Mein Hund hat Schmerzen - Was kann die Ursache sein?

Schmerzen bei Hunden äußern sich bei jedem Hund anders. Manche Hunde zeigen ihren Schmerz erst, wenn wirklich gar nichts mehr geht und manche zeigen Schmerzen bereits bei der leichtesten Berührung. Doch was ist Schmerz eigentlich. Schmerzen werden verursacht, wenn dem Körper ein unangenehmes Gefühl vermittelt wird, welches die Leistung beeinträchtigt. Sie können immer mal wieder auftreten oder dauerhaft bestehen.
Wenn man die Tiere beobachtet können unterschiedliche Reaktionen sichtbar werden.

  • Zum einen gibt es die Hunde die bereits beim Berühren deutlich zeigen das ihnen etwas schmerzhaft erscheint.
  • Dann wiederum gibt es die Hunde die einfach nur schmatzen wenn es zu Schmerzen kommt und dann die Hunde die dem Schmerz aus dem Weg gehen.

Zu Hause merkt man es daran, dass das Tier sehr schlapp ist und sich eher nicht bewegen möchte. Oft zeigen sie dabei auch wenig Appetit und möchten am liebsten nur an einer Stelle liegen bleiben. Sollte es bereits zu diesen Anzeichen gekommen sein ist es wirklich akut und es sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, der die schmerzauslösende Ursache ermittelt und behandeln kann.


Typische Körperstellen, an denen Hunde Schmerzen haben können

Die häufigsten Schmerzen von Tieren zeigen sich am:

  • Bauch
  • in den Gliedmaßen
  • und im Bereich des Halses

Die Schmerzen werden an ganz vielen unterschiedlichen Stellen auftreten,  je nachdem wo sich das Problem befindet.
Doch wie erkennen ich grob wo sich der Schmerz befindet?
Am besten lassen sie dafür einen Tierarzt ihren Hund anschauen um eine genaue Diagnose zu bekommen. Aber um schon mal heraus zu finden wo der Schmerz sein könnte schauen sie sich am besten ihr Tier genau an.

Die Schmerzen die am einfachsten zu entdecken sind, sind Schmerzen in den Gliedmaßen.
Häufig fangen die Tiere dabei an zu lahmen oder sie lecken sich an der betroffenen Stelle.
In manchen Fällen wollen die Tiere aber auch nicht mehr aufstehen, wenn es zu schmerzhaft ist. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, das die Tiere dies auch zeigen, wenn sie Bauchschmerzen haben oder auch andere Schmerzen, wie im gesamten Körper durch schwerwiegende Erkrankungen.

Wiederum gibt es auch die Schmerzen, die im Halsbereich vorkommen. Diese zeigen sich häufig durch vermehrtes trinken oder würgen des Tieres.
Manchmal fressen die Tiere auch, sobald sie rauskommen, Gras, sowie andere Gegenstände die sich am Boden befinden. Dafür lecken sie ständig und überall dran rum, um den Schmerz zu betäuben.

Aber nicht nur der Hals kann im Maulbereich schmerzhaft sein sondern auch die Zähne.

Dabei zeigen sich auch Futterverweigerung, da jeder Biss schmerzhaft ist und somit vermieden wird.
Achten sie dabei darauf das dieser Zustand nicht zu lange anhält vor allem bei wählerischen Tieren, da sonst der Schmerz mit dem Futter in Verbindung gerät und immer mit der Futteraufnahme assoziiert wird.

Lesen Sie diesbezüglich den Artikel:

  • "Hundefutter - das sollten Sie wissen"

An diesen Symptomen erkenne ich, dass mein Hund Schmerzen hat

Meist merkt man erst spät das sein Tier Schmerzen hat, da Tiere vom Wolf abstammen und somit Schmerzen verbergen. Dies war evolutionär wichtig damit kein Fressfeind merkte, das sein Gegenüber geschwächt war und in einem Kampf keine Chance hätte. Deshalb müssen sie stets ihr Tier beobachten damit sie wissen wie es sich verhält, wenn es keine Schmerzen hat und wie es sich verhält, wenn ihr Tier Schmerzen hat.

