Test Wie gesund ist die Ernährung meines Hundes?

Sie möchten erfahren wie gesund die Ernährung Ihres Hundes ist? Machen Sie mit bei unserem Selbsttest und beantworten Sie hierfür die folgenden 8 kurzen Fragen. Wir erstellen Ihr individuelles Ergebnis!

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Mein Hund hat Arthrose

Die Arthrose, genauer Osteoarthrose, bezeichnet eine irreversible, fortschreitende, chronische Gelenkserkrankung. Sie geht mit verschiedenen Veränderungen des Gelenkknorpels, des Knochens, der Gelenkkapsel sowie einer Entzündung der Gelenkschmiere (= Synovitis) einher. Die Osteoarthrose führt damit zu einer funktionellen Einschränkung des betroffenen Gelenks und ist zudem mit unterschiedlich starken Schmerzen verbunden.


Was sind die Ursachen für eine Arthrose beim Hund?

Die Ursachen für die Arthrose sind vielfältig, oft handelt es sich um eine Folgeerkrankung von zum Beispiel:

  • Ellbogen-/Hüftdysplasie (ED/HD)
  • Bänderriss (Bsp: Kreuzbandriss)
  • OCD = Osteochondrosis dissecans = spezielle Knochenläsion in unmittelbarer Nähe zum Gelenk
  • Gelenksfrakturen
  • Gelenksentzündungen
  • Diverse Fehlstellungen
  • Verrenkung der Kniescheibe (Patellaluxation)

Zudem können verschiedene Risikofaktoren, die Gefahr für eine Arthroseerkrankung erhöhen. Hierzu zählen vor allem eine genetische Veranlagung, Übergewicht und zunehmendes Alter.

Welche Rassen sind besonders betroffen?

Die Arthrose kann prinzipiell bei jedem Hund auftreten. Besonders häufig sind jedoch mittelgroße sowie große Rassen betroffen. So beispielsweise Berner Sennenhunde, Deutsche Schäferhunde, Golden Retriever, Rottweiler etc. Je schwerer der Hund oder je anfälliger die jeweilige Rasse für bestimmte Erkrankungen wie beispielsweise die Hüft- oder Ellbogendysplasie ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für das Tier, an Arthrose zu erkranken.

Durch zunehmendes Alter nimmt außerdem der Verschleiß der Gelenke beim Tier genau wie beim Menschen zu und die Arthrose wird begünstigt. Kommen nun noch genetische Prädispositionen für Gelenkserkrankungen dazu, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Hund erkrankt. Insbesondere der Deutsche Schaeferhund sei hier noch einmal explizit genannt, da dieser durch jahrelange Züchtung auf eine gekrümmte Hüfte oft schon im sehr jungen Alter an einer Hüftdysplasie leidet. So ist die „Chance“ auf Arthrose bereits sehr früh gegeben.

Welche Gelenke sind besonders betroffen?

Generell gesehen ist das mit Abstand am häufigsten von einer Osteoarthrose betroffene Gelenk das Hüftgelenk, gefolgt von Knie und Sprunggelenken. Jedoch sind auch Schulter, Ellbogen sowie Vorderfußwurzelgelenke und die Wirbelsäule relativ häufig erkrankt. Prinzipiell kann eine Osteoarthrose allerdings an jedem Gelenk auftreten. Je älter das Tier ist, desto mehr Gelenke sind in der Regel betroffen.

Weiterhin sei an dieser Stelle nochmals auf die oftmals zugrunde liegenden Erkrankungen hingewiesen. Die entsprechend betroffenen Gelenke haben dann natürlich auch ein größeres individuelles Risiko eine Arthrose zu bekommen, als ein komplett gesundes Gelenk.

Lesen Sie mehr zu dem Thema: Hüftdysplasie beim Hund

Diagnose Arthrose - Das sollten Sie beachten!

Stellt Ihr Tierarzt die Diagnose Arthrose, sollten Sie sich zunächst genau mit Ihrem Tierarzt über den Behandlungsplan und das Stadium, in welchem Ihr Hund sich befindet, beraten lassen.

