Test Welcher Hund passt zu mir?

Sie planen die Anschaffung eines Hundes? Machen Sie mit bei unserem Selbsttest und beantworten Sie hierzu die folgenden 10 kurzen Fragen. Wir veraten Ihnen welcher Hund am Besten zu Ihnen passt. 

Hier geht´s direkt zum Test: Test Welcher Hund passt zu mir? 

So mache ich meine Wohnung hundesicher

Bevor das neue Familienmitglied Hund die Wohnung bzw. das Haus des Besitzers betritt, sollte sich das zukünftige Herrchen bereits ein paar Gedanken zur Hundesicherheit seines Zuhauses gemacht und im optimalen Fall auch bereits umgesetzt haben.

Das Absichern all dieser potentiellen Verletzungs- oder Vergiftungsgefahren für den Hund gehört zur Vorbereitung eines jeden Besitzers auf den Einzug des neuen Mitbewohners.

Doch was ist überhaupt hundesicher?
Hundesicher ist ein Zuhause dann, wenn der Hund dort keinen Gefahren ausgesetzt ist.
Gefahren in diesem Sinne können zum Beispiel für den Hund:

  • giftige Pflanzen sein,
  • aber auch Dekorations- oder spitze Gebrauchsgegenstände
  • sowie steile Treppen.

Des Weiteren sollte der Besitzer auf elektrische Geräte sowie Steckdosen, aber auf den Balkon oder Garten, sowie die Fenster achten.
Putzmittel und andere Chemikalien sollten ebenfalls so verwahrt werden, dass der Hund nicht mit ihnen in Berührung kommen kann.


To do Liste

Wie bereits im Einleitungsteil erwähnt, gibt es ganz klare Punkte, an die der Besitzer denken sollte. Diese werden im Folgenden genauer erwähnt:

  • Zimmerpflanzen (und ggf. Gartenpflanzen) auf Hundeverträglichkeit kontrollieren (siehe unten)
  • Dekorationsgegenstände sowie spitze Alltags- und Gebrauchsgegenstände sicher verstauen 
  • Treppen, Fenster, Türen sowie den Garten bzw. Balkon kontrollieren und ggf. absichern (siehe unten)
  • Geschlossene Behälter für Müll und Wäsche besorgen und verwenden
  • Wertvolle Gegenstände außer Reichweite des Hundes verstauen
  • Elektronische Geräte sowie Steckdosen absichern oder verstauen bzw. höher stellen, sodass der Hund diese nicht erreichen kann (siehe unten)
  • Chemikalien, wie Putzmittel oder Kosmetika, sicher verschlossen verstauen
  • Nichts offen herumstehen lassen (beispielsweise keine Essensreste auf dem Tisch stehen lassen)
  • Vorhänge hochbinden und Teppiche entfernen, sowie Tagesdecken auf Sofa, Sessel bzw. Bett auslegen

Dieses Thema könnte Sie auch interessieren:

Dieses Hundezubehör brauche ich

Bestimmte Dinge, die es anzuschaffen gilt, kommen jedem Hundebesitzer direkt in den Sinn.

Ein Hundehalsband beispielsweise gehört wohl zu dem Hundezubehör das jeder kennt.
Auch eine Hundeleine sowie möglicherweise ein Brustgeschirr sind jedem Herrchen bekannt.

Der Hund benötigt allerdings noch viel mehr, um sich im Haushalt des Menschen richtig wohl fühlen zu können.

Hierzu gehört ein gemütliches, der Größe des Hundes entsprechendes Körbchen, sowie eine Hundedecke oder ein Hundekissen.
Ein Wasser- bzw. Futternapf sollte ebenfalls nicht fehlen.
Aber auch eine Bürste für das Fell, sowie Hundespielzeug, welches dem Alter des Tieres entsprechend ist, sind von Vorteil bei der Hundehaltung.

Letztendlich ist auch ein Maulkorb zu empfehlen – gerade wenn der Hund sehr ängstlich ist und in möglichen Gefahrensituationen beginnt zu schnappen.
Sollte es sich bei dem Hund um ein Tier einer Kampfhunderasse handeln, so ist auch in diesem Fall ein Maulkorb wichtig.