Schmerzen können immer unterschiedlich gezeigt werden, einmal bleibt das Tier einfach Liegen und möchte nicht mehr aufstehen und wiederum zeigt das Tier im ersten Moment eine Lahmheit und im anderen ist diese verschwunden, obwohl es eigentlich starke Schmerzen hat.
Manchmal fangen Hunde jedoch immer wieder an zu schmatzen und auch dann immer, wenn man an die schmerzhafte Stelle kommt. Wiederum andere fangen an zu knurren oder zu schnappen, wenn man sie berührt, da sie Schmerzen haben. Es kommt immer darauf an wie ihr Hund Schmerzen wahrnimmt und diese bei ihnen und der Umwelt zeigt.
Andererseits gibt es auch die Hunde die gelernt haben, wenn sie Verletzungen zeigen, dass sie Aufmerksamkeit bekommen und somit immer dann den „Schmerz“ zeigen, wenn der Besitzer sie anschaut, aber wenn niemand hinsieht keine Probleme haben.
Deshalb müssen sie individuell entscheiden und ihr Tier kennen um Schmerzen so schnell wie möglich wahrzunehmen und darauf reagieren zu können.
Also heißt die Devise erneut, kennen sie ihr Tier, merken sie es in der Regel schnell, ob es sich um wahre Schmerzen handelt und wie akut diese Schmerzen sind.

Hüftarthrose

Bei einer Hüftarthrose handelt sich um einen Verschleiß des Hüftgelenks. Dabei wird der Knorpel, welcher normalerweise dafür sorgt das die Knochen nicht aufeinander reiben, abgebaut  und somit ist er nicht mehr als Schutz vorhanden ist. Steht dieser nicht mehr mit seiner Funktion zur Verfügung, kommt es wie bereits beschrieben, zum aufeinander reiben der Knochen und somit zum Verschleiß dieser.
Beim Hund ist dies nicht angeboren sondern ist durch das Wachstum ab dem 2. Monat, die Ursache für solch eine Veränderung. Darunter leiden einige Rassen häufiger als andere, wie der Deutsche Schäferhund und der Labrador Retriever.

Weitere Folgen einer Hüftarthrose, also dem Verschleiß der Hüfte, ist die Form der Hüftdysplasie, welche dadurch bedingt ist, dass auf Grund der Arthrose die Knochenstruktur geschädigt wird und somit nicht mehr richtig mitwachsen kann und damit eine Fehlstellung einhergeht. Häufig fällt einem dabei auf, dass das Tier immer wieder lahmt beim gehen und in manchen Bewegungen Schmerzen zeigt und somit nicht mehr rund läuft und nicht mehr so agil ist wie sonst immer.
Um diese Diagnose zu sichern führt der Tierarzt einige Tests durch, wie der sogenannte Ortolanie-Test, wobei die Hüfte in einer speziellen Rotation in Bewegung versetzt wird und darauf geachtet wird, ob man etwas knacken hört. Um diesen Test zu bestätigen wird zusätzlich ein Röntgenbild aufgenommen.

Je nach schwere Grad der Veränderung kann das Problem je nach dem konservativ mit Physiotherapie behandelt werden und somit ausreichend die benötigte Muskulatur für einen Ausgleich aufgebaut werden. Sollte es jedoch zu ausgeprägt sein, ist in den besten Fällen eine Operation anzuraten, da es eine gute Option ist um das Leben des Tieres wieder lebenswert gestalten zu können. Bei alledem berät sie ihr Tierarzt was die bestmögliche Therapie ist und wie man vorgehen sollte.

