Test Welcher Hund passt zu mir?

Sie planen die Anschaffung eines Hundes? Machen Sie mit bei unserem Selbsttest und beantworten Sie hierzu die folgenden 10 kurzen Fragen. Wir veraten Ihnen welcher Hund am Besten zu Ihnen passt. 

Hier geht´s direkt zum Test: Test Welcher Hund passt zu mir? 

Reisen mit dem Hund - Das muss ich beachten

Einleitung

Wenn Sie planen, mit Ihrem Hund zu verreisen, sollten Sie vorher einiges beachten und organisieren. Eine Reise mit Hund sollte nie ungeplant stattfinden. In den folgenden Absätzen, werden die wichtigsten Themen, zu „Urlaub mit dem Hund“, dargestellt und erläutert.


Checkliste

Folgende Dinge sollten Sie für Ihren Urlaub mit Hund vorbereiten:

  • Hundebett
  • Transportkorb / Transportbox
  • Leine, Geschirr / Halsband, evtl. eine Schleppleine
  • Decke
  • Näpfe
  • Futter und Belohnungen, evtl. Wasser für die Reise
  • Reiseapotheke
  • Reisepass
  • eine Hundemarke, mit dem Namen des Hundes und Ihrer Telefonnummer
  • Pflegeprodukte (Shampoo, Bürsten)
  • Spielzeug und Beschäftigungsmaterial

Hundereisetasche

Es gibt Reisetaschen für Hunde. Diese sind allerdings für sehr kleine Rassen gedacht. Sie bestehen meist aus Nylon. Es gibt die Taschen mit kurzen Griffen und die Tasche ähnelt einer Handtasche oder es gibt sie mit einem langen Griff.

Sie ähneln somit einer Sporttasche. Sie haben meist Sichtfenster aus Nylongitter. Diese sorgen dafür, dass der Hund mit Frischluft versorgt wird und der Hund aus Tasche schauen kann.

Sie sollten allerdings beachten, falls Sie mit dem Flugzeug oder der Bahn verreisen, dass viele Reisegesellschaften diese Taschen nicht akzeptieren, Sie benötigen meistens eine feste Transportbox aus Kunststoff. Meistens muss diese Box sogar stapelbar sein.

Sie sollten auch beachten, dass diese Taschen nicht sonderlich stabil sind. Sie somit auch darauf achten, dass nichts auf die Tasche fällt und Sie können auch nichts auf die Taschen stellen. Auch hier empfiehlt es sich, die Tasche mit dem Hund auszusuchen.

Somit kann man schauen, dass die Tasche groß genug für den Hund ist. Man sollte den Hund auch in Ruhe an die Tasche gewöhnen. Viele Hunde mögen diese Taschen nicht, da sie nicht so stabil sind und der Hund sich oft unsicher darin fühlt.

Hundereisebett

Es gibt keine speziellen Reisebetten für Hunde. Es empfiehlt sich, das gleiche Bett, wie Zuhause zu verwenden. An dieses Bett hat sich der Hund gewöhnt und wird es somit auch in einer anderen Umgebung akzeptieren.

Wenn Sie allerdings ein sehr großes, schweres und sperriges Kissen besitzen, sollten Sie sich überlegen ein kleineres für die Reise zu besorgen. Es gibt kleinere Kissen. Sie sind sehr leicht und nicht sonderlich dick.

Sie haben die Dicke einer gepolsterten Decke. Schauen Sie auch hier wieder zusammen mit Ihrem Hund, damit Sie die richtige Größe auswählen.

Reisedecke

Auch hier gibt es keine speziellen Reisedecken. Sie können jede beliebige Decke verwenden. Es empfiehlt sich eine Decke in die Transportbox des Hundes zu legen. Dadurch wird die Transportbox gepolstert und Hunde akzeptieren diese häufig besser.

Als Decke eignen sich sehr gut Fleece-Decken. Sie sind weich, gut zu reinigen und nehmen nicht viel Platz weg. Sie können allerdings auch ein Handtuch verwenden. Diese sind häufig nicht so weich, aber bei Verschmutzungen des Hundes gut geeignet.

Man kann den Hund mit einem Handtuch auch deutlich besser abtrocknen. Viele Hunde empfinden ein Lammfell auch als sehr angenehm. Diese sind auch sehr weich, allerdings nicht so gut zu reinigen. Schauen sie für eine Decke am besten bei Ihrem nächsten Tierfachgeschäft vorbei.

