Test Welcher Hund passt zu mir?

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Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist eine in Deutschland immer beliebter werdende, vom internationalen Rasseverband der Hunde (Fédération Cynologique Internationale, kurz FCI) anerkannte Hunderasse.

Sie überlegen sich einen Rhodesian Ridgeback zuzulegen oder haben dies bereits? Oder interessieren Sie sich einfach für diese Rasse? Hier erfahren Sie alles Wissenswerte, was Sie über die Rasse, Das Wesen, die Haltung und die Aufzucht von Welpen wissen müssen.


Herkunft

Ihre Ursprünge hat die Rasse der Rhodesian Ridgebacks im Süden Afrika und ist damit auch die einzig anerkannte Rasse, die aus Südafrika stammt. Dort wurde er von den Menschen als Wachhund für die eigenen Höfe und Häuser gehalten und half den Ureinwohnern bei der Jagd. Dabei ist vor Allem die Jagd auf Löwen in Erinnerung geblieben, weshalb der Rhodesian Ridgeback auch als „Löwenhund“ bezeichnet wird. Meist wurde eine Gruppe Hunde gehalten, die die Löwen und anderen Wildtiere hetzen und einkreisten, bis der Jäger aufgeschlossen hatte und die Tiere erlegen konnte. Im 16. Jahrhundert brachten europäische Siedler den Ridgeback nach Europa, wo er sich schnell als vielseitiger Hund etablierte. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurde er auch in Deutschland immer beliebter und wird heute meist als Familienhund gehalten, wozu er sich bei genügend körperlicher und geistiger Aktivität und Auslastung auch sehr gut eignet.

FCI und Größe

Mit einer Schulterhöhe von bis zu 69 cm bei Rüden (63cm – 69cm) und bei Hündinnen bis zu 66 cm (61 cm – 66cm) gehört der Rhodesian Ridgeback zu den großen Hunderassen.

Sein Körperbau ist muskulös und sportlich.

Gewicht

Als Mittelmaß des Gewichtes wird vom FCI bei Rüden 36,5 Kilogramm angegeben, bei Hündinnen 31 Kilogramm. Das Gewicht kann natürlich je nach Körperbau, Größe und Fütterung variieren.

Farbe

Die Farbe der Ridgebacks kann je nach Zuchtlinie unterschiedlich sein. Die meistens auftretende Farbe ist als „red wheaten“ angegeben. Dahinter verbirgt sich eine braune Färbung mit rötlichen Anteilen. Als weitere Farbtöne gibt es noch „dark wheaten“ und „wheaten“, die sich je nachdem dunkler oder mit weniger Rotanteil zeigen. Nahezu alle Ridgebacks zeigen eine vertikale Aufhellung des Felles am Brustkorb hinter dem vorderen Bein. Es gibt noch weitere Merkmale, die je nach Zuchtlinie auftreten können oder auch nicht. Dazu gehört unter Anderem die sogenannte „Livernose“. Typischerweise haben die Ridgebacks eine zur Nasenspitze zunehmend dunkler gezeichnete Nase, die ins Schwarze übergeht. Diese fehlt bei den Hunden mit einer „Livernose“, sodass sich die Grundfarbe bis zur Nasenspitze durchsetzt. Desweiteren gibt es Zuchtlinien mit einem weißen Brustfleck, der aus einem einzigen großen oder mehreren kleinen, teils ineinander übergehenden, Flecken bestehen kann. Auch können sich weiße Akzente an den Zehenspitzen wiederfinden.

