Test Welcher Hund passt zu mir?

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Der Kampfhund

Mit dem Begriff Kampfhund beschreibt man umgangssprachlich meist Listenhunde, das heißt in Deutschland als potenziell gefährlich eingestufte Hunde.
Ursprünglich wurde die Bezeichnung Kampfhund für Hunde verwendet, die bei Hundekämpfen gegeneinander antreten sollten.

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Die Geschichte der Kampfhunde

Bereits im antiken Rom wurden Hunde vom Mastiff-Typ als Kriegshunde eingesetzt.

Zudem ließ man diese Molosser zur Unterhaltung gegen Löwen, Bären und Gladiatoren kämpfen.
Später wurden sie als Wachhunde oder zum Treiben von  Bullen eingesetzt, woraus sich ein neuer "Sport", das Bullenbeißen, entwickelte.
Mit diesem Sport wurden aus den ursprünglichen Molossern Bulldoggen, die sich festbissen und nicht mehr losließen.

Als im 18. Jahrhundert die Hundekämpfe wieder in Mode kamen, waren Bulldoggen zunächst sehr beliebt, da sie andere Hunde und Dachse etc. schnell und effektiv töten konnten.

Bald langweilten sich die Zuschauer und so kreuzte man Terrier für einen blutigeren Kampfstil mit ein.

Es entstanden "Bull-and-Terrier", stark und bisskräftig wie Bulldoggen, temperamentvoll und schnell wie Terrier.

Sie sollten möglichst schmerzunempfindlich, ausdauernd und mutig sein und bis zu ihrem Tod kämpfen. 
Vor allem in der unteren Bevölkerungsschicht war die Zucht von Kampfhunden sehr beliebt, denn der Besitzer des besten Hundes konnte leicht einen Monatsverdienst oder sogar mehr gewinnen.

Aus ihrer Geschichte kann man zwar ein gesteigertes Konfliktpotenzial im Umgang mit anderen Hunden ableiten, jedoch keinerlei Aggression gegenüber Menschen, da zum Hundekampf eingesetzte Tiere von ihrem Halter und dem Schiedsrichter zu jedem Zeitpunkt zu kontrollieren sein mussten.

Hundekampf ist in England seit 1835 verboten, die anderen Industrieländer zogen nach, ehemals eingesetzte Rassen werden heute meist als Familienhunde gehalten.

Das heutige Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde - umgangssprachich das Kampfhundegesetz - gilt in Deutschland seit 2001 nach einem tödlich endenden Beißvorfall in Hamburg.

Bundesweit enthält es ein Import- und Exportverbot für:

  • Bullterrier,
  • Pitbull Terrier,
  • Staffordshire Bullterrier
  • und American Staffordshire Terrier
  • sowie deren Mischlinge.

Hinzu kommen einzelne Länderverordnungen mit unterschiedlichem Inhalt, gelisteten Rassen und jeweiligen Auflagen.

Welche Hunderassen zählen zu den Kampfhunden?

Zu den für den blutigen Hundekampf gezüchteten Rassen zählen der BullterrierPitbull Terrier, Staffordshire Bullterrier und American Staffordshire Terrier.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde in Japan zudem der Tosa Inu für den unblutigen Hundekampf gezüchtet.
Hierbei sollten sich die Hunde mit Körpereinsatz aber ohne zu beißen gegenseitig zu Boden ringen.

Des Weiteren stehen in einigen deutschen Bundesländern die Rassen:

  • Alano,
  • American Bulldog,
  • Bandog, Bordeauxdogge,
  • Bullmastiff,
  • Cane Corso,
  • Dobermann,
  • Dogo Argentino,
  • Dogo Canario,
  • Fila Brasileiro,
  • Kangal,
  • Kaukasischer Owtscharka,
  • Mastiff,
  • Mastín Español,
  • Mastino Napoletano,
  • Perro de Presa Mallorquin und
  • Rottweiler

auf der Liste gefährlicher Hunde.