Dieses Thema könnte Sie auch interessieren:

Was kann der Hund runterwerfen?

Ihr Hund kann, je nach Größe, so ziemlich alles herunterwerfen was ihm in den Weg kommt.

Es kann vorkommen, dass der Hund Gegenstände unabsichtlich herunterwirft, da er beim Spielen gegen Möbelstücke rennt, auf denen sich diese befinden.
Es kann aber auch vorkommen, dass er beispielsweise Essensreste, die auf dem Tisch stehen, absichtlich versucht herunterzuwerfen, um diese anschließend zu fressen.

Der Besitzer sollte sich von vorneherein darauf einstellen, dass ein Wohnen mit Hund dem Zusammenleben mit einem Baby ähnelt. Es ist also sehr wichtig, dass der Besitzer vor dem Nachhause holen des neuen Familienmitglieds darauf achtet, dass alle Gegenstände möglichst sicher stehen und der Hund diese nicht erreichen kann.
Natürlich muss der Besitzer den Hund erst kennenlernen, um zu wissen, wie hoch der Hund springen und welche Gegenstände er erreichen kann und welche nicht.
Dies wird jedoch bereits in der ersten Woche des Zusammenlebens eindeutiger.

Diese Themen könnten Sie auch interessieren:

Wo kann der Hund runterfallen?

Auch bei der Beantwortung der Frage „Wo der Hund herunterfallen kann“ sollte sich der Besitzer ein Kleinkind vorstellen.
Der Hund ist sich nämlich, genauso wie ein kleines Kind, den Verletzungsfallen, die eine Wohnung bietet, noch nicht bewusst.

Der Hund kann also beispielsweise eine Treppe, sofern es diese in der Wohnung oder im Haus gibt, herunterfallen.
Je nachdem wie steil diese verläuft und wie lang sie ist, kann sich der Hund dabei schwer verletzen und muss im Notfall sogar operiert werden.

Auch von Erhöhungen, auf die der Hund klettern kann, kann er herunterfallen. Ein Beispiel einer solchen Erhöhung könnte das Sofa sein.

Der Hund kann im schlimmsten Fall sogar vom Balkon oder aus dem Fenster fallen.

Deshalb ist es wichtig, dass der Besitzer all diese Bereiche sichert und dem Hund somit die Möglichkeit nimmt sich an diesen zu verletzen.
Fenster und Türen sollten in Abwesenheit des Besitzers immer geschlossen sein. An Treppen-Auf- und Abgängen können Kindersicherungen angebracht werden, um ein herunterfallen zu vermeiden.

Diese Pflanzen sind für einen Hund giftig

Vielen Hundebesitzern ist zunächst gar nicht bewusst, dass es Pflanzen in ihrer Wohnung bzw. in ihrem Haus gibt, die dem geliebten Vierbeiner schaden könnten.
Wer sich bei einer Pflanze, die sich im Garten oder auf der Fensterbank befindet, nicht sicher ist, sollte einen Tierarzt um Rat fragen oder sich im Internet erkundigen.
Dort findet der Besitzer schöne übersichtliche Tabellen, die die häufigsten Giftpflanzen für den Hund enthalten.
Beispiele für giftige Wohnungspflanzen sind:

  • der gerade zur Weihnachtszeit sehr beliebte Weihnachtsstern
  • aber auch der Christusstern,
  • die Geranie,
  • die Hortensie,
  • die Passionsblume
  • und die Clivie.

Giftige Gartenpflanzen sind zum Beispiel:

  • der Buchsbaum
  • das Buschwindröschen
  • die Zeder,
  • die Herbstzeitlose
  • sowie der Fingerhut.

In der Natur finden sich weitere für das Leben des Hundes sehr gefährliche Pflanzen.
Zu diesen gehören unter anderem:

  • die Eibe,
  • der bittersüße Nachtschatten,
  • der Goldregen,
  • das Maiglöckchen,
  • die Tollkirsche
  • aber auch der Bärenklau.