Die Erkrankung der Arthrose lässt sich nicht rückgängig machen bzw. (noch) nicht heilen, sondern einzig und allein lindern und das schnelle Fortschreiten eventuell hinauszögern. Hierfür gibt es mittlerweile allerdings relativ gute Möglichkeiten, die im Folgenden noch angesprochen werden.

An diesen Symptomen erkenne Ich, dass mein Hund Arthrose hat!

Typische Symptome für die Osteoarthrose sind Lahmheiten der entsprechend betroffenen Gliedmaßen. Oftmals sind diese vor allem morgens oder nach langem Liegen besonders deutlich zu erkennen. Beim Laufen ist es oft der Fall, dass die Hunde sich „einlaufen“, d.h. nach einigen Schritten ist die Lahmheit nur noch schwer zu erkennen.

Weiterhin ist eine Aktivitätsabnahme bei vielen Tieren zu verzeichnen. Der Hund möchte sich nicht mehr so viel bewegen, da es ihm Schmerzen bereitet. In den meisten Fällen treten diese Schmerzen (sowie oft auch die damit einhergehenden Lahmheiten) in Schüben auf, d.h. in bestimmten Zeitabständen sind die Schmerzen deutlich schlimmer und der Hund lahmt deutlich mehr als sonst. Für einen gewissen Zeitraum wird dies wieder besser, bevor ein erneuter Schub kommt.
Besonders schlimm sind Schmerzen und Lahmheiten in der Regel bei kalten Temperaturen. In schweren Fällen und bei bereits deutlich eingeschränkter Aktivität kann es auch zur Abnahme an Muskulatur kommen sowie zu einer deutlich verminderten Beweglichkeit der Gelenke.

Leidet mein Hund an Schmerzen?

Eine der für den Tierhalter wohl wichtigsten Fragen, ist die nach den Schmerzen ihres geliebten Tieres. Jedoch ist diese nicht immer klar zu beantworten. In der Regel leiden Hunde mit Osteoarthrose an Schmerzen, jedoch individuell unterschiedlich stark und auch oft in unterschiedlichen, zeitlichen Abständen.

So gibt es oft komplett schmerzfreie Phasen, gefolgt von schmerzhaften. In höheren Stadien der Erkrankung kann dieser Schmerz allerdings auch chronisch werden, d.h. er ist quasi bei jeder Bewegung des Tieres vorhanden. Wie stark das Tier den Schmerz jedoch wahrnimmt und empfindet, lässt sich nicht pauschal sagen, da es hier wie bei uns Menschen sehr individuelle Empfindungen gibt.

Wie stark Ihr Hund also leidet, können Sie als Besitzer oftmals sogar am besten beurteilen, da Sie Ihren Vierbeiner in der Regel am längsten kennen und wissen, wie er sich wann verhält. Ihr Tierarzt kann Ihnen bei der Beurteilung natürlich in jedem Fall mit fachlichem Wissen zur Seite stehen.

Mein Hund lahmt und hinkt - Was tun?

Wenn der Hund lahmt und hinkt, kann das natürlich viele Gründe haben, nicht immer muss es gleich eine Arthrose sein! Verletzungen oder neurologische Störungen können ebenso zu Lahmheiten führen. In jedem Fall sollten Sie Ihren Vierbeiner aber einem Tierarzt vorstellen, welcher das Tier gründlich und vollständig untersuchen kann.

Um die sichere Diagnose einer Arthrose zu stellen, sollte Ihr Tierarzt in jedem Fall Röntgenbilder anfertigen. Weiterhin können CT, MRT, Ultraschall, Untersuchungen der Gelenkschmiere (= Synovia) und andere Untersuchungen durchgeführt werden. Das wichtigste Verfahren ist bei einem Arthroseverdacht allerdings das Röntgen!

Ist der Hund bereits aufgrund von Osteoarthrose in Behandlung, sollten Sie ebenfalls den direkten Gang zum Tierarzt wählen. Er kann Ihnen über den momentanen Zustand des Fortschrittes der Erkrankung Auskunft geben. Hat der Hund starke Schmerzen, kann er Ihnen zudem verschiedene Schmerzmittel geben, die Sie Ihrem Vierbeiner verabreichen können.

Behandlung und Therapie - Welche Optionen habe Ich?