Reisenapf

Es gibt verschiedene Reisenäpfe. Sie benötigen allerdings nicht unbedingt einen speziellen Reisenapf. Man kann auch den regulären Futter-und Wassernapf des Hundes mit auf die Reise nehmen.

Reisenäpfe sind sehr vorteilhaft, wenn man das Gepäck möglichst klein und leicht halten muss. Die Reisenäpfe bestehen in der Regel aus Silikon und sind zusammenfaltbar. Somit sind sie sehr leicht und nehmen wenig Platz im Gepäck ein. Auch Reisenäpfe gibt es in verschiedenen Größen.

Schauen Sie dafür am besten in der nächsten Tierfachhandlung vorbei. Es gibt auch Reisenäpfe, aus Edelstahl. Diese sind stapelbar und besitzen einen Deckel. Somit können Sie den Napf auch schon mit Futter befüllen.

Auch Näpfe aus Nylon sind möglich. Sie nehmen sogar noch weniger Platz weg, als Näpfe aus Silikon. Es gibt auch spezielle Trinkflaschen. Diese haben immer einen zugehörigen Behälter, den Sie als Napf verwenden können.

Auch gibt es Flaschen mit zwei Kammern. Die eine Kammer können Sie mit Wasser befüllen und die andere mit dem Trockenfutter des Hundes. Hierbei empfiehlt es sich einen zusätzlichen Reisenapf mitzuführen.

Hundetransportbox

Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es gibt transportable Transportboxen und fest eingebaute Transportboxen. Wenn Sie mit Ihrem Hund viel Auto fahren werden, empfiehlt es sich eine sehr stabile Box zu nehmen. Dies sind meist Boxen aus Aluminium, die in den Kofferraum des Autos eingebaut werden.

Es gibt auch mobile Transportboxen. Diese sind meist aus Kunststoff mit einem Aluminiumgitter. Es gibt auch Boxen aus Nylon, die meist ein Kunststoff-Gerüst besitzen. Sie sollten darauf achten, dass die Transportbox groß genug für Ihren Hund ist.

Er sollte sich ohne Problem darin legen und sitzen können. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Transportbox auch in Ihr Auto passt. Am besten suchen Sie die Transportbox mit Ihrem Hund aus, damit Sie auch darauf achten können, dass die Größe der Box passt.

Es empfiehlt sich auch ein Kissen oder eine Decke in die Box zu legen, damit diese gut gepolstert ist und der Hund entspannter darin liegen kann. Es gibt dafür spezielle Kissen oder sie nehmen ein Lammfell oder eine normale Fleecedecke.

Für weitere Informationen rund um die Transportmöglichkeiten Ihres Hundes, empfiehlt die Redaktion die folgenden Artikeln:

So bereite ich meinen Hund auf die Reise vor

Es gibt verschiedene Dinge, die Sie tun können, damit Ihr Hund auf die Reise vorbereitet ist. Sie sollten die Sachen Ihres Hundes bereitlegen und am besten in einer Tasche verstauen. Dazu kommt, dass Ihr Hund dies mitbekommt und somit nicht denkt, dass er zuhause bleiben muss und Sie alleine fahren.

Füttern Sie Ihren Hund mindestens eine Stunde vor der Reise. Sonst kann es passieren, dass sich Ihr Hund in der Transportbox übergibt. Bieten Sie Ihm auch noch einmal etwas zu trinken an. Dies sollten Sie auch immer in den Pausen ihrer Reise tun.

Sie sollten mit Ihrem Hund auch einen großen Spaziergang tätigen. Dadurch ist Ihr Hund ausgelastet und wird auf der Reise ruhiger sein. Sichern Sie die Transportbox ordentlich im Auto, damit Sie, auch bei einer Vollbremsung nicht verrutschen kann.

Sie sollten Ihren Hund außerdem an die Transportbox und an die Autofahrt gewöhnen. Schauen Sie hierfür unter dem Absatz „Wie beruhige ich meinen Hund auf der Reise am besten?“.

Wie beruhige ich meinen Hund auf der Reise am besten?

Auch hier gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten. Es ist natürlich immer abhängig von der Transportart, die sie wählen. Wenn Sie mit dem Auto verreisen, sollten Sie Ihren Hund an das Auto gewöhnen.

