Hund diese Prozedur problemlos akzeptiert, kann es ganz unterschiedlich lang dauern.
Bevor man weitermacht mit dem nächsten Schritt, sollte das Berühren der Maulregion jedoch keinerlei Problem mehr darstellen und vom Hund geduldet werden.

Im nächsten Schritt kann man anfangen, erst die Schneidezähne und dann die weiter hinten liegenden Backenzähne mit den Fingern zu berühren.
Dabei verfährt man genau wie im ersten Schritt bereits beschrieben und belohnt Akzeptanzverhalten.
Wie schnell der Hund sich an den Zähnen berühren lässt, hängt von seinem Charakter, seinem Vertrauen zum Menschen, seiner bisherigen Erziehung und seinem persönlichen Empfinden ab.
Es kann sehr schnell gehen, aber auch mehrere Tage bis Wochen dauern.

Im dritten Schritt kommt nun die Zahnbürste anstelle des Fingers zum Einsatz.
Sobald der Hund Berührungen gut akzeptiert, kann man anfangen leichten Druck auf die Zahnbürste zu geben und die Zähne zu putzen.
Bis sich der ganze Vorgang zur Routine wird, kann es wieder einige Zeit dauern.
Gerade am Anfang sollte man seinen Vierbeiner daher nicht mit zu langen Sessions überfordern, sondern es lieber etwas langsamer angehen.

Auf keinen Fall sollte man den Hund mit Gewalt festhalten und ihm Angst machen, da er das Zähneputzen sonst mit etwas Negativem verknüpft, was dazu führt, dass er sich niemals problemlos die Zähne reinigen lassen wird.

Wie häufig muss ich Zähne meines Hundes putzen?

In der Regel reicht es, seinem Hund alle ein bis zwei Tage die Zähne zu putzen.
Wichtig ist nur, dass die Behandlung regelmäßig stattfindet, da sich einmal gebildeter Zahnstein nicht einfach wieder wegputzen lässt.

Damit man es nicht vergisst, kann man immer zu einer bestimmten Tageszeit putzen, beispielsweise jeden Abend vor dem Schlafengehen oder jeden Morgen nach dem Frühstück.

Fingerling

Neben einer herkömmlichen Kinderzahnbürste gibt es auch spezielle Fingerlinge, die extra dafür entwickelt wurden, Hundezähne zu reinigen und vor Plaques und Belägen zu schützen. 
Sie sind mit 5 – 10 € recht günstig zu erwerben und wirken aufgrund von enthaltenen Silberionen antibakteriell.

Der Vorteil dieser Methode liegt ganz klar in der einfachen Handhabung.
Man hat ein besseres Gespür als mit einer Zahnbürste, wo genau man sich in der Mundhöhle befindet, und die Verletzungsgefahr ist bei einem weichen Stofffingerling natürlich auch nahe null.

Nachteilig ist hingegen der deutlich schnellere Verschleiß eines Fingerlings gegenüber einer Zahnbürste.
Das kostet erstens mehr Geld und zweitens entsteht dadurch Müll.

Welche Zahnpasta verwende ich?

Am besten verwendet man eine spezielle Hundezahnpasta vom Tierarzt oder aus der Apotheke.
Diese enthält Enzyme, die Zahnbeläge zersetzen können und es gibt sie in Geschmacksrichtungen wie „Hühnchen“, weshalb sie von Hunden meist recht gut akzeptiert wird.

Auch ist Hundezahnpasta ungiftig und kann bedenkenlos verzehrt werden, sodass man das Hundemaul nach dem putzen nicht spülen muss und der Hund den Schaum einfach abschlucken kann.
Auf keinen Fall darf man die Zähne seines Hundes mit Zahnpasta für Menschen behandeln.
Hat man gerade keine Hundezahnpasta zur Hand, verwendet man besser einfach nur Wasser oder lässt das Zähneputzen im Notfall mal für einen Tag ausfallen.

Kokosöl zum Zähneputzen

Kokosöl wird nachgesagt, den Mundgeruch von Hunden in gewissen Grenzen senken zu können, da es antibakteriell wirkt und so die Bakterienbesiedlung im Mund gering hält.
Auch wirkt es angeblich entzündungshemmend und beruhigend auf Maulhöhle und Zahnfleisch.

Auch wenn die Wirksamkeit nicht erwiesen ist, schadet Kokosöl dem Hund zumindest nicht, sofern es nicht in größeren Mengen gegeben wird, da es dann zu Durchfall führen würde.
Zur Prophylaxe kann man Kokosöl (oder auch pures Leitungswasser) daher zwar zum Zähneputzen einsetzen, aber hat man einen Hund, der zu Zahnstein neigt, sollte man besser auf Nummer sicher gehen und eine enzymatische Zahnpasta einsetzen.

