Test Welcher Hund passt zu mir?

Sie planen die Anschaffung eines Hundes? Machen Sie mit bei unserem Selbsttest und beantworten Sie hierzu die folgenden 10 kurzen Fragen. Wir veraten Ihnen welcher Hund am Besten zu Ihnen passt. 

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Das Hundegeschirr

Das Hundegeschirr ist eine Alternative zum Halsband beim Führen des Hundes.
Im Gegensatz zum Halsband drückt das Geschirr nicht auf empfindliche Strukturen im Hals, wie die Halswirbelsäule, den Kehlkopf und die Nackenmuskulatur.
Neben dem Führen des Hundes kann es genutzt werden, um den Hund beim Autofahren zu fixieren oder diesen kurzzeitig anzuheben.

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Das Hundegeschirr für kleine Hunde


Diese Hundegeschirrformen gibt es

Das klassische Führgeschirr ist als „H“ aufgebaut und besteht aus einem Rückensteg und einem Steg zwischen den Vorderbeinen, die Schlaufen um den Hals und um den Brustkorb verbinden.
Meist sind H-Geschirre sehr größenverstellbar.
Dabei sollte man darauf achten, dass der Rückensteg auch verstellbar oder passend ist.

Eine enger und fester sitzende Alternative für Hunde, die sich aus einem H-Führgeschirr herauswinden, ist das Y-Geschirr.
Es liegt auf Schulterblättern auf und an den Achseln an.
Dabei ist auf Scheuerstellen und Bewegungsfreiheit zu achten.

Das Norwegergeschirr hat einen vom Rumpfgurt ausgehenden waagerechten Brustgurt.
Dies führt zu einer Druckentlastung des Kehlkopfes und anderer empfindlicher Halsteile und lenkt ihn auf die Brust.
Die Tatsache, dass es keinen Gurt zwischen den Vorderbeinen gibt, kann sich positiv auf die Bewegungsfreiheit auswirken und Scheuerstellen an dieser Stelle werden vermieden.
Oft gibt es allerdings weniger Verstellmöglichkeiten und die Geschirre sitzen wegen der wenigen Gurte nicht so fest.

Beim Step-in-Geschirr muss der Hund mit den Vorderbeinen in das Geschirr einsteigen bevor es über den Schultern verbunden wird.
Dies ist ein Vorteil für kopfscheue Hunde, für andere Hunde ist das Einsteigen  aber aufwändiger.
Auch die Bewegungsfreiheit kann unter Umständen eingeschränkt sein.

Zusätzlich gibt es noch Sicherheitsgeschirre mit einem verlängerten Rückenteil, an dem noch ein dritter Gurt um die schmalere Taille liegt.
Dies verhindert das Herauswinden des Hundes aus dem Geschirr. 

So unterscheiden sich Hundegeschirre für große und kleine Hunde

Die verschiedenen Formen der Hundegeschirre sind bereits für verschieden große Hunde unterschiedlich gut geeignet. Kleinere Hunde winden sich zum Beispiel häufiger aus dem Geschirr heraus als große Hunde.
Step-in Geschirre sind für große Hunde oft eher unpraktisch und besser für kleine Hunde geeignet.

Abgesehen von der Form des Geschirrs ist vor allem das Material entscheidend.
Da große Hunde auch viel mehr Gewicht mitbringen muss man beim Kauf darauf achten, dass das Geschirr die entsprechende Zugkraft des Hundes ausgleicht.

Für kleine Hunde gibt es Softgeschirre, die wenig Zugkraft aushalten, dafür aber auch besonders wenig scheuern.

Außerdem gibt es spezielle Geschirre für die Bedürfnisse spezieller Hunderassen.

Erfahren Sie mehr im Speziellen über die Geschirre für kleine bzw. große Hunde in folgenden Artikeln:
Hundegeschirr für kleine Hunde
Hundegeschirr für große Hunde

Diese Materialien werden verwendet

Bei den Materialien, aus denen das Führgeschirr besteht, unterscheidet man zwischen verschiedenen Obermaterialien und Polsterungen sowie Geschirren aus einem einheitlichen Material.
Besonders wichtig bei der Wahl sind die Wasserfestigkeit und die Tatsache, dass das Geschirr nicht scheuert.

Daher sind Polster in Hals- und Schulterbereich oft sinnvoll.
Für sportlich aktive Hunde, die auch gern ins Wasser gehen oder längere Strecken durch den Regen oder taufeuchtes Gras laufen, bietet sich atmungsaktiver und wasserfester Stoff an.