Sie sollten Ihren Hund auch immer auf die gleiche Art im Auto fixieren, damit er sich auch daran gewöhnen kann. Wenn Sie planen mit Ihrem Hund Auto zu fahren, starten Sie früh mit der Gewöhnung daran. Anfangs setzen sie sich mit dem Hund ins Auto, ohne, dass sie fahren.

Sie gewöhnen ihn an die Transportbox oder den Autogurt. Wenn Ihr Hund dies toleriert, können Sie mit kurzen Touren starten. Sie sollten, die Strecken immer verlängern.

Achten Sie auch darauf, dass Sie genügend Pausen einlegen und während dieser Pausen Ihrem Hund auch etwas zu trinken anbieten. Sie können Ihrem Hund auch einen Kauknochen mit in die Box legen, da dies auch zu einer Beschäftigung führt und der Hund von der Reise abgelenkt wird.

Wenn Sie mit dem Flugzeug verreisen, muss sich Ihr Hund an die Transportbox gewöhnen. Dies machen Sie ähnlich, wie an das Auto. Informieren Sie sich hierfür bei Ihrer Fluggesellschaft über die Bedingungen für eine Reise mit dem Hund.

Sie können natürlich auch Medikamente einsetzen. Schauen Sie hierfür unter dem Absatz „Reisetabletten“.

Impfungen für das Ausland

Impfungen für das Ausland kann man in zwei Kategorien unterteilen. Die ersten Impfungen sind verpflichtend und müssen durchgeführt werden. Die zweiten Impfungen sind optional und werden nur für einen Auslandsaufenthalt empfohlen.

Jedes Land hat andere Einreisebestimmungen und somit werden auch andere Impfungen benötigt. Dies können Sie genau im Internet recherchieren oder Sie fragen Ihren Tierarzt, welche Impfungen Ihr Hund benötigt.

In allen Ländern ist eine Impfung gegen Tollwut verpflichtend. Somit sollte Ihr Hund diese besitzen. Achten Sie auch darauf, dass die Impfung im Pass mit einer klaren Klebefolie versiegelt ist. Impfungen gegen Staupe, HCC, Leptospirose, Parvovirose, Parainfluenzavirus und Zwingerhusten sind nicht in allen Ländern verpflichtend, sind aber auch sehr sinnvoll.

Optionale Impfungen sind gegen Borreliose und Leishmaniose. Sie werden vor allem empfohlen, wenn man in die Mittelmeerregion fährt. Ihnen sollte allerdings bewusst sein, dass die Impfungen nicht vor einer Infektion schützen. Sie verhindern lediglich den Ausbruch der klinischen Symptome.

Der folgende Artikel könnte Sie ebenfalls interessieren: So sollte ich meinen Hund gegen Tollwut impfen lassen

Reisetabletten

Es kommt immer darauf an, was man unter Reisetabletten versteht. Wenn man verhindern möchte, dass sich sein Hund erbricht kann man das Medikament Cerenia® einsetzen. Für genauere Informationen zu Reiseübelkeit schauen Sie unter dem Absatz „Was tut man gegen Reiseübelkeit?“.

Wenn Sie Tabletten zur Beruhigung benötigen, gibt es auch wieder verschiedene Möglichkeiten. Sie können Medikamente vom Tierarzt einsetzen. Dabei handelt es sich meist um Sedativa. Sie haben eine schläfrige Wirkung auf den Hund und beruhigen ihn dadurch.

Reden Sie dafür allerdings mit Ihrem Tierarzt, da diese Medikamente Nebenwirkungen haben und somit nicht für jeden Hund geeignet sind. Es gibt allerdings auch natürliche Präparate, wie Relaxan® oder Adaptil®. Diese funktionieren auch und meist sogar auf pflanzlicher Basis.

Wichtig ist nur, dass Sie rechtzeitig mit der Therapie beginnen, da diese Medikamente nicht sofort wirken. Man sollte in der Regel eine Woche vor Beginn der Reise mit der Gabe beginnen.

Das gehört in die Reiseapotheke

Die Reiseapotheke ist ein wichtiger Bestandteil des Gepäcks. Sie sollte das nötigste umfassen. Falls Ihr Hund regelmäßig Medikamente einnehmen soll, achten Sie darauf, dass Sie genügend mit in den Urlaub nehmen. Sonst sollten Ihre Reiseapotheke folgendes enthalten.