Bauchschmerzen

Als Auslöser von Bauchschmerzen beim Hund können viele Ursachen stecken, von harmlosen bis hin zu schwerwiegenden. Bauchschmerzen äußern sich beim Hund meist in der Hinsicht, dass sie aufgekrümmt stehen und sich ständig wälzen wollen um die Schmerzen zu mindern. Zudem kann es bei einigen Tieren auch zu Aufgasungen kommen.
Wiederum äußern sich die Schmerzen auch bei Berührung des Bauches und somit auch in Abwehrspannungen, welche man jedoch nicht mit diesen verwechseln sollte, die physiologisch bei dem Abtasten des Bauches durch den Hund bedingt auftreten. Es gibt einige Ursachen für Bauchschmerzen wie einfache Magen-Verstimmungen, die häufig mit Blähungen und Durchfall einhergehen. Wiederum kann eine Aufgasung und ein gestörtes Allgemeinbefinden, welches urplötzlich auftritt, durch eine Magendrehung verursacht werden. Dabei sollten sie so schnell wie möglich zum nächsten Tierarzt fahren, welcher das Tier stabilisieren und operieren kann, damit der Magen auf keinen Fall abstirbt, was das Todesurteil des Hundes wäre.
Wiederum muss es sich dabei nicht nur um eine Magendrehung handeln sondern auch um eine Darmdrehung beim Hund. Anders kann ein urplötzliches gestörtes Allgemeinbefinden durch eine Aufnahme eines Fremdkörper verursacht werden, wobei auch dieser entweder chirurgisch entfernt werden muss oder es vielleicht gelingt ihn so auszuscheiden. Was zusätzlich für Bauchschmerzen sorgen kann sind Nahrungsmittel die eigentlich für das Tier giftig sind, jedoch aufgenommen wurden, wie Schokolade oder auch Kernobst und Fallobst aus dem Garten im Sommer.
Lesen Sie dazu den Artikel "Was darf ein Hund auf gar keinen Fall fressen?"

All diese Erkrankungen müssen durch eine Untersuchung des Tierarztes untersucht werden um die genaue Diagnose stellen zu können und somit eine angepasste Therapie erfolgen kann. Somit heißt es hier es ist immer ratsam bei starken Bauchschmerzen und vielleicht anhaltendem Durchfall sowie Erbrechen zum Tierarzt zu gehen und nicht nur zu versuchen es zu Hause zu behandeln.

Schmerzen nach einer Impfung

Auch nach Impfungen können Schmerzen auftreten, welche man auch Impfreaktion nennt. Dabei kann die Einstichstelle anschwellen und zu schmerzhaften Reaktionen führen. Außerdem kann eine Impfung Fieber verursachen, weil der Körper sich mit dem Impfstoff auseinandersetzen muss, was jedoch eine völlig normale und eigentlich gute Reaktion ist, da sich der Körper sehr gut damit auseinander setzt.
Trotz all dieser Impfreaktionen ist es unbedingt wichtig, das sie nicht denken, das eine Impfung ihrem Tier schadet, denn Impfungen schützen nicht nur ihr Tier sondern sorgen auch dafür, dass Tiere die vielleicht nicht geschützt sind durch die Mehrheit der geimpften Tiere aber geschützt sind und bleiben.

Welche Impfungen ihr Hund zwingend benötigt erfahren Sie in dem Artikel "Impfungen für den Hund - welche sind wichtig?"

Schmerzen an der Wirbelsäule

Schmerzen im Wirbelsäulenbereich können verschiedene Ursachen haben. Es können harmlose Verspannungen sein oder doch schwerwiegendere Probleme. Um die Schmerzen im Rückenbereich zu erkennen müssen sie die Haltung ihres Tieres beobachten. Tiere, die Schmerzen im Rücken zeigen, sind oft steif oder strecken sich am Tag nach jedem aufstehen und nicht nur nach dem Schlafen gehen. Außerdem strecken sie sich dabei sehr intensiv, da sich ihr rücken anfühlt als wäre eine Blockade vorhanden die gelöst werden muss.
Wiederum kann man über die Berührung des Rückens feststellen, ob es sich dabei um starke Schmerzen handelt oder eher weniger starke. Dabei weicht das Tier oft nach unten aus, wenn etwas Druck neben der Wirbelsäule ausgeübt wird.
Nun sollten sie zunächst einmal abklären das keine schwerwiegenderen Probleme am Rücken vorhanden sind, indem sie beim Tierarzt vorstellig werden und zunächst alles abklären lassen. Sollten es lediglich Verspannungen sein können sie zum Physiotherapeuten gehen, welcher die Verspannungen lösen kann und ihnen Tricks zeigen kann wie sie diese weiterhin umgehen können.

Der Artikel "Bandscheibenvorfall beim Hund" könnte Sie diesbezüglich interessieren.