Auch die Reinigung in der Waschmaschine ist kaufentscheidend.
Die einfachste Form Geschirre besteht  aus Gurtband.
Dieses Polypropylen variiert in seiner Zugfeste je nach Breite und Stärke.
Atmungsaktiver ist das Polyester-Polyamid- Mischgewebe „AirMesh“, das aus verschiedenen Schichten besteht und schnell trocknet.

Softshell-Geschirre vereinen Polsterung und wasserabweisende Oberschicht in einem Stoff.
Softshell besteht aus Teilschichten, die innen weich sind und außen eine wasserabweisende Membran bilden. Fleecestoffe sind langlebig und schnell trocknend, jedoch nicht wasserdicht. Sie sind besonders geeignet für Hunde mit empfindlicher Haut.
Besonders pflegeleicht und angenehm zu tragen sind auch Geschirre aus Mikrofaser.
Die bisher aufgezählten Materialien sind maschinenwaschbar.
Wer lieber ein Naturprodukt kaufen möchte, kann ein Geschirr aus Leder wählen.
Dieses ist hautfreundlich und robust, wenn es gut gepflegt wird.
Auch als Polster für andere Materialien wird es verwendet.
Etwas billiger als echtes Leder ist Lederimitat.

Abgesehen von dem Material des Geschirrs sollte man außerdem unbedingt auf das Material der Schnallen und Ringe achten!
Verzinkte und vernickelte Ringe sind Standard.
Sie sind rostfrei, aber nicht geeignet für Salzwasser.
Wer mit seinem Hund ans Meer fahren will sollte zu Edelstahlringen greifen.

Hundegeschirr für Welpen

Sucht man ein Geschirr für seinen Welpen, ist das wohl wichtigste Argument die Verstellbarkeit.
Da der junge Hund  besonders im ersten Lebensjahr sehr schnell wächst, muss man sonst alle paar Wochen ein neues Geschirr kaufen.
Des Weiteren wichtig ist, dass der Welpe sich in dem Geschirr wohlfühlt, damit er von Beginn an gern das Geschirr anzieht.
Dazu gehört, dass es weder zu eng sitzt und scheuert noch schlackert, um dem Welpen optimale Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.

Alles über das Hundegeschirr für kleine Hunde lesen Sie unter:
Hundegeschirr für kleine Hunde - Das Wichtigste

Das ist beim Hundegeschirr für Welpen zu beachten

Beim Kauf eines Geschirrs sollte man beachten, dass es optimal auf die Bedürfnisse des jeweiligen Hundes angepasst ist.
Dazu gehören Größe, Form und Polsterung.
Beim Welpen ist die Haut noch wenig robuster, sodass noch adäquater darauf geachtet werden muss, dass keine Scheuerstellen entstehen.
Besonders dicke Polsterungen können jedoch genauso Scheuerstellen hervorrufen wie bestimmte andere Materialien!

Vor allem die Bewegungsfreiheit sollte erhalten bleiben und nicht durch große und breite Riemen am Geschirr eingeschränkt werden.
Man sollte auf jeden Fall beachten, dass der Welpe hauptsächlich positive Erlebnisse mit dem Geschirr macht, sodass er es auch im älter werden gut akzeptiert.
Sinnvoll sind verstellbare Geschirre, da junge Hunde schnell wachsen.

Man sollte aber auch nicht scheuen, Geld in ein neues Geschirr zu investieren, wenn der Hund aus dem alten herausgewachsen ist.
Immerhin wird der Hund größer und auch stärker, sodass die alten Geschirre oft nicht nur zu drücken beginnen, sondern auch keine Sicherheit mehr gewährleisten.

Hundegeschirr mit Leine

Anders als bei Halsbändern und Leinen gibt es keine festen Kombinationen aus Leine und Geschirr.
Oder zumindest wäre dies sehr unüblich.
Die Leine wird separat an einer Öse am Rückenteil befestigt.
Dabei kann die Lage der Öse auf dem Rückenteil variieren.

Wichtig ist, dass das Geschirr auch dann noch fest sitzt, wenn Zug auf der Leine entsteht.
Der Druck, der durch den Zug entsteht, sollte sich möglichst gleichmäßig verteilen.
Steht ein Teil des Rückenteils bei Zug auf die Leine extrem nach oben, spricht dies für eine eher ungünstige Druckverteilung.

Eine Alternative zum Einharken der Leine im Rückenteil ist das Einharken im Brustteil, wenn die Leine wie bei einer Schleppleine unter dem Hund her schleifen soll.