Welche Kategorien gibt es?

In Schleswig-Holstein und Thüringen gibt es keine Rasselisten gefährlicher Hunde.

Hier gelten nur die Bestimmungen des Bundes.
In den Bundesländern Berlin, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist eine gelistete Rasse grundsätzlich als gefährlich aufgeführt.

Alle übrigen Bundesländer unterteilen in die Kategorie 1 und 2.

  • Kategorie 1 beschreibt gefährliche Hunde,
  • Kategorie 2 umfasst Hunderassen, deren Gefährlichkeit zwar vermutet wird, aber mit einem Wesenstest widerlegt werden kann.

Alleine die Tatsache, dass verschiedene Bundesländer jeweils andere Rassen als gefährlich ansehen, legt den Verdacht nahe, dass die Listen recht willkürlich erstellt wurden und nur bedingt eine Berechtigung haben.

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Liste der Kampfhunde

In mindestens einem deutschen Bundesland als Kampfhunde gelistet sind:

  • Alano
  • American Bulldog
  • American Staffordshire Terrier
  • Bandog
  • Bordeauxdogge
  • Bullmastiff
  • Bullterrier
  • Cane Corso
  • Dobermann
  • Dogo Argentino
  • Dogo Canario
  • Fila Brasileiro
  • Kangal
  • Kaukasischer Owtscharka
  • Mastiff
  • Mastín Español
  • Mastino Napoletano
  • Perro de Presa Mallorquin
  • Pitbull Terrier
  • Rottweiler
  • Staffordshire Bullterrier
  • Tosa Inu

Wesen und Temperament dieser o.g. Kampfhunde

  • Der Alano ist keine nach der FCI anerkannte Rasse und beschreibt in einigen romanischen Sprachen einen doggenartigen Typ von Hund, in Spanien gibt es eine sehr seltene Rasse namens Alano Espanol.
    Obwohl niemand genau weiß, was mit dem Begriff Alano überhaupt gemeint ist, steht er in Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen auf der jeweiligen Rasseliste.
     
  • Die American Bulldog ist eine sehr große, aber typische Bulldogge, die früher zum Bullenbeißen und zur Wildschweinjagd eingesetzt wurde.
    Die American Bulldogge ist ein ruhiger, aufmerksamer und sehr freundlicher Hund, zudem kräftig und treu.
     
  • Der American Staffordshire Terrier entstand nach dem Hundekampfverbot in England in den USA aus dem Staffordshire Bullterrier. Dort werden sie heute vor allem als kinderfreundliche und sportliche Familienhunde gehalten.
     
  • Der Bandog ist ebenso wie der Alano keine definierte Rasse sondern ein sogenannter „Kettenhund“. Gemeint sind damit große und kräftige Mischlinge, die eine erhöhe Aggressivität zeigen. Auch der Bandog steht in Bayern auf der Rasseliste.
     
  • Bei der Bordeauxdogge handelt es sich um einen Jagdhund zur Schweinejagd, der zudem Anwesen vor Wölfen und Bären beschützen sollte.
    Heute werden diese ruhigen und ausgeglichenen Hunde immer noch als Wachhunde eingesetzt, sind aber auch geeignete Familienhunde.
     
  • Der Bullmastiff wurde einst gezüchtet, um Wilderer zu stellen ohne diese zu verletzen. Es handelt sich um einen furchtlosen Hund mit großer Selbstkontrolle.
     
  • Der Bullterrier ist im Vergleich zu den meisten anderen Listenhunden eher klein und beweglich, was ihm im Hundekampf diverse Vorteile verschaffte. Er ist mutig, verspielt und sehr lebhaft, hat aber terriertypisch auch seinen eigenen Willen.
     