So werden Schmerzen diagnostiziert

Schmerzen können durch viele Arten bei der Untersuchung festgestellt werden.Bei sehr starken Schmerzen kann der Tierarzt nur durch das berühren und abtasten des Tieres feststellen ob es Schmerzen hat, da es eventuell starke Abwehrspannung aufweist und typische Anzeichen für Schmerzen zeigt, wie Lecken oder Schmatzen und sogar aufjaulen. Jedoch kommt es auf die Art der Untersuchung an was das Tier letztlich zeigt. Natürlich wird immer der gesamte Körper untersucht um mögliche andere Ursachen nicht zu übersehen.
Es gibt zudem in der Orthopädie sehr viele Untersuchungsmethoden für spezielle Strukturen in den Extremitäten und der Hüfte sowie des Rückens. Dies reicht von der neurologischen Untersuchung bis letztlich zur orthopädischen Untersuchung. Welche Untersuchungsmethode im Falle ihres Tieres am sinnvollste ist, wird er behandelnde Tierarzt entscheiden und dementsprechend untersuchen.

Diese Schmerzmittel können helfen

Je nachdem wie schwerwiegend die Gründe für die Schmerzen sind und die daraus resultierenden Behandlungen kann man den Hund für eine bessere Genesung mit Schmerzmitteln unterstützen, um den Zustand für den Hund erträglicher zu machen. Dabei sollten sie jedoch darauf achten, dass die Schmerzen auch wirklich mit dem eingestellten Schmerzmittel gelindert werden können und somit heißt es das Tier beobachten und schauen, ob es auch wirklich hilft.
Sollte dies nicht unbedingt der Fall sein, sollten sie nochmal mit ihrem Tierarzt sprechen, ob es weitere Alternativen gibt und eine Umstellung möglich ist.

  • Aber wie bei allem gibt es unterschiedliche Schmerzmittel für unterschiedliche Erkrankungen. Häufig hat sich gegen schwere Arthrosen oder andere Gelenkbeschwerden Metacam oder Rimadyl bewährt um eine Schmerzlinderung zu begünstigen.

Welches Medikament jedoch am besten für ihr Tier geeignet ist entscheidet der behandelnde Tierarzt, damit ihr Tier bestmöglich versorgt ist.

Diese Hausmittel können helfen

Hausmittel gegen Schmerzen gibt es tatsächlich auch für den Hund. Vor allem bei Gelenkproblemen hat sich mittlerweile, wie bei uns Menschen, Traumeel für Tiere bewährt, so lange es nur geringe Beschwerden sind, wie Muskelverspannungen oder einfaches Vertreten des Tieres.
Auf der anderen Seite kann man auch vorbeugend das Tier mit Grünlippenmuschelextrakt im Futter versorgen, welches die Gelenke schmieren und unterstützen soll bei Regeneration und vor dem Verschleiß.

Bei Gelenkschmerzen hilft aber auch viel Bewegung, denn die Gelenkschmiere, die für die Ernährung der Gelenke sorgt und somit für die Aufrechterhaltung dieser, wird nur in ihrer Produktion angeregt, wenn das Gelenk bewegt wird. Es müssen jedoch keine Joggingrunden sein oder das Übermaß an rumspringen sondern einfach nur ein großer Spaziergang bei dem das Tier eigenständig das Tempo wählen kann.

Homöopathie

Auch hier gibt es ein paar Mittel gegen Schmerz auslösende Ursachen. Dazu zählen Traumeel fürs Tier und Zeel. Dabei ist jedoch nicht sicher bewiesen, ob es wirklich wirkt oder auch nicht. Es hat sich lediglich im Laufe der Zeit gezeigt, das es einen Einfluss auf die Selbstheilung und Selbstregulation im Körper hat, was sich wiederum auf den gesamten Organismus auswirkt und somit zu einer Besserung der Probleme führen kann.
Achten sie bei der Anwendung jedoch darauf ob es wirklich hilft und eine Besserung bei ihrem Tier auftritt und warten sie nicht zu lange um zu ihrem Tierarzt zu gehen, falls es sich nicht bessern sollte.