Informationen zu einem "Reinrassigen Rhodesian Ridgeback", der eine Zuchtzulassung hat, finden Sie auf der Seite www.rr-bowie.com

Wesen / Temperament

Das Wesen des Ridgebacks wird als intelligent, eigenständig, sensibel und loyal beschrieben. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend, zeigt aber keinerlei Anzeichen für Agressivität. Er hat seinen eigenen Kopf, den er versuchen wird durchzusetzen und stellt Dinge gerne in Frage. In seinen Augen unsinnige Dinge wird er gar nicht erst tun und ihn dazu zu bringen wird umso schwieriger. Der Ridgeback hat ein feines Gespür für seine Umwelt, er nimmt Veränderungen sofort wahr und reagiert auf übertriebene Härte oder Gewalt sehr sensibel. Man sollte sich Zeit nehmen, dass man den Hund, aber der Hund auch den Menschen, kennenlernen kann. Einmal das Herz eines Ridgebacks gewonnen, bleibt er treu und steht einem loyal zur Seite.

Der Hund braucht viel Auslauf, weshalb ein aktiver Menschen ein sehr guter Partner ist. Lange Spaziergänge oder Fahrradtouren, bei denen er sich austoben kann, sind sehr gerne gesehen. Auch Agility, Mantrailing, Klicker-training etc. sind gute Beschäftigungen, die ihn auch geistig auslasten können. Er ist sehr intelligent und wird mit der richtigen Motivation sehr schnell lernen und viel Spaß an der Arbeit mit dem Menschen haben.

Immer mehr Ridgebacks neigen heutzutage leider dazu ängstliche Wesenszüge zu entwickeln, was nicht zuletzt auch an dem Menschen an seiner Seite liegt. Wie man dem am besten entgegenwirkt ist im Abschnitt der Welpenaufzucht genauer beschrieben.

Ein Ridgeback hat grundsätzlich die Tendenz Konflikte zu meiden und Auseinandersetzungen aus dem Weg gehen. Sollte er einem Konflikt allerdings nicht aus dem Weg gehen können oder in die Enge getrieben werden, wird er sich auch mit seinen Mitteln verteidigen.

Ist ein Rhodesian Ridgeback ein Kampfhund?

Der Rhodesian Ridgeback gilt in Deutschland nicht als Kampfhund und wird in keinem Register für Listenhunde geführt. Von 1992 bis 2002 galt er im Bundesland Bayern als Listenhund, das bedeutet, dass grundsätzlich von einer gesteigerten Aggressivität der Rasse ausgegangen wurde, was allerdings 2002 nach einigen Tests und Erfahrungen revidiert wurde. In der Schweiz gibt es heute noch einen Bezirk, in dem die Haltung des Ridgebacks bewilligungspflichtig ist.

Haltung

Am besten hat der Ridgeback einen großen Garten und viel Platz für sich zur Verfügung. Immerhin hat er früher auch die Höfe der afrikanischen Ureinwohner bewacht und lag teilweise stundenlang vor der Tür und beobachtete die Umgebung und wer sich der Farm näherte. Noch dazu lange und ergiebige Spaziergänge sind für das körperliche Bedürfnis des Hundes ideal. Dieses sollte im besten Fall durch genügend geistige Förderung ergänzt werden. Wie schon erwähnt ist der Ridgeback ein sehr schlauer Hund und sollte dies auch ausleben können. Ob seinem Hund eher Agility, Man-Trailing oder einfach zuhause Tricks und Kommandos lernen Spaß bringt und auslastet sollte jeder Besitzer individuell selbst entscheiden können.

Auch wenn die Ridgebacks schon lange nichtmehr nur zur Jagd eingesetzt und in Deutschland hauptsächlich als Familienhund gehalten werden, sollte nicht vergessen werden, dass er im Grunde noch ein Jagdhund ist. Instinktiv steckt in diesen Hunden der Trieb zu jagen. Ist man sich dessen bewusst, kann man durch Unterbrechung des Jagens und alternativen Beschäftigungen dem Hund eine Möglichkeit geben, seine Triebe in eine andere Richtung umzuleiten.

Diese Mischlinge gibt es häufig

Grundsätzlich kann jeder Hund, der in etwa die Größe eines Rhodesian Ridgebacks hat mit diesem gekreuzt werden, sodass man in der Nachzucht Mischlingswelpen hat. Bei den Ridgebacks ist eine Kreuzung mit andern Rassen allerdings eher seltener anzutreffen, da Besitzer und Züchter meistens die alleinigen Merkmale des Ridgebacks schätzen und ihre Hunde eher mit anderen reinrassigen Ridgebacks verpaaren.