Ihr Hund leidet unter Zahnsteinen? Dann informieren Sie sich in unserem Artikel, wie Sie dagegen vorgehen können:
Zahnstein beim Hund

Wie lange sollte ich die Zähne putzen?

Wie lange man die Zähne seines Hundes putzen muss, ist individuell unterschiedlich und hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie gut sich der Hund beim Zähneputzen verhält. Sitzt dieser still und lässt sich geduldig seine Zähne putzen, geht das natürlich deutlich schneller wie bei einem zappeligen Exemplar, welches sich dagegen wehrt.

Wichtig ist nur, dass man alle Zähne mechanisch reinigt und mit enzymatischer Zahnpasta benetzt.
Diese wird nicht ausgespült und kann so auch nach dem Zähneputzen noch wirken.
Eine 3-Minuten-Regel wie beim Menschen gibt es für unsere Vierbeiner daher nicht.

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Wie sinnvoll ist es die Zähne zu putzen?

Da sich bei mangelnder Zahnhygiene Beläge und Zahnstein bilden können, die dann im weiteren Verlauf häufig zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontose) führen können, ergibt eine regelmäßige Zahnpflege bei einem Hund durchaus Sinn.
 Dies ist auf der einen Seite sehr schmerzhaft für den Hund und auf der anderen Seite sehr langwierig zu behandeln. 

Nach einer erfolgreichen Zahnsteinentfernung oder bei Hunden mit rassetypischer Anfälligkeit für Zahnprobleme (z.B. Malteser, Pudel, …) kann es sogar erforderlich sein, die Zähne seines Hundes regelmäßig zu putzen, um seinem Vierbeiner und auch sich selbst ständige Rückfälle und damit verbundene Tierarztbesuche zu ersparen.

Auch prophylaktisch schadet es nicht, gesunden Hunden ohne Zahnprobleme die Zähne zu putzen.
Fängt man im Welpenalter damit an, ist es leichter, sie ans Zähneputzen zu gewöhnen und Zahnerkrankungen können schon vor ihrer Entstehung vermieden werden.

Gibt es eine professionelle Zahnreinigung für den Hund?

Sobald man Ansätze von Zahnstein bei seinem Hund bemerkt, sollte man darauf achten, dem Hund vermehrt die Zähne zu putzen und Möglichkeiten zum Kauen anzubieten.
Hilft das nicht und es bildet sich immer mehr Zahnbelag, kann man diesen beim Tierarzt entfernen lassen.
Unbedingt nötig wird eine Behandlung, wenn sich das Zahnfleisch entzündet und beginnt aufzulösen.
Man erkennt dies sowohl am stark geröteten Zahnfleisch selbst als auch daran, dass sich ein übler Geruch bildet und das Maul des Hundes verfault riecht.

In diesem Fall kann man den Zahnstein beim Tierarzt mechanisch mit einem Ultraschall-Meißel und anschließender Spülung entfernen lassen.
Nachdem der Zahnstein entfernt ist, poliert der Tierarzt die Zähne noch einmal gründlich, damit die Oberfläche möglichst glatt ist und sich nicht direkt wieder neue Beläge bilden können.
Das einzige Problem dieser Methode liegt darin, dass der Hund in Vollnarkose gelegt werden muss, was zum einen ein gewisses Risiko birgt und zum anderen recht teuer ist.

Davor kann man versuchen, die Beläge einfach mit dem Fingernagel zu lockern.
Allerdings muss man dabei sehr vorsichtig sein, um nicht das Zahnfleisch zu verletzen.

Lesen Sie mehr über eine professionelle Zahnreinigung für Ihren Hund unter:
Zahnreinigung beim Hund - Ablauf & Kosten

Was sind die Alternativen zum Zähneputzen?

Alternativ zum Zähneputzen kann man das Entstehen von Zahnstein auch vorbeugen, indem man beispielsweise einfach Trockenfutter statt Nassfutter füttert und dem Hund natürliche Zahnpflegeprodukte zum Kauen anbietet.
Dafür eignen sich zum Beispiel Markknochen, getrocknete Rinderrohhaut oder getrocknete Kaninchenohren.

Leider gibt es auch Hunde, die ihr Trockenfutter ungekaut verschlingen und sich nicht für Knochen oder anderes Kauspielzeug interessieren.
In diesen Fällen hilft dann doch nur regelmäßiges Zähneputzen.

Im Internet liest man auch häufig, dass ein Apfel jeden Tag Zahnsteinentstehung verhindern soll.
Auch wenn es dazu keine schlüssigen Studien gibt, schadet es dem Hund auf jeden Fall nicht, es einfach mal auszuprobieren.
Wichtig ist nur, vorher die Apfelkerne zu entfernen, da diese für Hunde giftig sind.