Schmerzen infolge eines Tumors

Schmerzen von Tumoren können unterschiedlichen Ausgang haben. Zunächst einmal kann der primäre Tumor, also der, der zuerst entstanden ist durch sein Größenwachstum Schmerzen verursachen. Wiederum können Schmerzen dadurch ausgelöst werden das der Tumor streut und somit in den betroffenen Organen anfängt Schmerzen zu verursachen, da diese Organ eventuell größer werden. Außerdem können die operativen Entfernungen des Tumores im Anschluss Schmerzen auslösen.
Bei allem sollte das Tier auf jeden Fall mit Schmerzmittel behandelt werden um die letzten Lebenstage des Tieres so angenehm wie möglich zu gestalten.
Bei allem sollten Sie aber nicht vergessen, das es keine Heilung in manchen Fällen mehr gibt und es sich nur um eine angenehmere Situation handelt. Sollte dies aber nicht mehr möglich sein sollten Sie fair zu ihrem Tier sein und es gehen lassen.

Schmerzen durch Zahnwechsel

Jeder der einen Welpen schonmal groß gezogen hat, hat Erfahrung mit dem Zahnwechsel seines Vierbeiners gemacht. Dabei kann dieser schon mal etwas schmerzhafter für die Kleinen sein. Sie nagen deshalb an allem rum was ihnen möglichst hart oder weich erscheint um diesen blöden Schmerz los zu werden. Doch ist dies gar nicht so einfach, da das Zahnfleisch beim herausdrücken der Zähne sehr starke Schmerzen verursachen kann und auch schon mal gerötet ist.
Helfen Sie ihrem Welpen damit, dass sie ihm möglichst harte Spielzeuge zur Verfügung stellen woran er mit Herzenslust herum kauen darf. Zudem ist es ratsam in dieser Zeit Zerrspiele zu unterlassen, damit das Tier nicht unnötig Schmerzen beim spielen erfährt und irgendwann nicht mehr spielen möchte.
Was auch immer gut hilft sind kalte Lebensmittel, wie Eiswürfel oder angefrohrenes Futter, welches das Zahnfleisch in der Zahnung kühlt.

Der Artikel "Zahnfleischentzündung beim Hund" könnte ihm späteren Verlauf auch hilfreich werden.

Schmerzen beim Öffnen des Mauls

Schmerzen in der Maulhöhle können durch verschiedene Ursachen bedingt sein. Zum einen können Probleme an den Zähnen bestehen und zum anderen können Entzündungen im Bereich des Halses oder an anderen Bereichen rund um die Maulhöhle sein. Wiederum können Schmerzen auch durch das verkeilen eines Fremdkörpers, wie ein Stöckchen, ausgelöst werden, was der Hund verbergen will oder ganz offen zeigt indem er ständig seine Nase reibt oder würgt damit dieser aus der Mundhöhle hinaus kommt.

Anders sieht es bei Fremdkörpern aus, die im ersten Moment gar nicht auffallen, aber im Nachhinein durch das Festsetzen an Stellen in der Maulhöhle für eitrige Veränderungen sorgen. Dabei kommt es natürlich bei sehr starken Schmerzen zu Abwehrhaltungen gegenüber des Besitzers so fern er versucht die schmerzhafte Stelle zu berühren. Meist zieht sich das Tier eher zurück um möglichst nicht angefasst zu werden, damit der Schmerz nicht verschlimmert und sogar einfach nur durch die Berührung verstärkt wird.

Um möglichst eine genaue Ursache für die Schmerzhaftigkeit herauszufinden ist es wichtig zum Tierarzt zu gehen, der im Zweifel das Tier bei zu großer Abwehr sedieren kann um genauere und weitere Untersuchungen durchzuführen, damit es ihrem Tier bald wieder besser geht.

Mein Hund hinkt ohne Schmerzen

Wenn ein Hund humpelt fällt es dem Tierbesitzer relativ schnell auf, da es unverkennbar ist, wenn ein Bein weniger belastet wird als das Andere. Dieses Humpeln ist in den meisten Fälle draußen beim rumtoben schnell passiert, ein kleines Loch und dabei unaufmerksam und zack humpelt unser Vierbeiner.
Für uns scheint es im ersten Moment so das unser Hund beim Hinken keine Schmerzen zu scheinen hat, was im Grunde jedoch nicht heißt, dass der Hund keine hat, denn Hunde stammen vom Wolf ab der gut darin ist Schmerzen zu verdecken, solange diese in einem moderaten Zustand bleiben.