Das entscheidende Ziel der Behandlung der Arthrose ist es, die Lebensqualität des Tieres weitestgehend zu erhalten bzw. Schmerzen zu lindern und die Funktionalität sowie die Bewegungsfähigkeit der einzelnen Gelenke zu erhalten. Um diese Ziele zu erreichen, gibt es vielfältige Optionen, die nach Möglichkeit kombiniert werden sollten.

  • Gewichtsreduktion
  • Operationen
  • Schmerzbehandlung
  • gute Physiotherapie
  • Ergänzend: Akupunktur, Homöopathie, Futterergänzungen u.v.m. Lassen Sie sich hierzu am besten von Ihrem Tierarzt beraten, was für Ihren Hund individuell am besten sein könnte.

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Welche Schmerzmittel gibt es?

Für die Schmerzbehandlung kommen verschiedene Mittel in Frage. Zum einen können sogenannte NSAIDs (Nichtsteroidale Antiphlogistika = Entzündungshemmer) eingesetzt werden. In dieser Gruppe gibt es unterschiedliche Medikamente, die Ihr Tierarzt einsetzen kann.

Weiterhin kommt ein homöopathisches Arzneimittel in Frage. Dieses ist auch für die Dauerbehandlung der Osteoarthrose geeignet. Es hat unter anderem einen entzündungshemmenden Effekt, kann den Knorpelabbau hemmen und gleichzeitig das Wachstum einzelner Knorpelzellen steigern.

Zudem gibt es noch einige Medikamente, welche über einen längeren Zeitraum die Symptome der Osteroarthrose lindern können und somit den Schmerzen durch die Erkrankung entgegen wirken können. Diese stellen aber in diesem Sinne keine direkten Schmerzmittel dar, sondern wirken eher der Entstehung der Schmerzen entgegen. Sie sollten sich in jedem Fall über die für Ihren Hund individuell am besten geeignete Schmerzbehandlung mit Ihrem Tierarzt beraten.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema können Sie im nächsten Artikel nachlesen: Schmerzmittel für den Hund

Diese Hausmittel können helfen!

Der wichtigste Punkt, den Sie als Hundebesitzer umsetzen sollten, ist die Gewichtsreduktion des Tieres. Viele Tiere sind leicht bis sogar stark übergewichtig. Nehmen diese Hunde ab, kann das schon eine enorme Verbesserung der Symptome bewirken.

Weiterhin können pflanzliche Mittel wie Grünlippmuschelextrakt oder Teufelskralle, beide im Verlauf dieses Artikels noch einmal näher beschrieben, gegeben werden.

Sie sollten zudem darauf achten, dass Ihr Hund sich weiterhin bewegt, um das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen. Gleichmäßige Belastung ist hierfür am besten geeignet. Diese kann zum Beispiel beim Schwimmen oder beim Laufen auf möglichst weichem, federndem Untergrund erfolgen. Starke Belastungen für die Gelenke wie Sprünge, Klettern o.Ä. sollten dagegen weitestgehend vermieden werden.

Haben Sie weiteres Interesse an diesem Thema? Lesen Sie mehr hierzu unter: Diät beim Hund - Was gibt es zu beachten?

Homöopathie bei Arthrose

Es gibt einige homöopathische Mittel explizit für Arthrose in denen verschiedene Homöopathika miteinander kombiniert sind. Beispielsweise sind Arnica, Johannisblume und andere Wirkstoffe enthalten. Die Arzneimittel sind in Tablettenform erhältlich und müssen je nach Größe des Hundes unterschiedlich eingegeben werden.

Bitte beachten Sie, dass auch homöopathische Mittel immer nur in Absprache mit Ihrem Tierarzt eingesetzt werden sollten! Am besten sollte die Homöopathie zudem in Kombination mit anderen Präparaten genutzt werden.

Möchten Sie mehr zu diesem Thema erfahren? Lesen Sie unser nächstes Thema unter: Homöopathie beim Hund

Teufelskralle

Auch die Teufelskralle (Harpagophytom procumbens) ist ein berechtigtes Mittel, was als Nahrungsergänzung bei Arthrose eingesetzt werden kann. Ihr wird sowohl beim Menschen als auch beim Tier eine schmerzlindernde sowie entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben.