Hundegeschirr für ziehende Hunde

Für ziehende Hunde birgt das Geschirr sowohl Vor- als auch Nachteile.
Zieht der Hund am Halsband, ist dies für ihn extrem unangenehm, da sensible Strukturen wie Kehlkopf, Halsmuskulatur und Halswirbel beinträchtig werden.
Dies ist auf Dauer schädlich für den Hund.
Er lernt durch den unangenehmen Druck unter Umständen aber auch nicht zu ziehen.
Bei einem Geschirr ist der Druck zum einen besser verteilt und zum anderen wird er auch (bei einem gut passenden Geschirr) auf Körperbereiche gelenkt, die weniger empfindlich sind.
Daher ist das Geschirr insgesamt schonender für den Hund.

Für ziehende Hunde sind spezielle Geschirrformen sinnvoller als andere.
Besonders Geschirre mit Brustring sind für stark ziehende Hunde geeignet.
Der Brustring soll den Hund bei einem plötzlichen nach vorne stürmen durch den ausgelösten Druck auf die Brust wieder abbremsen.

Am besten ist es natürlich dem Hund das Ziehen an der Leine durch gute Erziehung und Training abzugewöhnen.

Lesen Sie auch, wie Sie Ihr Hund erfolgreich erziehen können:
So erziehen Sie Ihren Hund erfolgreich!
 

Hundegeschirr mit Griff

Viele Geschirre haben an ihrem Rückenteil einen Griff.
Dieser hat zwei Vorteile.
Zum einen kann er dafür genutzt werden, den Hund beim Autofahren zu fixieren.
Kommt es zu einem starken Bremsvorgang, ist der Hund gesichert und kann nicht durch das Auto geschleudert werden. Das Geschirr verteilt dabei den Druck.

Ein Fixieren am Halsband wäre nicht möglich!
Dazu kommt, dass man den Hund kurzzeitig am Griff anheben kann.
Er ist jedoch nicht dafür gedacht, den Hund über längere Strecken zu tragen.
Dabei sollte der Hund immer unter dem Brustkorb und den Hintergliedmaßen gestützt werden.

Ist der Hund jedoch einen Abhang heruntergerutscht oder kommt eine Uferböschung nicht wieder hinauf, kann der Besitzer den Hund über den Griff unterstützen oder ganz hoch ziehen, wo es ohne Griff schwierig wäre den Hund zu fassen zu bekommen.

Hundegeschirr mit Brustring

Hundegeschirre mit Brustring sind besonders für Hunde geeignet, die stark ziehen.
Der Brustring sollte dafür robust und gut gepolstert sein.
Zieht der Hund überraschend stark nach vorne, wird der Vorwärtstrieb durch den Brustring gebremst und die Energie über die Seiten abgelenkt, sodass kein zu starker Druck entsteht.
Daher ist er gut geeignet für das Training der Leinenführigkeit.

Das Vorhandensein eines Brustrings bietet außerdem eine weitere Befestigungsmöglichkeit für die Leine, wenn diese wie beim Einsatz einer Schleppleine unter dem Hund schleifen soll.

Welche Hunde brauchen ein Hundegeschirr mit Maßanfertigung?

Mittlerweile werden maßangefertigte Hundegeschirre von vielen Herstellern angeboten.
Maßangefertigte Geschirre kosten zwischen 50 und 200 €.
Diese bieten zum einen die Möglichkeit einer optimalen Größenanpassung und zum anderen die Möglichkeit auf individuelle Probleme einzugehen.

Ist ein Hund besonders empfindlich an bestimmten Körperstellen, können Riemen weg gelassen werden, schlüpft ein Hund gern aus dem Geschirr heraus, können Riemen hinzugefügt werden.
Die Höhe der jeweiligen Riemen des Geschirrs kann variiert werden und dem Hund so mehr Bewegungsfreiheit verschafft werden.
Eine Maßanfertigung kann also nötig werden bei besonders großen oder besonders kleinen Hunden, für die Standartmäßig keine passenden Geschirre hergestellt werden, oder für Hunde, die nicht mit den Standartformen zurechtkommen.

Ein weiterer Vorteil der Maßanfertigung ist es, dass Materialien individuell ausgewählt werden können.
Hunde können Hautunverträglichkeiten gegen bestimmte Materialien entwickeln, sodass ein ganz bestimmtes Material von Nöten ist.
Vor der Entscheidung zur Maßanfertigung macht es Sinn, seinen Hund auszumessen und diese Maße mit den zu kaufenden Geschirren zu vergleichen und wenn möglich verschiedene Geschirre zu probieren.
Ist das passende Modell nicht dabei, lohnt es sich, sich über Maßanfertigungen zu informieren.