Jetzt sollte man zunächst ganz ruhig bleiben, den Spaziergang unterbrechen und in einem moderaten Tempo, das für den Hund erträglich ist, nach Hause fahren, ins Auto steigen und zum nächsten Tierarzt fahren. Dieser kann nun durch weiterführende Untersuchungen feststellen ob es sich beim Humpeln um eine ernsthafte Verletzung handelt , wie ein Bruch oder ob sich das Tier einfach nur unglücklich vertreten hat und somit die betroffene Gliedmaße schont.
In den meisten Fällen haben die Hunde nochmal Glück gehabt und ein leichtes Schmerzmittel und Schonung hilft um wieder wie vorher rumtoben und rumrennen zu können. In den anderen Fällen wird der Tierarzt die notwendige Behandlung mit ihnen abklären und alles für eine schnelle Heilung vornehmen.

Lesen Sie mehr dazu in dem Artikel "Mein Hund humpelt - was sind die Ursachen?"

Wann muss ich zum Tierarzt?

Ab wann der beste Zeitpunkt ist zum Tierarzt zu gehen, wissen die meisten Hundebesitzer am besten, da sie ihren Hund in der Regel am besten einschätzen können ob es sich um etwas Ernsthaftes handelt oder nicht. Es ist jedoch wichtig jede Art von Schmerz ernst zu nehmen und zu handeln, wenn er eine zu starke Ausprägung hat.
Zum anderen ist es ratsam bei zu starken Bauchschmerzen oder Abnahme des Allgemeinbefindens sowie Anteilnahmslosigkeit des Hundes unverzüglich einen Tierarzt aufzusuchen, da es sich um eine schwerwiegende Erkrankung handeln kann. Deshalb lieber einmal zu viel zum Tierarzt gegangen als einmal zu wenig.

Dauer der Schmerzen

Die Dauer der Schmerzen hängt ganz davon ab, um was für eine Diagnose es sich handelt und die darauf folgende Behandlung. Bei mancher Art der Verstauchung können sie innerhalb weniger Wochen schon wieder abgeklungen sein. Handelt es sich jedoch um eine Operation kann es nochmal mehrere Wochen länger andauern bis das Tier komplett schmerzfrei ist.
Wiederum kommt es darauf an, ob die Schmerzen durch chronischer Erkrankungen hervorgerufen wurden oder einfach nur, für einen kurzen Moment, durch eine kurz bestehende Krankheit. Bei chronischen Ursachen ist meist eine lebenslange Therapie notwendig, außer man bekommt es mit Physiotherapie in den Griff das Schmerzgedächtnis zu löschen und somit eine Verbesserung auch eventuell ohne Schmerzmittel zu erreichen.

Es ist jedoch auch schwierig pauschal zu sagen wie lange eine Genesung und damit Schmerzfreiheit eines Tieres erzielt wird, da jedes Tier unterschiedlich auf die Therapie reagiert und damit unterschiedlich lange für seine Genesung braucht um wieder schmerzfrei durchs Leben zu gehen.

Prognose

Die Prognose für die Schmerzfreiheit eines Tieres hängt von seiner Diagnose ab. Hat das Tier beispielsweise einfach eine Verstauchung oder Prellung, hat es eine gute Prognose. Sollte das Tier jedoch unter chronischen Schmerzen leiden, durch eine chronisch ausgelösten Krankheit, ist es schwer zu sagen, ob es wieder komplett schmerzfrei wird. Dies muss die Zeit zeigen, deshalb wird hier die Prognose sehr vorsichtig ausfallen.
Wiederum durch Krebs ausgelöste Schmerzen können entweder geheilt werden durch eine erfolgreiche Therapie oder er ist zu weit fortgeschritten, das man das Tier für einen gewissen Zeitraum schmerzfreier bekommen kann, bis der Zeitpunkt des Abschieds gekommen ist. Somit ist es immer davon abhängig welche Schmerzen das Tier aufweist und wie  es zu behandeln ist.

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