Relativ gesehen häufig kommt aber zum Beispiel der „Rido“ vor. Namentlich ist dies die Kurzform für eine Verpaarung eines Ridgebacks mit einer Dogge. Beliebt ist diese Mischung, da häufig der „Ridge“ und der athletische Körper des Ridgebacks mit der Größe der Dogge vereint wird, sodass die Größe der Welpen die der reinrassigen Ridgebacks deutlich übersteigen kann.

Wie viel Zeit pro Tag muss ich für den Hund beanspruchen?

Man sollte für einen Ridgeback mindestens einen, besser zwei, lange Spaziergänge von ungefähr einer Stunde am Tag einplanen. Drei Mal am Tag sollte der Hund mindestens an die frische Luft kommen. Wenn dann noch etwas mit dem Hund trainiert wird etc. kommt man im Edeffekt auf etwa 2 ½ Stunden pro Tag, die man sich für seinen Ridgeback einplanen sollte. Natürlich ist das nicht absolut jeden Tag möglich, wer jedoch dauerhaft nicht die Zeit aufbringen kann, sollte sich eher in Richtung einer anderen Hunderasse umsehen, die deutlich weniger aktiv ist.

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Wie laste ich einen Rhodesian Ridgeback richtig aus?

Wie bereits erwähnt sind sowohl körperliche, als auch geistige Auslastung sehr wichtig für den Rhodesian Ridgeback. Er liebt es auch einmal seine ganze Kraft zu mobilisieren und zu zeigen, was in ihm steckt. Dafür sind zum Beispiel Fahrradtouren durch den Wald super geeignet. Lange Spaziergänge mit Förderung seiner geistigen Aktivität sind aber mindestens genauso wichtig. Sollte die Zeit und die Motivation für weitere Beschäftigungen, wie Mantrailing, klicker-Training, Agility etc. vorhanden sein, wird ihr Hund mit sehr viel Energie und Spaß auch diese Aufgaben meistern und dadurch mehr und mehr mit dem Menschen zusammenwachsen. Legt sich der Hund nach dem Spaziergang in seinen Platz und muss erst einmal schlafen, um das erlebte zu verarbeiten, dann hat man alles richtig gemacht.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung eines Ridgeback liegt Im Bereich von 10-12 Jahren. Dadurch, dass er ein Rassehund ist und leider in den vergangenen Jahrzehnten sehr zum Modehund mutierte, haben sich in der Zucht auch häufige Erkrankungen eingeschlichen, die den Rhodesian Ridgeback nicht so robust machen, wie es zum Beispiel Mischlinge sind. Natürlich gibt es Hunde, die deutlich älter werden als 10 Jahre, aber leider gibt es auch Erkrankungen, für die der Ridgeback eine besondere Empfänglichkeit hat, die auch ein schnelleres Ableben des Tieres bedeuten können.

Besonderheiten

Der sogenannte „Ridge“, dem der Rhodesian Ridgeback seinen Namen verdankt, ist das Hauptmerkmal der Ridgebacks und bezeichnet eine Veränderung des Fells auf dem Rücken des Hundes entlang der Wirbelsäule. Die Besonderheit ist, dass die Wuchsrichtung der Haare bei diesem Streifen Richtung Kopf zeigt und nicht, wie die anderen Haare, Richtung Schwanz. Früher galt es als Zeichen für die Stärke und Besonderheit des Hundes. Heute weiß man, dass dieses Merkmal auf einen genetischen Defekt zurückzuführen ist. Der „Ridge“ ist entscheidend als Zuchtkriterium und muss bei zur Zucht geeigneten Tieren entsprechende Bedingungen erfüllen, er muss dabei in der Spitze aus zwei auf einer Höhe liegenden Wirbeln (den sogenannten Kronen) und einem gleichmäßig dünner werdendem Streifen entlang des Rückens bestehen. Zusätzliche Wirbel oder Abweichungen von diesen Normen führen zum Ausschluss von der Zucht.