Richtiges Anlegen des Hundegeschirrs

Grundvoraussetzung für das richtige Anlegen ist die richtige Passform.
Am besten misst man Hals und Brustumfang des Hundes vor dem Kauf nach um sicherzustellen, dass das Geschirr die entsprechende Größe hat.
Gerade bei den ersten Anziehversuchen sollten Sie sich viel Zeit nehmen.
Vor dem Experiment am Hund bereits klar machen, welcher Riemen wo hin gehört am Hund, damit der Vierbeiner nicht durch unnötige Verzögerungen und mehrmaliges An- und Ausziehen genervt wird.

Steht der Hund dem Geschirr zunächst skeptisch gegenüber, sollte man ihm das Geschirr zunächst in Ruhe zeigen und ihn gegebenen Falls bei den verschiedenen Anziehschritten mit kleinen Leckereien belohnen.
Das Geschirr soll auf jeden Fall mit positiven Erlebnissen verbunden werden, sonst wird das Anziehen später schnell zum Kampf.

Wie genau das Geschirr angezogen werden muss, ist sehr individuell.
Manche Geschirre müssen über den Kopf oder die Beine gezogen werden, was den Hunden oft weniger gut gefällt, andere lassen sich komplett öffnen.
Nach dem ersten Anziehen und auch später sollte in regelmäßigen Abständen der Sitz des Geschirrs kontrolliert werden.
Es sollte anliegen, jedoch keinesfalls einschnüren.
Ein zu lockeres Geschirr birgt die Gefahr, dass der Hund sich selbst wieder auszieht.
In Benutzung können sich Gurte lockern oder enger ziehen, sodass eine regelmäßige Kontrolle des Sitzes unabdingbar ist.

Kann ich ein Hundegeschirr auch selbst herstellen?

Wer handwerklich begabt ist, kann sein Hundegeschirr auch selbst nähen.
Dazu benötigt man je nach Größe des Hundes ca. 2-3m Gurtband, Stoff zum Unterfüttern  1-2m Webband und entsprechende Schnallen und Verschlüsse.
Die Materialkosten belaufen sich auch ca. 10-30€.
Der Zeitaufwand beträgt je nach Erfahrung eine bis mehrere Stunden.

Wichtig ist es reißfeste Materialien zu verwenden, die dem Zug des Hundes standhalten und vor allem auch die Nähte mit entsprechend haltbarem Garn zu setzen.
Zunächst werden Hals, Rücken, Brust und Bauchteil ausgemessen und mit entsprechenden Zugaben für Verstellbereiche und Annähbereiche abgeschnitten.
Es empfehlen sich 5-20cm Spielraum.
Die Gurtbänder werden auf Webbänder in entsprechender Größe genäht.
Um ein Ausfransen des Materials zu verhindern, können die Enden mit einem Feuerzeug angeflemmt werden.

Der Halsgurt besteht aus zwei Teilen.
An jedes Halsteil kommt ein Schieber auf das Ende, welcher mit dem Bandmaterial festgenäht wird, indem man dieses durch den Schieber zieht und an sich selbst wieder vernäht.
Dann wird ein Ring aufgefädelt und durch ziehen des Gurts durch den Schieber fixiert.
Am anderen Ende des Halsteils wird ein zweiter Rundring eingenäht, der beide Halsteile verbindet.
An dem Ende des Halsteils, an dem die Schieber sich befinden, wird an den Rundring ein Rückengurt angenäht.

An das Ende des Rückenteils kann ein D-Ring für das Einharken der Leine eingenäht werden.
An den Bauchgurt wird wie beim Halsteil ein Schieber genäht. An beide Enden kann ein Steckverschluss genäht werden.
Das jeweilige Pendants wird an ein zweites kurzes Stück Gurt genäht, welches wiederum am Rückenteil festgenäht wird.

Nun muss der Bauchgurt noch durch eine Schlaufe am Brustgurt gezogen und diese festgenäht werden.
Fertig ist das selbstgemachte Geschirr.

Sollte ein Hundegeschirr verstellbar sein?

Ein verstellbares Geschirr macht vor allem Sinn bei Hunden, die noch wachsen oder zu Gewichtsschwankungen neigen. Generell verändert jeder Hund im Laufe seines Lebens geringfügig seinen Exterieur.
Die Körperform ist schließlich abhängig von dem Trainingszustand und der Bemuskelung sowie dem Ernährungszustand.

Auch ein ausgewachsener Hund verändert im Laufe seines Lebens seine Form, da die Konstitution im Alter automatisch abfällt.
Eine Verstellbarkeit ist daher grundsätzlich für jeden Hund sinnvoll.
Da die Geschirre unter Benutzung im Alltag verschleißen und man im Regelfall so oder so mehrere Geschirre im Hundeleben benötigt, können Geschirre, die nicht verstellbar sind, aber gut passen genauso gut sein.

