Test Welcher Hund passt zu mir?

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Pfotenpflege beim Hund

Hunde und Katzen sind Zehengänger, was für die Fortbewegung bedeutet, dass sie nur die Zehen nutzen. Wenn wir nun die Pfote an sich in Betracht ziehen, dann zählen wir hierzu die Zehen und die Ballen. Wobei die Ballen den unbehaarten und verhornten Bereich darstellen. Mit der Pfotenpflege sollte man sich spätestens vertraut machen, wenn man sein Tier beim Belecken der Pfote oder auch beim Knabbern der Zehen beobachtet. Die Pflege der Pfoten kann auch als Prophylaxe durchgeführt werden.


Warum sollte man eine Pfotenpflege machen?

Bei der Pfotenpflege ist auf Fremdkörper zu achten, denn diese können sich im Fell verfangen oder den Ballen, die Zehen, beziehungsweise die Haut verletzen. Anzeichen dafür können sein, dass das Tier vermehrt an der Stelle leckt oder die Gliedmaße nicht mehr belastet, beziehungsweise schont.

Vor allem im Winter stellt die Pfotenpflege eine hohe Priorität dar, denn das Streusalz verfängt sich im Fell und scheuert an der Haut. Sollten Sie beobachten, dass Ihr Vierbeiner auf glatten Böden rutscht, dann könnte dies ein Hinweis sein, dass das Fell in diesem Bereich zu lang ist und es gekürzt werden muss, was häufig bei Langhaarrassen vorkommt. Hinzu kommt, dass das Fell im Bereich der Pfoten ebenfalls verfilzen kann, was zu Schmerzen und Entzündungen führt.

Ebenso sollte das Augenmerk auch auf den Krallen liegen. Viele Tiere nutzen sich die Krallen nicht ab, da sie sich altersbedingt nicht mehr so viel bewegen, krankheitsbedingt in der Bewegung eingeschränkt werden müssen oder aufgrund der Bodenverhältnisse die Krallen nicht ausreichend abgenutzt werden.

Vor allem die Wolfskralle stellt die Kralle da, bei der die Möglichkeit der Abnutzung nicht gegeben ist. Sie befindet sich, als fünfte Zehe, etwas oberhalb der Pfote am Hinterbein. So kann es der Fall sein, dass sie abnorm wächst, sich eindreht und in den Ballen hineinwächst. Hier ist genau darauf zu achten, dass dies nicht passiert und die Kralle rechtzeitig gekürzt wird.

Oftmals können Krallen, die zu lange sind, einreißen oder sogar auch abreißen. Die Tiere nehmen eine Schonhaltung ein, das wiederum für Schmerzen spricht. Grundsätzlich behindern zu lange Krallen das Gehen und können zu Schmerzen führen.

Die Pfotenpflege stellt eine sehr wichtige Rolle in der Gesundheitserhaltung dar, denn die Pfoten tragen das Tier durch den Tag, besitzen meistens keinen Schutz, in Form von Schuhen und sind je nach Jahreszeit heißen oder kalten Böden ausgesetzt. Daran erkennt man, wie groß die Belastung in diesem Bereich ist und dass dies auch ursächlich für viele Lahmheiten sein kann.

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Das brauche ich zur Pfotenpflege

Das wichtigste Utensil bei der Pfotenpflege stellt das Wasser dar. In Form eines Pfotenbads mit lauwarmen Wasser, lässt sich der hartnäckige Schmutz leicht abwaschen. Dabei sollten die schwer zugänglichen Stellen zwischen den Zehen nicht ausgelassen werden, denn häufig findet man vor allem in diesem Bereich Entzündungen und Dreck, welches leicht übersehen wird.

Zusätzlich kann ein Shampoo speziell für Pfoten oder Kernseife hinzugezogen werden. Anschließend dieses gründlich ausspülen und die Pfoten abtrocknen. Damit ist auch schon der grobe Part der Pfotenpflege absolviert.

Als nächstes kann nun das Fell, das eventuell zu lang ist und über den Pfoten hängt, auf Höhe der Krallen gekürzt werden. Auch der Bereich zwischen den Ballen darf nicht ausgelassen werden, um Verfilzungen entgegen zu wirken und das Rutschen auf glatten Unterflächen zu minimieren. Hierfür kann eine abgerundete Schere genutzt werden. Darauf ist zu achten, dass viele Tiere im Bereich der Pfoten nicht kooperativ sind und daher nicht stillhalten. Aus diesem Grund sollte man mit viel Geduld und Achtsamkeit an diese Angelegenheit herangehen, um das Tier nicht zu verletzen.

Das Gleiche gilt auch, wenn es um das Schneiden der Krallen geht. Die meisten Tierbesitzer trauen sich nicht die Krallen selbst bei Ihrem Tier zu schneiden. Das liegt zum einen daran, dass sie nicht wissen, wie tief sie schneiden dürfen, wenn zum Beispiel die Krallen schwarz sind und man nicht das „Leben“ sieht und zum anderen, weil es die Tiere ihren Besitzern nicht immer leicht machen.

Vor allem beim Krallen schneiden wehren sich die Vierbeiner und man braucht hin und wieder eine Menge Hilfspersonal, um das Tier zu fixieren. Dabei stellt das Krallen schneiden, für ein geübtes Personal, kein Problem dar und erst recht keine Schmerzen für das Tier, sofern die Kralle nicht verletzt ist.

