Test Welcher Hund passt zu mir?

Sie planen die Anschaffung eines Hundes? Machen Sie mit bei unserem Selbsttest und beantworten Sie hierzu die folgenden 10 kurzen Fragen. Wir veraten Ihnen welcher Hund am Besten zu Ihnen passt. 

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Hundebox

Definition - Was ist eine Hundebox?

Eine Hundebox ist eine Kiste, in die ein Hund eingesperrt werden kann, um ihn zum Beispiel sicher zu transportieren. Diese Hundeboxen gibt es in ganz unterschiedlichen Größen und Materialien. Synonyme für eine Hundebox sind Tiertransportbox, Kennel oder Hundekäfig.


Welche Hundeboxen gibt es?

Hundeboxen gibt es in ganz unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Sie sollten genau so groß gewählt werden, dass sich die Tiere ohne Probleme hinsetzen, hinstellen und umdrehen können, die Grundfläche sollte so groß sein, dass sich die Tiere vollkommen ausgestreckt in Seitenlage hinlegen können.

Die Hundeboxen gibt es in verschiedenen Materialien, hierzu zählen zum Beispiel Stoff, Kunststoff, Aluminium oder Holz, wobei die stabileren Boxen aus Aluminium oder Holz aus Sicherheitsgründen vor allem die erste Wahl bei größeren und schwereren Hunden sein sollten.

Die Boxen müssen vor ihrem Gebrauch in der Regel zusammengebaut werden, einige werden einmalig aufgebaut und sind zum permanenten Gebrauch an einem Ort gedacht (z.B. Kennel für Zuhause oder Transportbox im Auto).

Hier gibt es zusammensteckbare, faltbare oder schraubbare Modelle. Auch unterscheiden sie sich in Ihrer Form. Je nachdem ob sie für zuhause, im Auto oder auf Reisen zum Beispiel im Flugzeug zum Einsatz kommen.

Mittlerweile gibt es eine große Anzahl an Anbietern dieser Hundeboxen vom unteren Preissegment bis hin zu Luxusausführungen im Wert von mehreren Hundert bis Tausend Euro.

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Was muss eine Hundebox in jedem Fall haben?

Der Ein- und Ausstieg muss groß genug sein, sodass der Hund hier bequem ein- und aussteigen kann. Für das Wohlbefinden des Tieres ist außerdem eine ausreichende Größe erforderlich, sodass es sich hier in begrenztem Raum ausreichend bewegen und hinlegen kann.

Ganz wichtig ist eine ausreichende Belüftung in Form von Löchern oder Schlitzen. Außerdem ist ein etwas größeres Sichtfenster zum Beobachten und Kontrollieren des Allgemeinbefindens vorteilhaft.

Bei Flugreisen in bestimmten Ländern gelten nochmal ganz spezielle Bestimmungen für den Bau, das Material und die Mindestanforderungen an die Transportkiste. Hier sollten Sie sich im Vorfeld über die Bedingungen des jeweiligen Ziellandes informieren.

Wie groß muss eine Hundebox für meinen Hund sein?

Da Hunde in der Hundebox meistens längere Zeit verbringen, sollte sie unbedingt groß genug für ihn sein. Die Größe sollte so gewählt werden, dass der Hund ohne Probleme sitzen, stehen und sich umdrehen kann ohne sich den Kopf anzustoßen.

Außerdem muss die Grundfläche ein ausgestrecktes Liegen mit natürlicher Körperhaltung ermöglichen. Viel zu groß sollte die Box allerdings auch nicht gewählt werden, denn diese stellt ein Sicherheitsrisiko für den Hund dar, denn die Kiste soll ihn im Falle eines Unfalls vor übermäßigem Umherschleudern und schweren Verletzungen (z.B. bei einem Autounfall) schützen.

Welche eignen sich für das Auto?

Transportiert man einen Hund im Auto, ist eine Hundebox eine gute Möglichkeit ihn entsprechend der Straßenverkehrsordnung ausreichend zu sichern. Im Fachhandel gibt es von diversen Anbietern ganz unterschiedliche Angebote, die sich in Material, Bauart und Größe unterscheiden.

Am besten für das Auto sind stabile Hundeboxen aus Aluminium und Holz oder bei kleineren Tieren auch aus Kunststoff. Damit sich der Hund darin wohl fühlt, sollte ihm eine weiche Decke, vorzugsweise mit rutschfestem Untergrund angeboten werden.

Klassischerweise wird die Hundetransportbox im Kofferraum aufgebaut. Für eine möglichst hohe Sicherheit sollte diese zum einen an den Rücksitzen sowie auch am Boden des Kofferraums fest fixiert werden, um im Falle eines Unfalls nicht im Auto umher zuschleudern und sowohl für den Hund als auch für die Insassen nicht zur Gefahr zu werden.