Welche Krankheiten der Rasse sind bekannt?

Wie bei jedem Rassehund mit einer längeren Zuchtgeschichte, schleichen sich leider auch bei dem Ridgeback einige Erkrankungen ein, die besonders häufig anzutreffen sind.

Zum einen ist der Rhodesian Ridgeback für gewisse Tumorerkrankungen wie das maligne Lymphom deutlich anfälliger als andere Hunderassen. Diese Tumorart betrifft die bösartige Entartungen von Blutzellen, in dessen Folge im gesamten Körper tumorbedingte Veränderungen auftreten können, durch die sich bei den Hunden mitunter schwere Krankheitsverläufe zeigen.

Zum anderen entwickeln gehäuft Ridgebacks Futtermittelunverträglichkeiten, zum Beispiel gegen Getreide. Sollte dies auftreten, muss natürlich auf eine entsprechende Ernährung geachtet werden, wodurch häufig die Probleme gut in den Griff zu kriegen sind.

Auch relativ häufig zu finden sind immunbedingte Erkrankungen. Dass heißt, dass das Immunsystem der Hunde körpereigene Bestandteile als fremd erkennt und es in der Folge unter anderem zu schweren Entzündungen (z.B. multiple Gelenksentzündungen) kommen kann.

Auch muss an den gesamten orthopädischen Komplex von Erberkrankungen gedacht werden, der häufig bei großwüchsigen Rassen auftritt. Hier sind zum Beispiel vermehrt die Hüftgelenks- oder die Ellenbogendysplasie zu nennen. Auch für die Magendrehung ist der Ridgeback, genau wie alle anderen tiefbrüstigen Rassen, besonders anfällig.

Eine weitere Erkrankung kommt hauptsächlich beim Ridgeback vor und ist seinem Ridge geschuldet, Da dieses Merkmal eigentlich einen Gendefekt darstellt, kommt es gelegentlich zu einem sogenannten Dermalsinus, einer abnormalen Hautöffnung aufgrund eines unvollständigen Verschlusses des Rückens, die in den unteren Hautschichten blind endet. Dies kann und sollte chirurgisch korrigiert werden, da es zum einen sehr schmerzhaft sein kann und zum anderen auch zu einer Beeinflussung der Nerven des Rückenmarks führen könnte.

Charaktersitik des Fells

Der Ridgeback hat ein kurzes Fell mit sehr wenig Unterwolle. Es ist weich und glatt und liegt dem Körper eng an.

Was ist die richtige Fellpflege?

Das Fell des Rhodesian Ridgeback ist sehr pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten und minimale Pflege reichen hier vollkommen aus. Beachtet werden sollte allerdings, dass der Ridgeback ein wasserscheuer Hund ist und sollte man ein Baden des Hundes in Betracht ziehen, der Hund langsam, am besten mit positiver Unterstützung in Form von Leckerlis etc., an das Baden gewöhnt werden sollte. Auf Zusatzstoffe und Duftstoffe im Shampoo sollte verzichtet werden, weshalb in jedem größeren Tiergeschäft spezielle Hundeshampoos erhältlich sind.

Wie stark haart ein Rhodesian Ridgeback?

Der Rhodesian Ridgeback verliert das ganze Jahr über Haare, was leider fast bei keinem Hund zu vermeiden ist. Glücklicherweise beschränkt es sich auch hierbei auf ein Minimum. Was allerdings lästig werden kann sind die kleinen, spitzen Haare, die sich gerne in Klamotten, stoffbezogenen Möbeln oder anderen Stoffen verfangen können und mühsam zu entfernen sind.