Am besten man lässt es sich beim ersten Mal von einem Tierarzt oder Tierärztin zeigen und sich hinsichtlich einer Krallenzange beraten, wenn beabsichtigt wird, in Zukunft selbst die Krallen zu kürzen. Eine Nagelfeile bewährt sich bei Krallen, die weniger lang sind. Zusätzlich können die Pfoten mit Pfotenbalsam eingefettet werden, um diesen Bereich geschmeidig zu halten und Risse im Ballen zu vermeiden.

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Kokosöl

Das Kokosöl wirkt wie ein Wunder bei spröder, rissiger Haut und hat zudem noch eine antimikrobielle Wirkung. Daher ist man sich einig, dass was dem Menschen hilft und gut tut, dem Tier nicht schaden kann. Somit nutzt man diesen Effekt auch in der Pfotenpflege, um vor spröden Ballen zu schützen und zusätzlich die Feuchtigkeit zu regulieren. Vor allem im Winter, besteht hier der Schutz vor Rissbildung und Austrocknung, das durch Streusalz ausgelöst werden kann.

Damit das Öl auch Zeit hat einzuziehen, sollte man nach dem Auftragen das Tier beschäftigen und ablenken, um das Abschlecken der Pfoten zu vermeiden.

So sollte die Pfotenschere aussehen

Die meisten Pfotenscheren, die es zu kaufen gibt, sind aus Edelstahl. Wichtig sind die abgerundeten Spitzen, um die Verletzungsgefahr zu minimieren, da die Tiere bei der Prozedur nicht immer stillhalten. Viele Pfotenscheren haben einen Stop-Schutz aus Gummi, um den Geräuschpegel so klein wie möglich zu halten, damit die Tiere nicht erschrecken und die Pfote gegebenenfalls zurückziehen. Ebenfalls sind die speziellen Scheren mit einer Mikroverzahnung versehen, um einen genauen Schnitt zu ermöglichen.

Die Scheren gibt es auch in verschiedenen Längen, je nach Belieben und Größe des Vierbeiners. Man unterscheidet eine gebogene Ausführung von einer Geraden. Wobei es Geschmackssache ist, mit welcher der Genannten man besser arbeiten kann. Viele Tierbesitzer bevorzugen die gebogene Variante, da man mit dieser besser die engen Zwischenräume erreicht, wie es zum Beispiel zwischen den Zehen der Fall ist.

Grundsätzlich erfordert die Pfotenpflege viel Geduld und einen kooperativen Patienten.

So häufig sollte ich eine Pfotenpflege machen

Pauschal zu sagen, wie oft eine Pfotenpflege durchgeführt werden muss, ist nicht möglich. Allerdings sollten die Pfoten nach jedem Spaziergang kontrolliert und abgetastet werden, um mögliche Verletzungen oder Verunreinigungen schnellstmöglich aufzudecken.

Vor allem Rassen mit langem Fell an den Pfoten benötigen eine intensivere Pflege, da sich hier viel Dreck, Kletten oder auch Getreidegrannen verfangen können, die im schlimmsten Fall dann in die Pfote einwachsen können. Zusätzlich kann das Fell verfilzen und somit das Gangbild erheblich verändern. Spätestens dann, wenn das Tier Symptome, wie Lahmheit, Knabbern oder Lecken an der Pfote zeigt, sollte die Gliedmaße genauestens betrachtet werden.

Wann sollte ich keine Pfotenpflege machen?

Pfoten, die aufgrund Verletzungen in tierärztlicher Betreuung sind, sollten nicht wie üblich gepflegt werden.

Läsionen, die mit offenen Wunden einhergehen, sollten trocken gehalten werden und werden häufig mit Verbänden abgedeckt. Das dient zum einen als Schutz der Wunde vor Dreck und zum anderen als Leckschutz, da viele Tiere an den entzündlichen Stellen lecken und die Situation dadurch verschlimmern.

Bei Pfotenverbänden ist darauf zu achten, dass diese nicht feucht werden, das heißt, sobald es draußen regnet oder schneit, sollte man den Verband mit einer Plastiktüte schützen oder einen Schuh anziehen.

Ebenso bei Überempfindlichkeit der Haut sollte man eine Pfotenpflege und vor allem Pflegeprodukte vermeiden oder den Tierarzt oder die Tierärztin zu Rate ziehen. Hier reicht lediglich das Kontrollieren der Pfoten auf Fremdkörper oder Verletzungen. Da viele Tiere im Bereich der Pfoten empfindlich reagieren, sollte auf die Pflege verzichtet werden, wenn dadurch Gefahr besteht und das Tier mit aggressivem Verhalten reagiert. Hier geht der eigene Schutz vor.

Professionelle Pfotenpflege

Die meisten Tierfriseure bieten ebenfalls die Pfotenpflege an. Hierfür muss nicht extra eine Tierarztpraxis aufgesucht werden.

Professionell werden die Pfoten gewaschen, das Fell an den Pfoten entfernt und bei Bedarf die Krallen gekürzt. Die Tierbesitzer sind bei diesem Termin anwesend und bekommen genauestens erklärt, auf was sie beim Krallen kürzen achten müssen, um es beim nächsten Mal alleine zu machen, sofern sie sich das zutrauen.

Die professionelle Pfotenpflege ist ähnlich der Maniküre und Pediküre der Menschen. So wichtig für uns Hände und Füße sind, so wichtig sind die Pfoten bei den Tieren und sollten genauso sorgfältig gepflegt werden. Und dabei ist es wichtig zu wissen, dass es Fachpersonal gibt, die den Tierbesitzern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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