Beim Kauf eines verstellbaren Geschirrs immer darauf achten, dass die Schieber zum Verstellen der Größe sich unter Belastung nicht allein verschieben, sodass das Geschirr sich von allein weitet, wenn der Hund sich bewegt!

Lesen Sie auch über Hundegeschirre für kleine bzw. große Hunde im Speziellen unter:
Hundegeschirr für kleine Hunde
Hundegeschirr für große Hunde

Hundegeschirr für das Fahrrad

Grundsätzlich ist es nie zu empfehlen seinen Hund am Fahrrad mitzuführen, denn zieht der Hund abrupt los, kann der Hundebesitzer vom Fahrrad gezogen werden und sich schwer verletzen!
Grundsätzlich kann der Hund sich bei abrupten Bewegungsänderungen mit einem Geschirr weniger verletzen als mit einem Halsband, da das Geschirr den auftretenden Druck besser auf den Hundekörper verteilt.

Hundegeschirr zum Schwimmen

Viele Hunde lieben es zu schwimmen und gehen auch mit ihrem Geschirr ins kühle Nass.
Daran sollte man schon beim Kauf denken.
Denn manche Materialien trocknen besonders schnell, andere saugen sich regelrecht voll mit Wasser.
Die Ringe und Schnallen des Geschirrs sollten aus rostfreien Materialien sein.
Wer seinen Hund gern ins Salzwasser lässt, sollte ein Geschirr mit Edelstahlringen kaufen.

Empfehlungen für Hundegeschirre durch Dr-Gumpert.de

Dr. Gumpert empfiehlt ein verstellbares Hundegeschirr, das sich mindestens an Hals- und Bauchring individuell auf den Hund abstimmen lässt.
Es gibt nicht das perfekte Hundegeschirr für jeden Hund!

Dr. Gumpert empfiehlt im Geschäft nachzufragen, ob ein bestimmtes Geschirr zur Probe angezogen werden kann oder wenn dies nicht möglich ist, jeden Gurt am Hund mit einem flexiblen Maßband nachzustellen, um Fehlkäufe zu verhindern.

Besonders wichtig ist dabei die Bewegungsfreiheit.

Für ziehende Hunde empfehlen wir ein Brustgeschirr.

Für Ausreißer, die sich schnell aus dem Geschirr winden, empfehlen wir ein Sicherheitsgeschirr mit einem zweiten Bauchgurt.

Wie gewöhne ich meinen Hund an ein Hundegeschirr?

Kennt der Hund das Hundegeschirr schon von Welpenalter an, ist es meist einfach ihn an das Geschirr zu gewöhnen. Besitzer älterer Hunde, die von Halsband auf Geschirr umsteigen wollen, ist die Gewöhnung oft schwieriger.
Wichtig ist vor allem, dass das Geschirr optimal sitzt, sodass der Hund sich nicht eingeschränkt fühlt.

Die Gewöhnung beginnt bereits mit dem Anlegen des Geschirrs.
Dies dauert oft einige Zeit länger als beim Halsband.
Lassen Sie den Hund zunächst am Geschirr Schnuppern und legen Sie es dann Schritt für Schritt an.
Das können Sie mit vielen Streicheleinheiten und dem Geben von Leckeries verbinden.

Oft hilft es aber auch nicht übermäßige lange am Hund „herumzubasteln“ sondern das Geschirr einfach zügig anzulegen. Schauen Sie sich daher vorher genau an, welcher Riemen wo hin gehört.
Ist das Geschirr einmal angezogen, gilt es, das Geschirr mit positiven Erlebnissen zu verbinden.
Dazu helfen besonders spannende Spaziergänge oder Trainings, in denen der Hund sich auf andere Dinge konzentriert und ganz vergisst, dass er ein Geschirr trägt.

Kosten für ein Hundegeschirr

Ein Hundegeschirr kann zwischen 10 und 100€ kosten.
Das heißt nicht, dass die Geschirre für 10€ viel schlechter sind.
Der Preis staffelt sich viel mehr nach Materialien und vor allem Größe.

Wer einen großen Hund hat, muss wie bei Halsband oder Leine auch mehr Geld in die Hand nehmen.
Das liegt daran, dass zum einen mehr Material verbaut ist und dieses zum anderen viel zugfester sein muss.

Die Materialien sind ebenfalls sehr unterschiedlich teuer.
Gurtmaterial ist meist am günstigsten.

Signifikant teurer sind mit 50-200€ maßgeschneiderte Hundegeschirre.

Weiterführende Informationen

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