Sie ist, ebenso wie die Grünlippmuschel, meist in Kapsel- oder Pulverform zu erwerben und kann direkt unter das Futter des Hundes gemischt werden. Die Dosierung sollte den Herstellerangaben folgen und mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Des Weiteren sei auch hier noch einmal erwähnt, dass es sich um keine alleinige Behandlung der Arthrose sondern lediglich um eine sinnvolle Ergänzung zur Therapie handelt.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema erfahren Sie unterTeufelskralle

Wann braucht mein Hund eine Operation?

Leidet Ihr Hund an einer Arthrose im Hüftgelenk, bspw. durch eine Hüftdysplasie, kann eine OP eventuell Abhilfe schaffen. Es besteht die Möglichkeit ein künstliches Hüftgelenk einzusetzen oder beim kleinen Hund den Kopf des Oberschenkelknochens zu entfernen. Es bildet sich neues Gewebe und der Hund hat vorerst keine Schmerzen mehr.

Weiterhin ist eine OP bei bestehender Ellbogendysplasie sinnvoll, insbesondere, wenn sich kleinere Knochenfragmente lösen und dadurch Schmerzen verursachen. Die Fragmente können per Operation entfernt werden und somit zu einer Verbesserung der Symptomatik führen.

Ob bei Ihrem Hund eine Operation sinnvoll ist und/oder überhaupt in Frage kommt (allgemeiner Gesundheitszustand etc.), sollten Sie individuell mit Ihrem Tierarzt oder Ihrer Tierklinik besprechen.

Was sind die Kosten einer Behandlung?

Die Kosten einer Arthrosebehandlung können je nach Therapieform stark schwanken. Als erstes sollte die Diagnostik eingerechnet werden, hierfür sind inklusive allgemeiner und spezieller Untersuchungen, eventuell Lahmheitsuntersuchug und Röntgen in etwa 150  bis 200  einzuplanen. Zum Teil können weitere diagnostische Verfahren wie Ultraschall o.Ä notwendig werden.

Es kommt nun darauf an, ob das Tier operiert werden soll/muss. Hier wäre je nach OP mit Kosten von etwa 300  bis 500 €  zu rechnen. Für die laufenden Kosten sind nun noch regelmäßige Tierarztbesuche, Medikamente sowie Physiotherapie, Futterzusätze und eventuell zusätzliche Therapien wie Akupunktur etc. einzuplanen. Damit ist nochmals mit Kosten von ca. 1000 € pro Jahr zu rechnen.

Es sei darauf hingewiesen, dass alle Zahlen lediglich als Richtwerte anzusehen sind, die je nach Umfang von Behandlungen stark variieren können.

Wann muss Ich zum Tierarzt?

Stellen Sie bei Ihrem Hund Lahmheiten fest oder merken, dass Ihr Tier an Schmerzen leidet, sollten Sie in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen. Außerdem sollten Sie alle weiteren genannten Symptome einer Arthroseerkrankung ernst nehmen und Ihr Tier dem Tierarzt vorstellen. Nur dieser kann dem Vierbeiner durch entsprechende Untersuchungen und einen individuellen Behandlungsplan wirklich helfen.

Leidet Ihr Hund wissentlich bereits an Grunderkrankungen der Gelenke, sollten Sie regelmäßig zum Tierarzt gehen, um über ein eventuelles Fortschreiten der Erkrankungen informiert zu bleiben und eine eventuell beginnende Arthrose direkt zu erkennen und behandeln zu können.

Was ist von Nahrungsergänzungsmitteln/ Chondroprotektiva zu halten?

Verschiedene Nahrungsergänzungsmittel machen bei einer Arthroseerkrankung durchaus Sinn. So sind verschiedene Mineralstoffergänzungen wie Selen, Kupfer, Mangan oder Zink empfehlenswert, ebenso wie die Vitamine E und C.
Genauso eignen sich Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat, um den Gelenkknorpel zu schützen und dessen Abbau zu mindern. Beides sind physiologischerweise auch Bestandteile der Gelenke, wobei die Hyaluronsäure in der Gelenkflüssigkeit vorkommt, das Chondroitinsulfat im Gelenkknorpel. Zudem sind Omega-3-Fettsäuren eine gute Futterergänzung.