Verbandsmaterial: Dafür reicht meist ein Erste-Hilfe-Set aus. Sie benötigen ein paar Wundauflagen (z.B. Kompressen), vielleicht etwas Watte zum Polstern und Verbände, falls Ihr Hund sich verletzen sollte. Es empfiehlt sich auch, etwas Salbe mit zu nehmen: Meist reicht eine einfache Wund- und Heilsalbe (z.B. Bepanthen® oder ManukaLind®) aus. Damit können Sie kleine Wunden direkt versorgen, bis Sie einen Tierarzt aufsuchen können.

Schmerzmittel: Manchmal empfiehlt es sich ein Schmerzmittel mitzuführen. Manchmal vertritt sich der Hund oder er hat Bauchschmerzen. Schmerzmittel wie Metacam® (Wirkstoff: Meloxicam) sind sehr leicht zu dosieren. Man dosiert sie nach dem Körpergewicht und es handelt sich meist um einen Schmerzsaft. Es gibt aber auch Tabletten. Für Bauchschmerzen kann man auch Metacam® einsetzen. Man sollte allerdings vorsichtig sein, da dieses Schmerzmittel belastend für den Magen ist und manche Hunde darauf reagieren.

Medikament gegen Durchfall: Gegen Durchfall gibt es einige Probiotika (z.B. Canikur® oder Ig-Pro Paste®), die helfen. Sie beseitigen meist nicht die Ursache für den Durchfall, aber sie können die Konsistenz des Kotes verfestigen. Sie sollten bei Wiederkehren des Durchfalles unbedingt genauere Untersuchungen, beispielsweise eine Kotuntersuchung, bei einem Tierarzt durchführen lassen.

Medikament gegen Erbrechen: Gegen Erbrechen gibt es für den Hund das Präparat Cerenia (Wirkstoff: Maropitant). Hierbei handelt es sich um Tabletten. Wenn Ihr Hund zu Erbrechen neigt, sollten Sie sich vor Ihrer Reise diese Tabletten bei Ihrem Tierarzt besorgen.

Zecken- Floh- und Stechmücken-Schutz: Sie sollten Ihren Hund unbedingt vor Zecken, Flöhen und Stechmücken schützen, da diese viele Reisekrankheiten übertragen können. Hier gibt es verschieden Möglichkeiten. Tabletten (z.B. Bravecto® oder NexGard®) schützen meist nur vor Zecken und Flöhen. Spot on-Präparate haben unterschiedliche Wirkungen. Advantix® schützt zum Beispiel auch vor Stech- und Sandmücken und kann somit auch einer Infektion mit Leishmanien vorbeugen.

Liste der nächsten Tierkliniken / Tierarztpraxen: Bevor Sie mit Ihrem Hund verreisen, sollten Sie zuhause recherchieren, wo vor Ort die nächsten Tierkliniken und Tierarztpraxen sind. Man plant natürlich nie, dass sein Tier krank wird, aber es ist immer gut, wenn Sie schon die Adresse für einen Notfall haben.

Was tut man gegen Reiseübelkeit?

Es kommt immer darauf an, warum ihr Hund sich auf der Reise übergibt. Wenn er sich übergibt, weil er gestresst ist, macht es mehr Sinn, mit Ihrem Hund zu üben. Man sollte den Hund an eine Autofahrt oder die Transportbox gewöhnen.

Natürlich kann man Medikamente gegen Übelkeit einsetzen. Es gibt zum Beispiel die Tabletten Cerenia®, welche das Erbrechen verhindern. Die Gabe der Medikamente sollte allerdings nur nach tierärztlicher Absprache erfolgen.

Wenn Ihr Hund sich übergibt, weil er etwas falsches gefressen hat oder krank ist, ist es sinnvoll, ein Medikament einsetzen.

Woher bekomme ich einen Reisepass?

Wenn Sie mit Ihrem Hund das Ausland besuchen möchten, benötigen Sie einen Reisepass. Hierbei handelt es sich um den blauen EU- Heimtierausweis. Diesen erhalten Sie nur bei Ihrem Tierarzt. Wichtig ist, dass Ihr Hund gechipt wurde, da der Pass sonst nicht ausgestellt werden kann.

Die nötigen Impfungen müssen auch in dem Heimtierausweis eingetragen werden. Wenn Sie mit Ihrem Hund nur in Deutschland verreisen wollen, empfiehlt es sich auch, den blauen EU-Heimtierausweis zu besitzen.

Viele Campingplätze, Resorts etc. verlangen einen Impfnachweis des Hundes. Der gelbe Nationale Impfausweis für Hunde ist somit weniger sinnvoll.