Weitere wichtige Informationen: Die Hundekrankenversicherung

Aufbewahrung von Putzmitteln und Chemikalien

Wie bereits zuvor kurz angeschnitten, sollten Chemikalien, Kosmetika und Putzmittel sicher verstaut werden bevor der Hund die Wohnung bzw. das Haus bezieht.

Sicher bedeutet, dass diese beispielsweise in einer verschließbaren Box aufbewahrt werden, die sich wiederrum in einem verschlossenen Schrank oder Regal befindet.
Der Hund sollte keinesfalls die Möglichkeit haben, sich diesen Dingen anzunehmen und schon gar nicht an diesen herum zu knabbern.

Vergiftungen könnten die Folge sein, die sogar mit dem Tod des Tieres enden können.

Lesen Sie mehr hierzu: So erkennt man eine Vergiftung beim Hund

So sichere ich Kabel und Steckdosen

Da der Hund, gerade wenn dieser noch sehr jung und verspielt ist, vor nichts und niemandem Halt macht, sollte der Besitzer bei seinem Sicherheitscheck auch auf Kabel und Steckdosen achten.
Steckdosen können, wie auch Treppen, mit den für Kinder erhältlichen Sicherungen unschädlich für den Hund gemacht werden. Somit kann sich der Hund nicht an einer „freien“ Steckdose im Bodenbereich verletzen.

Kabel können dem Besitzer hier schon ein paar mehr Schwierigkeiten bereiten.
Diese sollten ebenfalls sicher verstaut werden. Kabelbuchsen oder Rohre können in diesem Fall verwendet werden, um zu verhindern, dass der Hund diese herauszieht oder auf ihnen herumkaut.
Ungenutzte Kabel, wie beispielsweise ein Ladekabel, an dem kein Handy angeschlossen ist, sollten verstaut werden, sodass der Hund diese erst gar nicht erreichen kann. Der Hund weiß schließlich nicht, dass er sich einen Stromschlag zuziehen kann, insofern er auf diesen Kabeln herumkaut.

So sichere ich meinen Mülleimer

Wer kennt die Videos nicht, in denen Hunde während der kurzen Abwesenheit ihrer Besitzer die gesamte Wohnung auseinander genommen haben?
Damit der neue Hundebesitzer das Entsetzen über die zerstörten und überall verteilten Dinge nicht am eigenen Leib erleben muss,

sollte der Hundebesitzer alles sichern, was dem Hund gefallen könnte.

Zu den Gegenständen, die Hunde leider mögen, gehören auch Mülleimer.
In diesen befinden sich für die Hunde oftmals „gut riechende“ Nahrungsbestandteile und an genau diese möchte der Hund herankommen.
Damit der Hund den Mülleimer jedoch nicht so einfach öffnen kann, gibt es Mülleimer mit Deckeln, die verschlossen werden können. Auch eine kleine Abstellkammer, die verschlossen werden kann, kann sich der Besitzer als „Mülllagerungsstätte bzw. Müllraum“ zu Nutze machen.

Sollte der Besitzer keinen solchen Raum besitzen, ist es auch möglich einen sogenannten „hundesicheren Mülleimer" zu kaufen. Diese haben meist ein höheres Gewicht, damit sie nicht einfach umgeworfen werden können und einen fest verschließbaren Deckel.

Lesen Sie auch unseren Artikel: Die Hundeschule

So sichere ich Türen

Manche Hunde sind sehr klug und lernen demnach extrem schnell wie sich die Tür zur Vorratskammer oder zum Garten öffnen lässt.

Damit der Hund jedoch nicht heimlich die Vorratskammer leer frisst oder durch die Haus- bzw. Gartentür das Weite sucht, kann der Besitzer diese Türen sichern.
Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten.
Die Sicherung kann einerseits darin bestehen, dass Türen abgeschlossen werden, aber auch darin, dass die Klinken verstellt werden. Der eine oder andere hat es bestimmt schon einmal gesehen, dass es möglich ist, die Klinke nach oben, also vertikal, auszurichten anstatt horizontal. Dem Hund gelingt es dann nicht mehr so leicht, die Tür zu öffnen.
Auch Gitter oder Kindersicherungen können vor Türen angebracht werden, über die der Besitzer hinweg steigen kann, der Hund allerdings nicht.