Umgang mit Kindern

Umgang mit Kindern

Ist ein Rhodesian Ridgeback gut sozialisiert und hat gelernt souverän mit Situationen umzugehen und selbstsicher aufzutreten, so ist er ein sehr guter Familienhund und kann auch mit Kindern vorsichtig und umgänglich umgehen. Fehlt ihm diese Souveränität, könnten ihn laute und unvorhergesehen Situationen aus der Ruhe bringen und er kann unberechenbar reagieren. Man sollte grundsätzlich ein Kleinkind nie mit einem Hund alleine lassen, wobei hierbei die Rasse keine Rolle spielt. Es könnten zu viele Situationen eintreten, bei denen ein Eingreifen von Erwachsenen notwendig ist, gerade wenn das Kind noch nicht weiß wie es mit einem Hund umgehen sollte.

Umgang mit Katzen

Wird der Hund langsam an die Anwesenheit von Katzen gewöhnt oder lernt das Zusammenleben im besten Fall schon im Welpenalter kennen, so stellt eine gemeinsame Haltung mit Katzen in der Regel keinerlei Probleme dar.

Kosten

Kosten für die Haltung

Die Kosten auf die Haltung teilen sich auf folgende Einzelposten auf: Futter, Leckerlis und Knochen; Hundezubehör wie Leinen, Halsbänder Geschirre usw.; steuerliche Abgeben und Versicherungen und Tierarztkosten. Letztere werden keinem Hundebesitzer erspart bleiben und man sollte sich diesen Kosten vor der Anschaffung auch bewusst sein. Im Minimum kostet ein Rhodesian Ridgeback im Durchschnitt etwa 40-50€/ Monat. Sollte eine spezielle Ernährung, zum Beispiel durch eine Futtermittelallergie, oder vermehrte tierärztliche Leistungen erforderlich sein, können diese Kosten durchaus doppelt bis dreifach so hoch sein oder auch diese Beträge überschreiten.

Worüber vor Anschaffung nachgedacht werden sollte ist eine Versicherung für tierärztliche Leistungen. Diese ist im Gegensatz zur Hundehaftpflichtversicherung keine Pflicht, kann aber im Falle einer teuren OP sehr hilfreich und entlastend sein.

Kosten für die Anschaffung

Möchte man sich einen Ridgeback aus einer durchschnittlichen Zucht anschaffen, so kosten die Welpen in der Regel 1400-1800 Euro. Der Preis richtet sich zum einen nach dem züchterischen Wert der Elterntiere und zum anderen danach, ob der Welpe die Rassestandards erfüllt und somit zur Zucht eingesetzt werden darf oder nicht. Bei besonderen Elterntieren kann der Preis auch noch deutlich über den 1800 Euro liegen.

 

Was ist das beste Futter für einen Rhodesian Ridgeback

Das Futter für einen Rhodesian Ridgeback sollte

Was ist beim Kauf eines Rhodesian Ridgebacks zu beachten?

Wovon dringend abzuraten ist, sind Käufe von scheinbar „reinrassigen“ Ridgebacks von unseriösen Verkäufern, die ausschließlich auf dritten Webseiten angeboten werden. Diese Welpen werden sehr viel billiger angeboten, allerdings stammen sie meistens aus nicht überprüften Zuchten, bei denen keine Kontrolle der Haltung und dem Gesundheitszustand vor der Abgabe stattfindet. Hat man ernsthaftes Interesse an einem Welpen, kann man entweder über die Webseite der entsprechenden Zucht oder über Verbände, in denen sich seriöse Züchter zusammenschließen und auch einheitlich kontrolliert werden, nach Würfen und abzugebenden Welpen erkundigen. Beispiele für Verbände dieser Art sind der DZRR (Deutsche Züchtergemeinschaft Rhodesian Ridgeback e.V.) oder der RRCD (Rhodesian Ridgeback Club Deutschland e.V.).