  • Der Cane Corso ist ein Hüte- und Herdenschutzhund.
    Daher ist er sehr gelehrig und arbeitsfreudig. Gegenüber seiner Familie ist der Cane Corso anhänglich und verschmust, Fremde werden meist einfach ignoriert. Er ist zudem sehr gut verträglich mit anderen Hunden und wird in Italien immer noch häufig im Rudel gehalten.
     
  • Dobermänner sind in der Familie freundliche und anhängliche Hunde, haben jedoch deutlich mehr Schärfe und eine geringere Reizschwelle als Mollosser. Sie eignen sich ideal als Wach- und Schutzhunde.
     
  • Der Dogo Argentino, auch argentinische Dogge genannt, wurde als Jagdhund für Großwild und Raubkatzen gezüchtet. Er braucht eine konsequente Erziehung und eine Aufgabe, dann ist er ein idealer Begleiter für sportliche Menschen.
     
  • Bei dem Dogo Canario handelt es sich um einen ruhigen und ausgeglichenen Wach-, Dienst- und Familienhund.
     
  • Der Fila Brasileiro ist ein sehr selbstständiger Hund, der Fremden gegenüber misstrauisch ist. Er ist ein geeigneter Wachhund.
     
  • Kangals sind Herdenschutzhunde und neigen dazu, ihr Grundstück und ihre Familie zu verteidigen. Somit sind sie in Deutschland nur bedingt zur Haltung als Familienhunde geeignet.
     
  • Der Kaukasischer Owtscharka hängt sehr an seiner Familie, verteidigt diese bis auf´s Blut und ist dennoch sehr eigenständig und streunt am liebsten draußen umher.
    Aufgrund seines ausgeprägten territorialen Verhaltens und dem Misstrauen gegenüber Fremden sind sie ebenso wie Kangals nicht unbedingt für ein Leben in der Stadt geeignet.
     
  • Ein Mastiff ist ein gutmütiger, ruhiger und menschenbezogener Hund.
     
  • Auch der Mastín Español ist ein Herdenschutzhund mit ruhigem und geduldigen Charakter. Heute wird er gerne als Hofhund gehalten.
     
  • Der Mastino Napoletano ist ein großer, starker Hund mit souveränem Auftreten. Aufgrund seine Zuchtgeschichte hat er ein oft schwieriges Wesen und zusätzlich auch körperliche Probleme.
     
  • Der Perro de Presa Mallorquin oder Ca de Bou ist ein freundlicher und temperamentvoller Hund mit einem nahezu unbegrenzten Maß an Energie.
     
  • Pitbull Terrier werden als intelligent, sanft und gutmütig beschrieben. Sie eignen sich als Familienhunde, benötigen jedoch eine konsequente Führung.
     
  • Der Rottweiler ist ein freundlicher, verspielter und verschmuster Hund. Er ist kinderfreundlich und ein idealer Begleiter für eine sportliche Familie.
     
  • Der Staffordshire Bullterrier ist vor allem als mutig und intelligent bekannt. Zudem liebt er Kinder, an andere Hunde muss er bereits im Welpenalter gewöhnt werden.
     
  • Tosa Inus sind unerschrockene, gelassene und geduldige Hunde, die sich werder provozieren noch aus der Ruhe bringen lassen.

Liegt die Agression in den Genen des Hundes?

Bei Bullterriern und nahe verwandten Rassen muss man anmerken, dass sie, wenn sie nicht schon als Welpen gut sozialisiert und an andere Hunde gewöhnt werden, durchaus zu aggressivem Verhalten neigen. Allerdings nur gegenüber anderen Hunden und nie gegen Menschen.
In Amerika sind sie aufgrund ihrer Kinderfreundlichkeit sogar sehr beliebte Familienhunde.

Bei Mollossern, die den größten Teil der Listen ausmachen, kann man zudem davon ausgehen, dass sie in der Regel deutlich weniger aggressiv und viel gelassener sind als andere Rassen.
Durch ihre enorme Größe und Selbstsicherheit haben sie eine sehr hohe Toleranzschwelle, allerdings können sie genau durch diese Eigenschaften im Extremfall auch sehr viel mehr Schaden anrichten als kleinere Hunde.
Insofern ist Sachkunde vonseiten des Halters anzustreben.