In der Regel wirkt sich die Kombination aus verschiedenen Futterergänzungen und/oder Chondroprotektiva (= Knorpelschutz) positiv auf das Krankheitsbild der Arthrose aus, wenngleich es einzig und allein als Unterstützung zur weiteren Therapie anzusehen ist.

Grünlippmuschel

Die Grünlippmuschel (Perna canaliculus) ist eine aus Neuseeland stammende Muschel, welche unter anderem für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt ist. Gerne wird sie auch für die Arthrosebehandlung eingesetzt. Zurückzuführen ist dies auf verschiedene Inhaltsstoffe, wie Glycosaminoglykane, Omega-3-Fettsäuren, Mineralstoffe und Antioxidantien. Insbesondere Glycosaminoglykane und Omega-3-Fettsäuren können bei Gelenkbeschwerden Linderung bringen.

Zu kaufen gibt es die Grünlippmuschel meist in Pulver- oder Kapselform. Eine kleine Menge des Pulvers (individuelle Dosierung beachten!) kann einfach unter das tägliche Futter des Hundes gemischt werden.

Welche weiteren Therapiealternativen gibt es?

Eine sehr gute Therapiealternative ist sicherlich die Physiotherapie als auch die Akupunktur. Eine gute Physiotherapie kann dem Hund helfen, seine Beweglichkeit zu behalten und eventuell wieder zu verbessern. Oft  wird eine Therapie im Wasser gewählt, da die Bewegung hier deutlich gelenkschonender ist als außerhalb. Zudem können gezielte Bewegungen dem Tier ebenfalls helfen, die Mobilität zu erhalten. Akupunktur kann ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Behandlung darstellen.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit einer Strahlentherapie, die bei vielen Hunden eine Verbesserung bringen kann. Zudem können Aromatherapien, Stoßwellentherapien oder Magnetfeldtherapien angewandt werden. Was sich im individuellen Fall anbietet, sollte mit dem Tierarzt oder einer Tierklinik besprochen werden.

Prognose und Endstadium

Eine Osteoarthrose ist nicht heilbar, dessen sollten Sie sich von Anfang an bewusst sein. Die Erkrankung wird fortschreiten und früher oder später wahrscheinlich auch so schlimm werden, dass Ihr Hund wirklich leidet und keine große Lebensqualität mehr hat. Bis es jedoch soweit kommt, kann noch relativ viel für Ihren geliebten Vierbeiner getan werden und viele Hunde können durch die verschiedenen Therapiemöglichkeiten noch schöne Jahre erleben.

Wie schnell das sogenannte Endstadium der Arthrose erreicht wird, ist individuell sehr unterschiedlich und wird von enorm vielen Faktoren beeinflusst. Bei regelmäßiger Kontrolle durch den Tierarzt können Sie sich allerdings frühzeitig darauf vorbereiten. Ist dieses Stadium erreicht, geht es im Grunde nur noch darum, dem Hund die Schmerzen weitestgehend zu lindern. Jedoch sollte Ihnen bewusst sein, dass in einem solchen Stadium auch die Euthanasie (Einschläferung) immer mehr in den Fokus rückt.

Wann muss Ich meinen Hund einschläfern?

Ist das Endstadium einer Osteoarthrose erreicht, ist früher oder später der Punkt erreicht, an dem das Leiden des Tieres größer als seine Lebensqualität ist. Die Lebensqualität wird insbesondere durch die Schmerzen stark herabgesetzt und der Hund kann sich nicht mehr gut bewegen.

Ab einem bestimmten Punkt können auch Schmerzmittel nicht mehr genug ausrichten. Dann ist in der Regel der Punkt gekommen, an dem der Tierarzt Ihren Hund erlösen sollte. Wann genau dieser Punkt in der Behandlung erreicht wird, ist individuell sehr unterschiedlich und von vielen Faktoren abhängig. So haben die individuelle Lebenslust des Tieres, die Allgemeinverfassung des Hundes, der Therapieerfolg u.a. einen großen Einfluss.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema lesen Sie unter: Einschläfern des Hundes

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