So sichere ich Gardinen und Vorhänge

Gardinen und Vorhänge gehören ebenfalls zu den Gegenständen im Haus mit denen der neue Mitbewohner Hund liebend gerne spielen möchte.
Meistens ist das dem Besitzer jedoch nicht so lieb – zumal Gardinen und Vorhänge auch sehr teuer in der Anschaffung gewesen sein können.

Der Besitzer kann diese jedoch in der ersten Zeit des Zusammenlebens mit dem Hund hochbinden, damit der Hund diese nicht erreichen kann.
Wer die Gardinen bzw. Vorhänge diesen Strapazen nicht aussetzen möchte, sollte diese einfach für die Eingewöhnungszeit abnehmen und erst wieder aufhängen, wenn der Hund etwas älter geworden und besser erzogen ist.

Dieses Thema könnte Sie ebenfalls interessieren: So bekommen Sie Ihren Hund stubenrein

So sichere ich Schuhe

Als Letztes sollte der Besitzer auch seine Schuhe gut und sicher verstauen.

Für diesen Fall gibt es extra verschließbare Schuhregale bzw. Schuhschränke oder auch Kisten bzw. Boxen mit einem verschließbaren Deckel.
Sollte der Hund wirklich sehr wild und ausgiebig spielen und in der Lage sein, die stabilste Kiste  zerbeißen zu können, so sollte der Besitzer die Schuhe vielleicht sogar lieber im Treppenhaus oder Vorflur lagern.
Ist die Wohnung oder das Haus sehr groß, kann auch ein eventuell vorhandenes, verschließbares Ankleidezimmer als Schuhaufbewahrungsort dienen.

Wie die meisten Hundebesitzer wissen, lieben Hunde Schuhe und zerfetzen diese nur zu gern. Hat der Besitzer jedoch eine Schuhliebe und besonders teure Paare im Schrank wird seine Liebe zum neuen Haustier wohl sehr schnell auf die Probe gestellt.

Um dem Groll jedoch keinen Weg zu lassen, sollten die Schuhe vor dem Einzug des Hundes demzufolge sorgsam und sicher verstaut werden.

So sichere ich den Garten

Nicht nur die Wohnung bzw. das Haus kann dem Hund zum Verhängnis werden.

Neben dem Balkon sollte also auch der Garten hundesicher gemacht werden.

Speziell auf diesen Außenbereich bezogen bedeutet das Sichermachen folgendes.
Der Hund sollte den Garten nicht ohne Aufsicht des Besitzers verlassen können.
Ein hundesicherer Zaun oder ein Gitter sind hier von Vorteil. Dieser sollte den gesamten Bereich, in dem sich der Hund aufhalten darf, umfassen.
Der Zaun sollte nicht nur dicht genug, sondern auch hoch genug sein und die nötige Stabilität aufweisen.
Dies richtet sich natürlich individuell nach dem Hund.

Der Besitzer kann alternativ oder für die Übergangszeit, in der noch kein Zaun vorhanden ist, eine Vorrichtung zum Anbinden im Garten verwenden.
Damit ist gemeint, dass der Hund sich an einer langen, frei gleitenden Leine bewegen kann.
Ihr Hund sollte Zugang zu sonnigen und schattigen Bereichen haben aber auch zu Wasser und einem Unterschlupf.

Auch das Tor zum Garten sollte verschließbar und hoch genug sein, dass der Hund den Garten nicht ohne weiteres alleine verlassen kann.
Das alles jedoch reicht noch nicht aus, um den Garten hundesicher zu machen. Auch Gegenstände wie Rutschen oder Schaukeln, von im Haushalt lebenden Kindern, sollten entfernt werden, wenn sich der Hund alleine im Garten befindet.
Des Weiteren sollte der Besitzer darauf achten, dass er die, für den Hund, giftigen Pflanzen kennt und sorgfältig entfernt.
Diese wurden bereits in einem vorherigen Abschnitt angesprochen.