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Diese Impungen braucht mein Rhodesian Ridgeback

Wie jeder Hund sollte im Alter von 8 Wochen die Grundimmunisierung erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt nimmt die sogenannte passive Immunisierung ab, bei der durch die Milch der Mutter aufgenommene Abwehrbestandteile abgebaut werden oder verbraucht sind und das Immunsystem des Welpen selbstständig anfängt zu arbeiten. Im Alter von etwa 8 Wochen sollte die sogenannte Grundimmunisierung mit einer Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und den Zwingerhusten begonnen werden. Im Alter von 12 Wochen sollte diese Impfung (außer Zwingerhusten) wiederholt werden. Zusätzlich wird in diesem Alter das erste Mal die Tollwutimpfung durchgeführt. Mit 16 Wochen und 15 Monaten werden noch einmal bereits erfolgte Impfungen wiederholt und damit die Grundimmunisierung beendet.. Wie das weitere Impfschema für Auffrischungsimpfungen aussieht, sollte beim Haustierarzt des Vertrauens erfragt werden, da es je nach Hersteller unterschiedliche Angaben gibt.

Alternativen zum Rhodesian Ridgeback

Eine mögliche Alternative, die sich auch durch das optische Erscheinungsbild ergibt, ist der Magyar Vizsla. Dieser ungarische Jagdhund ist vom Körperbau etwas schmaler und weniger muskulös als der Ridgeback, sein Fell hat eine sehr ähnliche Farbe und ist ebenfalls kurz und eng anliegend. Auch dieser Hund ist sehr elegant, lernwillig und intelligent

Eine weitere Hunderasse, die Ähnlichkeiten zum Rhodesian Ridgeback aufweist, ist der Weimaraner. Auch dieser Hund ist groß, muskulös und sportlich. In Deutschland wird diese Hunderasse hauptsächlich als Jagdhund gehalten und eingesetzt, wobei eine Haltung ohne jagdliche Nutzung bei entsprechendem Umgang auch möglich ist. Sein Fell ist grau und kann entweder kurz sein (Kurzhaar-Weimaraner) oder lang wachsen (Langhaar-Weimaraner).

Ein sehr sportlicher Hund, der sich deutlich besser als Famlienhund eignet ist der Dalmatiner. Er präsentiert sich auch mit einem glatten Fell mit der Grundfarbe weiß und schwarzen oder braunen Flecken. Er ist grundlegend friedlich und aktiv, setzt allerdings nicht so hohe Ansprüche an seinen Besitzer wie ein Ridgeback.

Möchte man eine gute Alternative zum Charakter des Ridgeback, so ist der Hovawart sicher eine gute Wahl. Auch dieser Hund ist sehr intelligent, lernwillig und braucht viel geistige Förderung und Auslastung. Zudem sollte man auch bei diesem Hund eine strenge, aber liebevolle Erziehung wählen. Vom Äußerlichen ist der Hovawart ähnlich groß wie der Ridgeback und ebenfalls sportlich gebaut, weist aber ein langes, teils leicht gewelltes Fell mit unterschiedlichen Farbschlägen (Von schwarz bis blond). Der Hovawart wird aufgrund seiner Intelligenz und seinem Charakter häufig als Gebrauchshund genutzt.

Rhodesian Ridgeback-Welpen - Was ist zu beachten?

Grundsätzlich sollte man sich vor Anschaffung eines Ridgeback-Welpen klarmachen, dass diese Hunderasse keine gute Wahl für unerfahrene Hundebesitzer ist. Wer also noch nie vorher einen Hund besessen hat, sollte sich eher einer anderen Hunderasse zuwenden. Bringt man Erfahrung in der Hundeerziehung mit und kann Verhalten und emotionale Zustände des Hundes deuten und damit umgehen, so ist der Ridgeback sicherlich eine gute Wahl und wird dem neuen Besitzer viel Freude bereiten. Der Ridgeback ist kein Hund zum „nebenher laufen“ sondern verlangt Aufmerksamkeit und Engagement in der Arbeit mit ihm.