Alle gelisteten Hunde zusammen machen im Übrigen die Minderheit aller Vorfälle aus.

Schäferhunde und Mischlinge führen die Beißstatistik seit Jahren an, stehen jedoch auf keiner Liste.

Was muss der Besitzer eines Kampfhundes zwingend beachten?

Grundsätzlich kann man einen Listenhund (per Gesetz gefährlich oder als potentiell gefährlich angesehene Hunde) genauso behandeln wie jeden anderen Hund auch.

Für den Hundehalter ist es deshalb das wichtigste, sich genau über die rechtliche Lage zu informieren und sich an alle Vorgaben zu halten, da er selbst und sein Hund sonst mit hohen Strafen rechnen müssen.
Während der Halter mit Geld- oder Haftstrafen rechnen muss, kann der Hund nach einem Regelverstoß einen dauerhaften Maulkorbzwang auferlegt bekommen oder sogar beschlagnahmt und ins Tierheim gebracht werden.

Über die vor Ort geltenden Vorschriften kann man sich bei der Stadtverwaltung, beim Veterinäramt oder in lokalen Tierheimen informieren.

Was ist die Kampfhundesteuer?

Eine spezielle Kampfhundesteuer gibt es in Deutschland zwar nicht, jedoch verlangen einige Städte für Listenhunde eine erhöhte Hundesteuer. Da die Hundesteuer nicht zentral sondern kommunal geregelt ist, gibt es starke Abweichungen.
In Gießen bezahlt man für einen Listenhund genau wie für jeden anderen Hund pro Jahr ca 80€. In Frankfurt am Main hingegen kostet ein sogenannter Kampfhund im Jahr 900€, während andere Hunde lediglich 90€ beträgt.

Mit einer erhöhten Steuer für Listenhunde soll vermieden werden, dass ungeeignete Halter sich leichtfertig einen Kampfhund anschaffen.
Ist die Steuer nicht erhöht, versuchen die Städte es den örtlichen Tierheimen zu erleichtern, auch Listenhunde zu vermitteln.

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Was steht im Kampfhundegesetzt?

Ein zentrales Kampfhundegesetz in Deutschland gibt es nicht.
Lediglich das Gesetz zur Beschränkung des Verbringens oder der Einfuhr gefährlicher Hunde in das Inland gilt bundesweit für:

  • Bullterrier,
  • Pitbullterrier,
  • American Staffordhire Terrier und
  • Staffordshire Bullterrier.

Welche Hunde in einem Bundesland als gefährlich eingestuft sind und welche Auflagen man zu erfüllen hat, kann man in der jeweiligen Länderverordnung nachlesen.

Welches Zubehör ist für ein Kampfhundbesitzer ein muss?

Grundsätzlich haben Listenhunde die gleichen Bedürfnisse wie jeder andere Hund auch.

Da sie meist sehr groß und kräftig sind und einen starken Kiefer haben, bietet sich natürlich stabileres Zubehör an als bei einem kleinen Hund.

  • Große schwere Näpfe,
  • ein riesiges Körbchen,
  • bissfeste Spielsachen
  • und natürlich auch eine reißfeste Leine sind ein Muss.

Von Elektro- und Stachelhalsbändern und anderem „Spezialequipment für gefährliche Hunde“ sollte man als Privatperson absehen, da diese den Hund bei falscher Handhabung verletzen und zudem Abwehrverhalten auslösen können.

Auch wenn der Hund vom Maulkorbzwang befreit und eigentlich lieb ist, empfiehlt es sich dennoch, gerade bei großen Hunden immer einen passenden Maulkorb dabei zu haben.
Viele Leute haben Angst und darauf sollte man Rücksicht nehmen, um Konflikte zu vermeiden, denn im Zweifelsfall ist nach einer Anzeige meistens der Hund der Leidtragende.