Wie befestige ich eine Hundebox im Auto/auf dem Rücksitz?

Zur Sicherung der Hundebox im Auto gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für die Rückbank gibt es spezielle Halte- und Gurtsysteme, die die Transportbox an der Rücksitzbank oder über die normalen Anschnallgurte fixieren.

Hier finden Sie eine Auswahl bei Ihrem Fachhändler vor Ort oder manchmal auch bei dem Hersteller ihres Autos. Auch im Kofferraum sollten Sie die Hundebox zusätzlich an der Autoinnenausstattung befestigen.

Für den Kofferraum gibt es die Möglichkeit die Hundebox mit Spanngurten und Haltesystem am Kofferraumboden und ggf. an der Rückseite der Rücksitzbank zu arretieren. In vielen Fahrzeugmodellen gibt es auch seitlich vorgefertigte Ösen, in denen kleine Spanngurte eingehakt werden können.

Welche lassen sich zusammenfalten?

Hundeboxen, die sich zusammenfalten lassen, bestehen in der Regel aus unterschiedlichen Stoffen, Textilien oder z.B. Nylongewebe. Sie eignen sich besonders gut für unterwegs oder auf Reisen, da man sie bei Bedarf platzsparend zusammenfalten, gut transportieren und verstauen kann.

Hier sind jedoch meist Grenzen bei der Hundegröße gesetzt, denn sie sind als Transportbox im Auto nicht besonders gut für große oder schwere Hunde geeignet, da diese im Falle eines Unfalls nicht stabil und sicher genug sind, das Hundegewicht sicher und zuverlässig abzufangen und den Hund und andere Mitfahrer ausreichend zu schützen.

Für Zuhause sind sie bei großen Tieren auch nur mit Einschränkung zu empfehlen. Sie müssen gut befestigt und gesichert sein, damit sie bei Bewegungen und Aufregung des Hundes nicht einfach zu einer Seite umkippen können.

Welche Vorteile haben Hundeboxen aus Alu?

Ein ganz großer Vorteil von Hundeboxen aus Aluminium ist die Stabilität und damit die Sicherheit für den Hund. Auch bei nervösen oder ängstlichen Tieren  bieten sie einen guten Schutz und ausreichende Stabilität gegen Beißen und Kratzen.

Die Hundeboxen werden extra für verschiedene Automodelle so angefertigt, dass sie passgenau in den Kofferraum passen und jede Lücke bestmöglich ausnutzen, um keinen Platz zu verschenken.

Durch die glatte Oberfläche der Wände und Gitterstangen lässt sie sich außerdem gut reinigen und desinfizieren. Durch die ausreichend weit auseinanderliegenden Gitterstäbe kann genug Luft zirkulieren und der Hund kann das Geschehen in der Umwelt rund um sich herum trotzdem gut wahrnehmen.

Welches Zubehör brauche ich noch für einen Hundebox?

Ihr Hund soll sich in der Hundebox wohl fühlen. Da eine Kiste aus Holz und Metall keinen besonders hohen Wohlfühlcharakter hat, sollten Sie Ihrem Hund je nach individuellen Vorlieben eine Decke oder ein Kissen, am besten mit rutschfester Unterlage anbieten.

Zusätzlich gibt es für viele Hundeboxen Halterungen für Hundenäpfe für Futter oder Wasser. Diese eignen sich besonders gut bei längeren Fahrten, sollten aber nur während Pausen zum Einsatz kommen und während der Fahrt aus der Box heraus genommen werden, da sie Platz wegnehmen und als lose Teile ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Weitere kleine Helfer sind außerdem eine stabile, reißfeste Decke, die Sie auf die Stoßstange legen oder ausklappen können, wenn der Hund in die Box ein- oder aussteigt, um tiefe Kratzer und Spuren im Lack des Autos zu verhindern.

Gerade für ältere Hunde oder orthopädische Patienten gibt es kleine Rampen, die sich ein- und ausklappen lassen, sodass der Hund sie bequem auf- und abgehen kann. Hiermit ersparen Sie sich das ständige Heben der Hunde in das Auto und heraus und die Hunde schonen ihre Gelenke.

Außerdem benötigen Sie das entsprechende Equipment, um die Box sicher im Auto zu fixieren.

Hundebox für zu Hause

Vor allem ängstliche Hunde, aber auch viele andere Hunde haben gerne einen Rückzugsort, wo sie ungestört zur Ruhe kommen können. Daher bieten viele Hundebesitzer ihren Vierbeinern auch zuhause eine Hundebox an, da sie wie eine Art Höhe als Rückzugsmöglichkeit dient.