So erziehe ich einen Rhodesian Ridgeback am besten

Man sollte sich nach der Anschaffung die Zeit nehmen, dem Ridgeback langsam an alle Dinge, die ihn in seinem neuen Umfeld erwarten, zu gewöhnen. Er sollte möglichst mit vielen positiven Erinnerungen aus vielen abwechslungsreichen Erlebnissen hinausgehen. Zum Beispiel spielen mit anderen Hunden, Autofahren, Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Aufsuchen von Orten mit vielen Menschen etc. Dabei ist darauf zu achten den Welpen immer wieder zu belohnen, ihm Sicherheit zu geben und ein Gefühl zu entwickeln, wann es ihm zu viel wird. Dann wieder einen Schritt zurückgehen und erneut anfangen. Auch wenn dies sehr anstrengend und zeitintensiv sein kann, stärkt es das Selbstbewusstsein und die Sicherheit des Welpen und fördert das Vertrauen zum Menschen. Das Vertrauen ist eines der wichtigsten Dinge in der Beziehung zwischen Mensch und Hund und bildet die Grundlage für das gesamte Zusammenleben. Fühlt der Hund sich von seinem Besitzer alleine gelassen oder Situationen ausgesetzt, in die der Mensch ihn bringt oder ihm aus diesen nicht heraushilft, kann das Vertrauen zum Menschen schwer beschädigt werden. In der Folge kann der Hund Ängste entwickeln und wird sich eher von seinem Besitzer unabhängig machen wollen.

Auch regelmäßige Besuche in der Hundeschule sind bei einem Ridgeback-Welpen unabdingbar. Dort lernt er den sozialen Kontakt mit anderen Hunden und im Spiel mit den anderen Welpen oder Junghunden auch seine Grenzen kennen.

Ridgebacks neigen leider immer mehr dazu ängstliche Wesenszüge zu entwickeln, hauptsächlich in Situationen die ihnen unbekannt oder unübersichtlich erscheinen. Dies sollte stets geübt werden, zum Beispiel durch Tierarztbesuche oder „nachgespielte“ Untersuchungen, die der Welpe ohne Angst zu entwickeln über sich ergehen lassen sollte. Hierbei kann man sehr gut mit Leckerlis und positiver Verstärkung arbeiten, sodass der Welpe keine negativen Situationen mit seinem neuen Besitzer verknüpft.

Diese Hundezubehöre benötige ich für meinen Hund

Schafft man sich einen Ridgeback an, so sollte man an verschiedenes Zubehör denken. Jeder Hund braucht seinen Platz zuhause. Ein Korb oder ein Hundebett eigenen sich sehr gut dazu. Diesen Platz sollte der Hund schnell kennenlernen und auch als seinen Rückzugsort wahrnehmen, an dem er sich sicher fühlt. Eine verschließbare Box erfüllt diese Aufgabe in manchen Fällen auch sehr gut und kann es auch erleichtern dem Hund seine Ruhezeiten zu geben. Spielzeug ist grade für einen Welpen sehr wichtig. Für den Welpen ist es wichtig seine Zähne zu benutzen toben zu können, gerne auch zusammen mit seinem Besitzer. Auf spitze Spielzeuge oder Gegenstände, die der Hund verschlucken könnte, sollte allerdings unbedingt verzichtet werden. Natürlich sollte man sich auch eine Leine und ein Geschirr zulegen. Es ist ratsam mit einem Geschirr zu beginnen, da der Hund erst lernen muss nah bei seinem Besitzer zu laufen und am Anfang häufig an der Leine ziehen wird. Ein Halsband kann dabei sensible Strukturen im Hals beschädigen. Sobald der Hund gut an der Leine läuft, kann natürlich gerne auf ein Halsband umgestiegen werden.

Geeignetes Welpenfutter und ein Napf gehören ebenfalls zur Grundausrüstung. Häufig wird Futter bei Abgabe vom Züchter mitgegeben, welches die Welpen seit Absetzen von der Mutter bekommen haben. Ob man das Futter weiter füttern möchte oder umstellt, ist natürlich jedem selbst überlassen, wichtig ist allerdings, dass man darauf achtet spezielles Welpenfutter zu kaufen, da gewisse Bestandteile für junge Hunde anders sein müssen, als für erwachsene.