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Gibt es verbotene Kampfhunde?

Verbotene Hunderassen gibt es in Deutschland nicht, jedoch gibt es bei Bullterrierartigen Import- und Exportverbote und die Haltung ist genehmigungspflichtig.
Lediglich Wolfshybriden, das heißt Mischlinge aus Hund und Wolf, sind in Deutschland grundsätzlich verboten.

Wie erziehe Ich einen Kampfhund?

Diese Frage lässt sich pauschal leider nicht beantworten, da die Erziehung sehr stark von der jeweiligen Rasse und vom Individuum abhängt.

Wie bei allen anderen Hunden gilt auch hier: Auslastung und Konsequenz sind das A und O in der Hundeerziehung.
Zudem sollte man sich vorab sehr gut über die bevorzugte Rasse informieren und, wenn man noch keine Hundeerfahrung hat oder sich unsicher ist, einen Hundetrainer zu Rate ziehen.

Bei Bullterriern kann man noch ergänzen, dass eine frühe Sozialisierung sehr wichtig ist, um später aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden zu vermeiden. Dazu eignet sich ideal der Besuch von einer Welpen- und später Hundeschule.

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Was ist der Wesenstest bei einem Kampfhund?

Der Wesenstest ist ein Verhaltenstest, bei dem aggressives Verhalten eines Hundes in bestimmten Situationen erkannt werden soll.

Besteht ein Hund den Wesenstest nicht, kann er nicht mehr wiederholt werden.
Auch ein positives Ergebnis gilt dauerhaft, nur in Hessen muss der Test alle 4 Jahre wiederholt werden.

Wie die Rasselisten ist der Wesenstest nicht zentral genormt und unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland.

Zumeist wird der Hund von einem Tierarzt oder Sachverständigen des Ordnungsamtes danach beurteilt, wie er mit fremden Menschen, seiner Umwelt und anderen Hunden agiert.
Hinzu kommt eine Gehorsamkeitsprüfung, von der bei alten und kranken Hunden nach Prüfung des Einzelfalls abgesehen werden kann.

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Was sind die Alternativen zu einem Kampfhund?

Wer einen großen und schweren Typ Hund bevorzugt, könnte auch Gefallen an der Deutschen Dogge finden.
Sie ist die größte Hunderasse der Welt und besticht durch ihren lieben friedlichen Charakter. Sie ist kinderlieb, gut verträglich mit anderen Hunden und vielseitig einsetzbar.

Mini-Mollosser wären zum Beispiel die Englische und die Französische Bulldogge. Sie sind freundlich, verspielt und brauchen nicht übermäßig viel Beschäftigung. Diese Rassen kann man im Gegensatz zu ihren sehr platzbedürftigen großen Verwandten auch gut in (ebenerdigen!) Wohnungen halten.

Bei allen genannten Rassen treten recht häufig genetisch bedingte Erkrankungen, teilweise sogar Qualzuchten, auf.
Darauf sollte man bei der Wahl des Züchters auf jeden Fall achten oder gleich einem erwachsenen Hund aus dem Tierschutz eine Chance geben.

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Gibt es eine Haftpflichtversicherung für Kampfhunde?

Es gibt Haftpflichtversicherungen für Kampfhunde, jedoch sind diese im Verhältnis meist teurer als Versicherungen für normale Hunde und einige Anbieter schließen die Versicherung von Listenhunden aus. Trotzdem sollte man einen großen und kräftigen Hund immer versichern. Da diese oft mehr zerstören als kleinere Hunde, ist die Versicherung entsprechend teurer. Mit höherem Selbstbehalt und Laufzeit über mehrere Jahre findet man je nach Rasse des Hundes und nach Höhe der Versicherungssumme auch schon Versicherungen zu einem Preis ab 50€ pro Jahr. Am besten fragt man im Voraus bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften einen Kostenvoranschlag an.