Am besten wird diese in einer ruhigen Ecke der Wohnung aufgestellt, nicht in einem Durchgangsbereich. Die Box sollte mit Kissen und Decken angenehm ausgepolstert sein, sodass der Hund sich gerne dorthin zurückzieht.

Eine weitere Option ist eine Hundebox auch auf Reisen mitzuführen. Fährt der Hund mit in den Urlaub, so sind Hotelzimmer oder Ferienwohnungen für das Tier völlig fremd, sodass mit der eigenen Hundebox ein Stück vertraute Heimat immer mit dabei ist, das dem Hund so Stress nimmt und ihm Sicherheit in der ungewohnten Umgebung gibt


Bevor man eine Hundebox einsetzt, sollte man den Hund behutsam daran gewöhnen und ihm mit viel Ruhe und Geduld klar machen, dass dies ein sehr angenehmer Ort für ihn ist. Viele Hunde nehmen ihn dann sehr schnell als solchen an.

Wie finde ich die passende Box?

Als erstes müssen Sie herausfinden, welche Maße die Hundebox haben muss, damit sie für Ihren Hund eine angenehme Größe hat und nicht zu groß oder zu klein ist. Dafür brauchen Sie drei Maße von Ihrem Tier:

1. Die Höhe des Hundes (vom Boden bis zum höchsten Punkt gemessen)

2. Die Länge des Hundes (von der Nasenspitze bis zur Schwanzspitze)

3. Die Schulterbreite

4. Die Beinlänge


Die Höhe der Box muss mindestens der Höhe des Hundes entsprechen, damit er ohne Probleme aufrecht stehen kann. Die Länge der Box muss der Länge des Hundes zuzüglich der halben Beinlänge entsprechen. Die Schulterbreite ist ein wichtiges Maß für den Einstieg der Box. Er muss mindestens die doppelte Schulterbreite umfassen, damit der Hund dort durch passt ohne die Gefahr hängen zu bleiben.

Was muss eine Hundebox für das Flugzeug alles haben?

Während einer Flugreise dürfen nur die wenigsten Hunde als Handgepäck mit in die Personenkabine. Die meisten Hunde müssen daher im Frachtraum reisen. Hierfür benötigen Sie eine (form-)stabile Transportkiste, bei der ausgeschlossen ist, dass sie der Hund eigenständig verlassen kann und an die er im Vorfeld gewöhnt wurde.

Sie muss eine ausreichende Größe haben. Faltbare Hundeboxen aus Stoffmaterialien sind in der Regel nicht erlaubt. Vor allem bei großen Hundeboxen für große Hunde empfiehlt sich der Kauf einer Box mit der Möglichkeit Griffe zum Tragen oder Rollen zum Schieben zu montieren.

Weitere Informationen und die neuesten Entwicklungen zu den Bedingungen der Transportkisten für Hunde können Sie jederzeit bei der IATA erfragen. Die IATA (International Air Transport Association) gibt Richtlinien für die Transportkisten heraus und stellt Mindestanforderungen auf.

Im Handel werden Sie auch Transportboxen finden, die die Zulassung der IATA tragen. Hiermit sind sie schon einmal auf der sicheren Seite. Zusätzlich sollten Sie sich vor dem Flug bei Ihrer Fluggesellschaft über zusätzliche Vorgaben und Bedingungen für den Transport eines Hundes informieren.

Diese können gegebenenfalls von den allgemeinen Vorgaben der IATA abweichen.

Weitere Informationen rund um den Transport ihres Hundes auf Reisen und darüber hinaus finden Sie unter:

Hundebox für Anhängerkupplung

Haben Sie keinen großen Kofferraum oder ist aus anderen Gründen kein Platz im Auto, gibt es die Möglichkeit eine Hundebox mithilfe einer speziellen Vorrichtung an der Anhängerkupplung eines Autos zu montieren.

Die Hundeboxen, die dafür im Handel erhältlich sind, sind rundum geschlossen und haben nur viele kleine Luftlöcher, damit die Hunde in ihnen nicht im Zug sitzen, aber dennoch ausreichend frische Luft erhalten.

Außerdem müssen Sie dem Hund einen ganz besonderen Schutz gegen die witterungsbedingten Einflüsse wie Temperatur, Regenwasser und Ähnliches bieten.

Was ist ein Notausstieg an einer Hundebox?

Ein Notausstieg in einer Hundebox bedeutet eine zusätzliche Öffnungsmöglichkeiten der Box im Falle eines Unfalls, wenn der eigentliche Ein- und Ausstieg aus bestimmten Gründen nicht benutzt werden kann.

Der Notausstieg befindet sich normalerweise auf der gegenüberliegenden Seite des normalen Einstiegs, sodass er zum Beispiel durch Umklappen der Rückbank zugänglich wird.